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Letzte Änderung
14.11.2018 20:22
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Kennenlerntage


Kennenlerntage 5 a/5 b in Furth im Wald





„Ist denn schon Winter?“, mag sich die ein oder andere Fünftklässlerin gedacht haben, als ihr am Montag, den 24. September ein ziemlich kühles Lüftchen an der Florian-Geyer-Brücke um die Nase wehte. Aber nein, nicht in die Wintersportwoche, sondern in die Kennenlerntage nach Furth im Wald sollte es ja gehen.

Sobald bei der Ankunft an der Jugendherberge die Zimmer und, mit mehr oder weniger Hilfe, auch die Betten bezogen waren, begaben sich die Schülerinnen mit ihren sechs Tutorinnen sowie ihren jeweiligen Klassenleitern Frau Veronika Werner und Herrn Dominik Speiseder zum nahe gelegenen „Wildgarten mit Unterwasserbeobachtungsstation“.

Jede Klasse schloss sich einem Führer an und machte Bekanntschaft mit allerhand Getier und Pflanzen... Krebs Hansi zwickte die Lehrerin mit seinen Scheren kräftig in den Zeigefinger (AU!!!), die Schlange gab durch scheußliches Stinken zu erkennen, dass ihr das ganze Gestreichel jetzt doch mal zu heftig wurde (PUH!!!), die Kröte wollte sich trotz mehrmaligen Küssens nicht in einen Prinz verwandeln (SCHADE!), die Weinbergschnecke schmeckte eigenartigerweise recht lecker (MMMH! fast wie Marshmallows?!) und die Mädchen der Klasse 5 b im Riesennest hatten plötzlich alle einen großen Vogel (siehe Foto)... Bis fast jede (außer „Warmblütertutorin“ Magda) richtig merkte, dass ihre Gliedmaßen sich in Eiszapfen zu verwandeln drohten, hatte man zum Glück die Unterkunft schon wieder erreicht.

Aufgrund des launischen Aprilwetters im September wurde daher zunächst auf die geplante Wanderung um den Drachensee verzichtet und stattdessen nach dem Mittagessen mit den Tutorinnen ausgiebig gespielt beziehungsweise versuchten sich alle - mit mehr oder weniger Erfolg - im Flechten von Freundschaftsbändern.

Ein bisschen Bibbern und Zittern am See blieb am späten Nachmittag jedoch nicht aus. Fragt sich nur, ob das am schneidend kalten Wind oder vielmehr an Herrn Speiseders spannender Schilderung der erstmaligen Sichtung des Drachens vom Drachensee anno 1235 (!?!) lag.

Nach einem warmen Abendessen und die grauen Zellen einiger Schülerinnen stark beanspruchenden UNO-Spiels mit Herrn Speiseder, legten sich die Tutorinnen nochmal ordentlich ins Zeug und luden alle zu einer Hausrallye ein, die sich zwar als ziemlich laute, dafür aber umso lustigere Aktion entpuppte. Wer denkt, dass danach alle erschöpft und hundemüde in ihren Betten landeten, muss leider enttäuscht werden. Das dauerte dann doch noch ein Weilchen   ;-)

Den Dienstag Vormittag widmete schließlich jede Klasse ausgiebig dem Thema „Klassengemeinschaft“, bevor sich alle zusammen mit Lunchpaket auf den Weg zum Museum „Flederwisch“ machten. Auch hier verging die Zeit dank der witzigen, unterhaltsamen Führungen beim Papierschöpfen, Schmieden und Dampfmaschine in Betrieb Setzen wie im Flug. Und bis man sich’s versah, hatte der nette Busfahrer die etwas „geschlauchte“, aber immer noch gut gelaunte Mannschaft auf halber Strecke zurück zum Gepäck in der Jugendherberge und zu guter Letzt zu den bereits wartenden Eltern an der Florian-Geyer-Brücke gebracht.

Schön war’s!

Veronika Werner/Fotos: Dominik Speiseder