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14.11.2018 20:22
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9. Klassen: 

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Wandertag der Klassen 9 B und 9 D

    

Am Dienstag, den 24. Juli 2018, besuchten die Klassen 9 B und 9 D, zusammen mit ihren Klassenleitern Werner Schall und Reinhard Eckl sowie Frau Romy Lankes bei herrlichem  Wetter das Rodel- und Freizeitparadies in Sankt Englmar.

Hier gab es für die Schülerinnen viele Möglichkeiten etwas zu erleben und Spaß zu haben. Auf der längsten Achterbahn Bayerns mit einer Länge von 755 Metern und einem Höhenunterschied von 27 Metern sausten die meisten Mädels den Egidi-Buckel hinunter und wieder hinauf. Auch das Rodelvergnügen auf den beiden Sommerrodelbahnen „Bob & Coaster“ mit jeweils 1 000 Metern Länge wurde von den begeisterten Schülerinnen gerne angenommen. Doch der Egidi-Buckel hatte noch mehr zu bieten z. B. den großen Freizeit- und Erlebnispark, Bungee-Trampolin, Bumperboote, Kletterspielplatz, Kühe-Melken, Wasserspielplatz, Zwergerl-Bauhof, Spielscheune, Streichelzoo und vieles mehr. 

Zur Stärkung konnte man sich außer mit der eigenen Brotzeit auch im „Egidi-Stüberl“ mit Sonnenterrasse und Biergarten mit kleinen Speisen wie z. B. Pommes und Getränken verpflegen.

Die eingeplante Zeit von knapp drei Stunden für den Freizeitparkbesuch war aufgrund der vielen Attraktionen relativ schnell vorbei. Gegen 12:45 Uhr kamen die beiden Klassen wieder wohlbehalten und guter Laune mit dem Bus von diesem erlebnisreichen Ausflug nach Sankt Englmar in Cham an.

Werner Schall

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Ehrung für Geotest 2018 

Johanna Hausladen ist Schulsiegerin

  

Die diesjährige Schulsiegerin im Geographie-Wettbewerb "Diercke-Wissen" an der Gerhardinger-Realschule heißt Johanna Hausladen (9 a). Mit Abstand konnte sie die weiteren sieben Teilnehmerinnen auf die Plätze verweisen. 

Insgesamt hatten sich rund 100 Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe zunächst dem Test zur Ermittlung der jeweiligen zwei Klassensiegerinnen unterzogen, ehe dann nach Runde 2 die Schulsiegerin gekürt wurde und zur Preisverteilung geschritten werden konnte. 

Alle Klassensiegerinnen erhielten neben Teilnahmeurkunden Sachpreise und passend zur Witterung auch noch ein Eis von der Schulleitung. Beim Test waren Allgemeinwissensfragen zu Deutschland, Europa und der Welt ebenso gefragt, wie zum Abschluss auch noch die Lösung einer nicht ganz einfachen Kartenaufgabe.

Die Siegerinnen der einzelnen Klassen:

9 a: Johanna Hausladen, Leonie Hirtreiter
9 b: Julia Ketterl, Lisa Michl
9 c: Annemarie Bauer, Selina Deml
9 d: Daniela Vogl, Nina Pfeilschifter

Christian Sacher

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PET-Test 2018

Gerhardinger und Maristen waren ausgezeichnet
19 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Gerhardinger- und Maristen-Realschule stellten sich dem „Preliminary English Test“ (PET)

 

Viele Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Bayerischen Realschulen nehmen an diesem Test teil. Er kostet 92 € und kann alljährlich an einigen Realschulen Bayerns an zwei Samstagen abgelegt werden. 

Die Prüfungen fanden in diesem Jahr im März statt. Der Test wird auf der ganzen Welt zum gleich Zeitpunkt und in der gleichen Form abgehalten. Die Teilnehmer werden geprüft im „reading“ (Textverständnis), „writing“ (schriftlicher Ausdruck, Grammatik) und „listening“ (Hörverständnis). Darüber hinaus müssen sie sich einer ca. 15-minütigen mündlichen Prüfung unterziehen.

Als Ergebnis winkt dann ein international anerkanntes und lebenslang gültiges Diplom des Cambridge Institutes, einer Einrichtung der Cambridge University. Dieses Diplom bescheinigt die Kenntnisse der englischen Sprache auf der Stufe B1 des Europarates. 

Bereits zum 15. Mal war die Chamer Gerhardinger-Realschule Prüfungsort für Schülerinnen der eigenen Realschule, heuer auch mit Teilnehmern der Maristen Realschule.

Auch in diesem Jahr nahmen wieder einige Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen am PET teil. Davon durfte Schulleiter Josef Maier und stellv. Schulleiter Johannes Dieckmann, sowie Englischlehrer Sven Plötz den meisten zur bestandenen Prüfung gratulieren.

Zwei der erfolgreichen Teilnehmer erhielten ihr Diplom mit dem Zusatz „pass with merit“ (vorzüglich bestanden: 

Magdalena Feldmeier und Magdalena Schwarz.

Besonders erfolgreich war in diesem Jahr ein Schüler der Maristen, der mit mehr als 97 % aller erreichbaren Punkte auf dem Diplom den Zusatz „pass with distinction“ (bestanden mit Auszeichnung) stehen hat und damit auch bescheinigt bekam, dass die Englischkenntnisse dem Level B2 entsprechen: Alexander Pöschl.

Sven Plötz

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England 2017/2018:

Welcome to England!

Ende April machten wir uns, 97 Gerhardingerinnen und sechs Lehrkräfte, auf nach Bournemouth, einem „kleinen“ Badeort an der Südwestküste Englands mit etwa 350 000 Einwohnern. Doch nicht nur das Ziel war dieses Schuljahr ein anderes, auch die Unterbringung bei Gastfamilien in Gruppen von drei bis vier Schülerinnen war neu. Schon Wochen vor der Reise machten sich die Mädchen Gedanken darüber, wie denn das Leben in einer englischen Familie aussehen könnte, ob das Essen genießbar ist und ob sie sich mit ihrem Englisch überhaupt verständigen können. Die anfängliche Skepsis und Aufregung verflogen jedoch recht schnell, als sie von den englischen Familien abgeholt und herzlich begrüßt wurden.

Am Montag wartete bereits ein erstes Highlight auf uns: die Südküstentour. Sie führte zur Insel Portland, von der man einen atemberaubenden Blick auf den ca. 30 Kilometer langen Chesil Beach hatte. Nach einem kurzen Strandspaziergang wurden wir in das kleine Fischerstädtchen Weymouth gebracht. Auf der Speisekarte stand „fish and chips“, wahlweise mit „vinegar“ (Essig). Nach dem Essen hatten alle genug Energie für eine kleine Wanderung entlang der Jurassic Coast, die atemberaubende Ausblicke auf die englische Steilküste und das Durdle Door, bekannt aus „Fluch der Karibik“, bot.

Am Dienstag war unser Ziel London, wo die Schülerinnen die Houses of Parliament mit dem berühmten Glockenturm „Big Ben“ sowie die Westminster Abbey, die Horseguards, die Kronjuwelen im Tower of London und die Tower Bridge bestaunen konnten. Eine Bootsfahrt auf der Themse bot noch einmal Gelegenheit, tolle Fotos von den Sehenswürdigkeiten zu schießen.

Nach sportlichen Höchstleistungen beim Bowlen am Mittwoch konnten sich die Mädchen nachmittags beim Shoppen, Essen gehen oder bei einem Strandspaziergang am feinen Sandstrand vor Ort erholen. Manche wagten sogar ein paar Schritte in den kalten Atlantik. Wer dann immer noch zu viel Energie hatte, konnte sich beim Fußball und Volleyball mit den Lehrern am Strand auspowern.

Am Donnerstag fuhren wir über Salisbury, mit der höchsten Kathedrale Englands und dem berühmten Dokument „Magna Carta“, nach Stonehenge. Der Tag wurde mit einem Karaoke Abend in der Cavendish School of English in Bournemouth mit beeindruckenden Gesangseinlagen abgerundet.

Am Freitag traten wir unsere Heimreise an. Nachdem sich die Mädchen von ihren Gastfamilien verabschiedet hatten, fuhren wir Richtung London, wo wir noch einmal einen Zwischenstopp einlegten. Dort angekommen bestaunten wir den Wachwechsel am Buckingham Palace und besuchten anschließend das weltberühmte Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds. Den Rest des Tages durften die Mädchen London unsicher machen. Erschöpft aber glücklich und mit vielen tollen und unvergesslichen Eindrücken machten wir uns auf den Weg zurück nach Cham. An diese Fahrt werden wir uns sicherlich alle lange und gerne erinnern! Goodbye England, goodbye Bournemouth! We will come back!

Andreas Schmitt

                   

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Politisches Frühstück an der Gerhardinger-Realschule

Dr. Gerhard Hopp Gast der Klasse 9 c

  

Einen Gast besonderer Art konnte Schulleiter Josef Maier in den Räumen der Gerhardinger-Realschule begrüßen. MdL Dr. Gerhard Hopp war der Einladung der Schülerinnen der Klasse 9 c und deren Lehrerin Dr. Vera Knoll gefolgt, sich den umfangreichen Fragen der Mädchen zum Projektthema „Frankreich und Bayern“ zu stellen.

Da der Landtagsabgeordnete am Abend der öffentlichen Projektpräsentation verhindert war, wurde der Termin nachgeholt und er stand Rede und Antwort bei einer Art „politischem Frühstück“. Bei Croissants, Kaffee und Tee erklärten die jungen Damen dem MdL kurz die Projektinhalte wie Familienpolitik, Spezialitäten, Energiepolitik, Weine, Städtepartnerschaften u. a. 

In lockerer Atmosphäre wurde dann aber recht angeregt über aktuell brisante Themen diskutiert, wie die vielen offenen Lehrstellen im Handwerk, die Familienpolitik in Deutschland und Frankreich, die Zukunft der Schüler konkret oder „Wie ist es um die Finanzen des Freistaates Bayern bestellt?“ 

Besonders großes Interesse zeigten die Schülerinnen am persönlichen Werdegang von Dr. Gerhard Hopp, wie er in den Landtag bzw. zur Politik kam und der Gast blieb keine Antwort schuldig. Ganz nebenbei durfte er auch noch die Bestandteile eines Atomkraftwerkes benennen, welches die Mädchen im Modell nachgebaut hatten. 

Nach zwei Stunden, die viel zu schnell vergingen, musste der Landtagsabgeordnete wieder verabschiedet werden. 

Franz Summerer 

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COMPASSION – Gerhardinger-Mädchen bauten Berührungsängste ab

Schülerinnen erfuhren von Herzen kommende Dankbarkeit

      

Man konnte ihn förmlich spüren, den Geist der Armen Schulschwestern, als sich 31 Schülerinnen nach erfolgreich absolviertem Compassionprojekt zu einem „Arbeitsfrühstück“ im ehemaligen Speisesaal des Klosters trafen und Erfahrungen austauschten. 

Schulleiter Josef Maier begrüßte die Mädchen nach 14 Tagen außerschulischem Einsatz, davon eine Woche in den Osterferien (!!) recht herzlich wieder in der Schule und bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement der jungen Damen. „Ihr habt in 12 verschiedenen Institutionen im Landkreis Cham ein freiwilliges Sozialpraktikum erfolgreich absolviert und bedürftigen Menschen einfach geholfen und ihnen eure Zeit geschenkt, dazu kann ich nur gratulieren!“ Sprachs und überreichte allen eine langstielige weiße Rose als kleines Vergelt‘s Gott.

Gegründet 1992 von Adolf Weisbrod, kommt der Begriff Compassion aus dem Englischen und bedeutet Mitgefühl, die soziale Sensibilität wird entwickelt und gefördert. Lernen durch Erleben baut Berührungsängste bei der Hilfe für bedürftige Menschen ab, Theorie und Praxis werden durch Sozialpraktikum und Unterricht verbunden. Durch das zweiwöchige Praktikum, das auf einem Konzept der Deutschen Bischofskonferenz beruht, wird den jungen Menschen ein Werteverständnis und gesellschaftliches Verantwortungsgefühl vermittelt, es bieten sich wertvolle Möglichkeiten und Chancen sozialen, moralischen Lernens. 

Planung und Organisation an der Gerhardinger-Realschule lag in den Händen von Lehrkraft Veronika Werner, die bei der Platzwahl besonders den geographischen Aspekt zum Wohnort der Schülerinnen berücksichtigte. Bei dem abschließenden Reflexionstag stand bei allen Beteiligten die Dankbarkeit im Vordergrund für die Hilfe bei der Körperpflege, beim Zucker messen, bei der Essensausgabe und vielen anderen Tätigkeiten. 

„Es war sehr schön, eigentlich hat es nichts gegeben, was mir gar nicht gefallen hat“. „Man spürt die große Dankbarkeit für die Zuwendung, die man den alten Menschen geschenkt hat,“ fassen Verena, Jenny und Nicole ihre positive Erfahrung zusammen: „Die Leute sagen von Herzen Danke, weil sie es wirklich so meinen!“ 

In folgenden Einrichtungen standen den Mädchen Praktikumsplätze zur Verfügung: Sana Kliniken des Landkreises Cham in Bad Kötzting, Cham und Roding, Seniorenheim St. Michael in Cham, medizinischer Dienst Röger in Falkenstein, Pflegestift Pro Curand Cham, Pflegeheim St. Georg Furth im Wald, BRK Seniorenheim in Wilting, BRK Seniorenheim Waldmünchen, Heiligenfeld Klinik in Waldmünchen, Haut- und Umweltklinik Haus Rötz, Wohnresidenz St. Raphael in Schorndorf und Kindergarten Pösing. 

Konrektor Johannes Dieckmann lobte das herausragende Engagement der Schülerinnen - ohne einen unmittelbaren, persönlichen Nutzen daraus ziehen zu können. Die positiven Rückmeldungen der jeweiligen Einrichtungsleiter ob der Pünktlichkeit und der guten „Benimm–Regeln“ der Gerhardinger-Mädchen erfüllen ihn mit Stolz. Die Schule wird die erfolgreiche Durchführung des Sozialprojekts Compassion mit einem besonderen Zertifikat für das persönliche Portfolio würdigen. 

Alles kleines Dankeschön für 10 Jahre Organisation des Projekts erhielt Franz Summerer von seiner Nachfolgerin Veronika Werner ebenfalls eine Rose überreicht.  

Franz Summerer

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"Chamer Zeitung", 16.04.2018

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Projektpräsentation 2018 an der Gerhardinger-Realschule

Erstmalig – Präsentationen vor Publikum am Abend

  
Vera und Lena referierenKlasse 9 b

Seit Weihnachten beschäftigten sich die Mädchen der 9. Klassen der Gerhardinger-Realschule Cham im Rahmen der Projektpräsentation selbstständig mit verschiedenen interessanten Themen. Während das übergeordnete Thema in der Klasse 9 a „Konsumverhalten in und um Cham“ lautete, hatten die drei anderen 9. Klassen Oberthemen, wie „Landwirtschaft in und um Cham“, „Bayern und Frankreich“ sowie „Schöpfung“. Aus diesen Oberthemen konnten die Schülerinnen, eingeteilt in Gruppen, in Absprache mit den beteiligten Lehrkräften jeweils ein Unterthema frei wählen.

Während der letzten Wochen arbeiteten die fleißigen Mädchen fächerübergreifend an ihren ausgewählten Themen. Beispiele für die jeweiligen Unterthemen sind z. B. „Milchwirtschaft im Landkreis Cham“, „Die Bedeutung der Bienen für die Landwirtschaft“, „Die Physik des menschlichen Körpers“, „Wassersport“, „Der Umgang mit dem Tod“, uva.

Die Schülerinnen recherchierten, führten Interviews in verschiedenen Betrieben, Institutionen oder auf dem Stadtplatz, reflektierten die Zwischenergebnisse fortlaufend, dokumentierten, um letztendlich ihre Ergebnisse am Abend vor Eltern, Freunden und Ehrengästen zu präsentieren.

Und so staunten die knapp 100 Gäste jeder Klasse und vor allem die Eltern nicht schlecht, als ihre Tochter auf der Bühne mit Expertenwissen brillierte und in einer ansprechenden Computerpräsentation oder mit  Modellen, selbstgedrehten Videos, Plakaten und Rollenspielen die Ergebnisse anschaulich darstellte.

In einer kleinen Pause am Vorstellungsabend sorgten die 10. Klassen für die Gäste und boten Häppchen, Muffins und Getränke an.

Am Ende der Präsentation konnte man in den Gesichtern der Schülerinnen erkennen, wie erleichtert sie einerseits waren, dass nun alles vorbei war. Andererseits sah man aber auch den Stolz und die Freude darüber, dass der Vortrag so positiv verlief und mit viel Applaus von den Gästen belohnt wurde. 

Neben einer Projektnote erhält mit dem Jahreszeugnis jede Schülerin ein Zertifikat der Schule, in dem die erbrachte Leistung bestätigt wird.

Zielsetzung der „Projektpräsentation“ ist es, einen Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung der Jugendlichen zu geben. Die Schülerinnen sollen lernen, wie man eine komplexe und problemorientierte Aufgabenstellung gemeinsam bewältigt, und zwar von der Planung über die Arbeitsverteilung und Durchführung bis hin zur Präsentation der Ergebnisse. Dabei können sie Kompetenzen entwickeln und stärken, die insbesondere im späteren Berufsleben von großer Bedeutung sind (Sozial-, Personal-, Methoden- und Fachkompetenz). 

Johannes Dieckmann/Franz Summerer

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Klasse 9 B bei der Aktion „Bankberatertag 2018“

   

Die Berufsschule in Cham veranstaltete in Zusammenarbeit mit den lokalen Kreditinstituten am Freitag vor den Faschingsfreien die Aktion „Bank-Azubis beraten Schüler“. Eingeladen waren auch die Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule vertreten durch die Klasse 9 B und ihren Fachlehrer und Klassenleiter Herrn Werner Schall.

In lockeren Gesprächen wurde den jungen Schülerinnen viel Wissenswertes über Bankgeschäfte nahegebracht, z. B. über Onlinebanking, die Verwendung eines Girokontos, aber auch Themen wie die Anlage von vermögenswirksamen Leistungen und Bausparen. Diese Themen sind auch im Lehrplan der Realschule verankert.

Für die Bank-Azubis war das eine Gelegenheit, den Umgang mit den jungen Kunden zu üben und ihre beraterischen Fähigkeiten zu testen. Gleichzeitig war es Ziel der Aktion, den jungen Mädchen den Beruf der Bankkauffrau hautnah vorzustellen.

 

Für die zweimalige Teilnahme jeder Schülerin an einer Beratung wurde ein Los ausgegeben, mit dem schöne Preise gewonnen werden konnten. Zwei Schülerinnen der Klasse 9 B durften sich am Ende dieser sehr interessanten, praxisbezogenen und angenehmen Veranstaltung über Essens- bzw. Einkaufsgutscheine freuen.

Werner Schall

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Missio for life für Gerhardinger und Maristen

Die Welt mit anderen Augen sehen

    

Brisante Themen wie Menschenhandel, armutsbedingte Prostitution, arrangierte Ehen, Mitgiftmord in Indien und von den Philippinen werden bei der Ausstellung missio for life an der Gerhardinger-Realschule erlebbar gemacht.

 114 Schülerinnen der GRS und die Schüler der 9. Klassen der Maristen-Realschule fühlten und tasteten sich buchstäblich in die Müllberge hinein, welche die Lebenswelt vieler Kinder in Entwicklungsländern prägen. Projektleiter und Ansprechpartner war Bildungsreferent Christian Homey.

Schon nach kurzer Zeit konnten die Schülerinnen und Schüler die transmediale Erlebniswelt betreten und bespielen. In einer Mischung aus Serious Games und Alternate–Reality-Games wurde den Besuchern das Thema Gendergerechtigkeit nahegebracht. Schnell lernten sie die drei Protagonisten kennen.

In Indien „Renu": Ihre Eltern haben für sie eine große Summe an Mitgift bezahlt. Und doch scheint es nicht genug. Die Gier ist unersättlich. Schikanen beginnen und sie wird Opfer eines Mordversuchs.

Auf den Philippinen „Mercedes": Das etwa 15-jährige Mädchen stammt aus dem ländlichen Raum. Ihre eigene Familie verkauft sie, um mit ihr gutes Geld zu verdienen. In der großen Stadt angekommen, landet sie in einem Bordell und muss als Prostituierte arbeiten.

Philippinen: „Paulo" ist ein 15-jähriger Junge, der von zu Hause weggerannt ist. Seitdem schlägt er sich als Straßenkind durch. Er durchsucht Müllberge nach allem, was sich gut recyceln lässt und wofür er ein wenig Geld erhält. Was er sammelt, reicht nicht zum Überleben. Er hat Hunger und klaut.

Die spannenden Inhalte werden den Schülerinnen über ein iPad erzählt und durch Spiele verdeutlicht, wobei die mitgebrachten Exponate eine Brücke zwischen der virtuellen und der realen Welt bilden. So konnte den Besucher die Lebenswirklichkeit Jugendlicher in anderen Ländern und Kulturen und deren Probleme auf besondere Weise anschaulich gemacht werden.

Die Geschichten gehen alle gut aus, weil die missio for life-Partner zu Hilfe kommen und Renu, Mercedes und Paulo retten. Andere haben jedoch nicht so viel Glück.

Ein Anliegen der Ausstellung ist es also, Schülerinnen und Schülern eine Vorstellung von sozialen Problemen in der Welt zu vermitteln, mit denen viele ihrer Altersgenossen täglich konfrontiert sind. Gleichzeitig werden Wege gezeigt, wie sich jeder einsetzen kann, damit die Welt ein klein wenig besser wird. Es unterstützt die Jugendlichen, sich in einer sich ständig wandelnden Welt zurecht zu finden, globale Zusammenhänge zu erkennen und den Bezug zu ihrer eigenen Lebenswelt in Deutschland herzustellen - und das ganze Lernen mit viel Spaß und Nachhaltigkeit!

Romy Lankes/Franz Summerer

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Berufswahlseminar 2018 ein großer Erfolg

 

 

 

Die Sparkasse hatte Auszubildende 
Lenka Dirscherl mitgebracht, die 
„Bankkauffrau/-mann“ vorstellte

 

Die Referenten der ersten Vortragsreihe 
mit Konrektor Dieckmann (2. von rechts), 
den organisierenden Lehrerinnen Schmitt 
(links) und Schneider (rechts) sowie
Berufsberater Vogl (2. von links)

Bis zu 80 Zuhörer saßen in den einzelnen Vorträgen

Beim gemeinsamen Berufswahlseminar der Gerhardinger- und Maristen-Realschule am Mittwochabend fanden zahlreiche Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Eltern zu ungewohnter Stunde den Weg in die Schule. 

Bevor ein junger Mensch die Entscheidung über seinen künftigen Ausbildungsberuf trifft, muss er Informationen sammeln um heraus zu finden, welcher Beruf möglichst perfekt zu ihm passt. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit, die Schule und die heimische Wirtschaft arbeiten hierbei Hand in Hand zusammen. Bei dieser abendlichen Informationsveranstaltung stellten 16 Vertreter verschiedenster Institutionen ihre Branche und die gebotenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten vor. 

Der Leiter der beiden Chamer Realschulen, Josef Maier, konnte zusammen mit Konrektor Johannes Dieckmann in den Räumen der Gerhardinger-Realschule neben zahlreichen Schülern und Eltern der 9. Jahrgangsstufe auch die Referenten begrüßen, die teilweise bis aus Regensburg angereist waren. Neben diesen galt sein besonderer Dank den beiden organisierenden Lehrkräften Eva Schmitt von der Gerhardinger-Realschule und Andrea Schneider von der Maristen-Realschule, die gemeinsam mit Berufsberater Stefan Vogl von der Agentur für Arbeit Cham die Veranstaltung vorbereitet hatten. In diesem Jahr konnte erstmals die neu in Cham beheimatete zweistufige Wirtschaftsschule am Beruflichen Schulzentrum mit Klassenleiter Jörg Hintereder und Berufsberater Konrad Groitl bei dieser Veranstaltung begrüßt werden. 

In der Folgezeit stellten die Vortragenden ihre Betriebe, Schulen und Branchen sowie die entsprechenden Ausbildungsberufe und deren Möglichkeiten vor. Die Jugendlichen konnten dabei in der parallel und hintereinander gestaffelten Vortragsreihe bis zu vier Veranstaltungen auswählen. 

Gotthard Irrgang von der Firma Müller Präzision stellte dabei „Zerspanungsmechaniker(in)“ vor. Im parallel laufenden Vortrag von Dr. Tanja Grotz von der Fachakademie für Sozialpädagogik aus Furth im Wald ging es um das Berufsbild der Erzieherin. Veronika Weigl von den Goldsteig-Käsereien referierte über „Industriekaufmann/-frau“, „Milchwirtschaftliche Laboranten“ sowie „Milchtechnologen“. Michael Lochner vom Hauptzollamt Regensburg komplettierte diese Vortragsreihe mit Informationen zur Ausbildung beim Zoll. 

In der nächsten Reihe gab es von Christiane Wildmann von der Straubinger Fremdsprachenschule Informationen zur Ausbildung als „Fremdsprachenkorrespondent(in)“. Jens Frank von den Döpfer-Schulen aus Schwandorf hatte die Ausbildungsthemen Physiotherapie, Ergotherapie und Altenpflege im Gepäck. Sabrina Schmauder von der Sparkasse im Landkreis Cham referierte gemeinsam mit Auszubildender Lenka Dirscherl über die Möglichkeiten in der Bank. Walter Peter von der Firma P & S Maschinenbau gab wichtige Einblicke in die Ausbildung als „Industriemechaniker(in)“. 

In der dritten Vortragsreihe saßen ebenfalls bis zu 80 Zuhörer in den Räumen und ließen sich unter anderem von Michael Jokisch von der Firma Ensinger über Inhalte des Berufs „Verfahrensmechaniker(in) - Kunststoff- und Kautschuktechnik“ informieren. Josef Hauser von der Firma Kappenberger & Braun stellte „Fachinformatiker(in)“, „Kauffrau/-mann-Einzelhandel“ und „Elektroniker(in) - Energie- und Gebäudetechnik“ vor. Von den Eckert-Schulen aus Regenstauf war Inge Voss angereist. Sie informierte über die schulischen Berufsausbildungen wie etwa „Pharmazeutisch-technische-Assistent(in)“ oder „Medizinisch-technische-Assistenten“. Die Reihe wurde von Katharina Reiner von der Firme Gruber Innenausbau aus Bernried mit „Bauzeichner(in)“, „Zimmerer(in)“ und „Kaufmann/-frau – Büromanagement“ abgeschlossen.

In der abschließenden Vortragsserie informierte Christine Standecker von der Berufsfachschule für Krankenpflege aus Roding über die klassische Krankenpflege. Ingrid Puchta, Steuerberaterin bei der Steuerkanzlei Bergbauer, gab Informationen zur Ausbildung im Beruf „Steuerfachangestellte(r)“. Ihr gleich tat es Manuela Heitzler bei den Ausbildungen im Hotel- und Gastronomiebereich wie „Hotelfachmann/-frau“ oder „Koch/Köchin“. Von der Zollner Elektronik AG war Matthias Karl gekommen, um die Berufe „Mechatroniker(in)“ und „Elektroniker(in) - Geräte und Systeme“ vorzustellen. 

Alle Referenten stellten dabei die schönen Seiten, die Chancen und Möglichkeiten heraus, die der jeweilige Beruf zu bieten hat. Auch machten sie deutlich, dass alle diese Berufe sowohl für Frauen als auch für Männer gleichermaßen interessant sind und Ausbildungsplätze geschlechtsneutral zur Verfügung stehen. Sie versäumten es aber nicht den interessierten Zuhörern auch die Anforderungen klar zu machen. Motivation und Einsatzbereitschaft sind ebenso gefordert wie das Bewältigen von komplexen Theorieinhalten. 

Alle Vortragenden riefen die Jugendlichen auf, sich die in Frage kommenden Berufe im Praktikum anzuschauen und sich bereits in der Schule einen möglichst breiten Grundstock an Wissen anzueignen, denn Lernen hört nie auf.

Konrad Groitl

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