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10: Klassen: 

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Abschlussprüfung für 105 Gerhardinger-Prüflinge 

    

Für insgesamt 105 junge Damen aus den vier Abschlussklassen der Gerhardinger-Realschule Cham begann gestern die Prüfungswoche zur Abschlussprüfung mit dem Fach Deutsch. Für die zentral gestellten Themen standen 240 Minuten Arbeitszeit zur Verfügung. Dabei konnte ausgewählt werden zwischen Erörterung und textgebundenem Aufsatz.

Am heutigen Donnerstag steht dann die Französischprüfung an, gefolgt von Englisch am Freitag. Die Mathematik steht am Montag an, gefolgt von BWR am Dienstag und Physik am Mittwoch, ehe am kommenden Donnerstag die schriftliche Prüfung in Haushalt und Ernährung den Abschluss bildet.

Franz Summerer

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Agapefeier: Aaronitischer Segen bei ökumenischer Agapefeier der Gerhardinger 
Pfarrerin Charlotte Peschke gestand eine „6“ 

    
  

„Viel Glück und viel Segen …“ schallte es vielstimmig aus dem Gerhardinger-Saal der Chamer Gerhardinger-Realschule, als bei einer ökumenischen Agapefeier rund 160 Anwesende engagiert mitsangen. 

Unter diesem Thema waren alle Prüflinge der vier 10. Klassen sowie zahlreiche Eltern, Lehrkräfte und Mitwirkende im „Wohnzimmer“ der Schule erschienen und stimmten sich auf die beginnenden Abschlussprüfungen ein.

Dabei „gestand“ die evangelische Pfarrerin Charlotte Peschke in ihrer Ansprache den zukünftigen  Entlass-Schülerinnen eine „Bombensechs“ in einer Französischprüfung! Die Reaktion ihrer Mutter rührte und erstaunte die anwesenden Eltern zutiefst: Ohne eine Rüge wurde sie in den Arm genommen und bekam zu hören: „Jetzt brauchst du erst mal ein Stück Schokolade!“ 

Die Mädchen der Gottesdienstwerkstatt hatten unter Anleitung von Inge Huber die Mitte des Raumes mit Glückspilzen und einem großen Korb Schokolade gestaltet. Nach Gebet und Segen teilten die Anwesenden Fladenbrot und Wein (Saft) bzw. Weintrauben miteinander, ehe nach Fürbitten und Friedensgruß der gemeinsame  Kanon „Viel Glück und viel Segen“ unter der Leitung von Richard Werner und seiner Chorklasse erklang. 

Beim Verlassen des Raumes durfte sich jeder Prüfling einen Glückspilz aus der Mitte holen und bekam Schokolade als süße Stärkung geschenkt. 

Franz Summerer

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Dachau-Fahrt der Gerhardinger zur KZ–Gedenkstätte 
Entlass-Schülerinnen vom Ort des Grauens erschüttert  

         

Die angehenden Absolventinnen der vier 10. Klassen der Gerhardinger-Realschule Cham unternahmen mit den Lehrkräften Eva Hecht, Theresia Kuhn, Maria Zeitzler und Robert Huber eine Fahrt nach Dachau, um dort die KZ-Gedenkstätte zu besichtigen. Um 08:00 Uhr brachen die Schülerinnen zusammen mit den Lehrern auf und erreichten ihr Ziel nach ca. zweieinhalb Stunden. 

Gleich nach der Ankunft begannen die Führungen durch das Gelände, die von den Lehrkräften sowie von Schülerinnen aus der 10 a gestaltet wurden. Während der Führung konnten sich die jungen Leute ein Bild von den menschenunwürdigen Umständen machen, indem sie die Gebäude besichtigten, wie zum Beispiel die Krematorien, wo in den insgesamt sechs Öfen bis zu 18 Personen gleichzeitig verbrannt werden konnten oder die  Barackenblöcke. 

Im Anschluss daran hatten die 10.-Klässlerinnen die Möglichkeit, das Museum auf eigene Faust zu erkunden und sich zu informieren. In der Ausstellung konnten Originalgegenstände angeschaut und Zeitzeugenberichte gelesen werden. 

Trotz wenig Zeit war der Tag für die Schülerinnen informativ und interessant. Nach einer Flut von bedrückenden und schockierenden Eindrücken verließen die Jugendlichen betroffen das Gelände durch das Lagertor mit dem zynischen Spruch „ARBEIT MACHT FREI“. Das Originaltor wurde nach einem Diebstahl aus Sicherheitsgründen durch eine Replik ersetzt. 

Bereits um 16:30 Uhr waren über 100 nachdenkliche Mädchen und Lehrkräfte wohlbehalten wieder zurück in Cham.

Anna Bauer und Susanne Hausladen 10 c/Franz Summerer 

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Polizeivortrag: Gerhardinger-Abschlussklassen durch Polizeivortrag sensibilisiert 
95 junge Damen über legale und illegale Drogen informiert

In einer ganzen Vortragsreihe informierten die beiden Beamten Josef Kernbichl und Walter Dendorfer von der Polizeiinspektion Cham insgesamt 95 junge Damen der vier Abschlussklassen der Gerhardinger-Realschule Cham. 

Hauptthema bei den Ausführungen der Referenten waren dabei legale und illegale Drogen, wie Alkohol und Nikotin, aber auch Haschisch und LSD. Und den aufmerksamen Schülerinnen gingen buchstäblich die Augen auf ob der gesundheitlichen Risiken über den „Stoff, aus dem die Träume sind“. 

Die beiden Polizeibeamten überbrachten durch detaillierte und informative Vorträge die eindringliche Warnung an die zukünftigen Entlass-Schülerinnen und zukünftigen Führerscheinbewerberinnen, ihre Finger von Suchtmitteln jeglicher Art zu lassen. „Keine Macht den Drogen“ – vom Komasaufen bis zu Ecstasy reichte die Informationspalette für die Jugendlichen. 

In der Infobroschüre „Polizei – Dein Partner“ wurde dann explizit auch die Hilflosigkeit der Weltmeister im Verdrängen in Elternhaus und Schule angesprochen, ebenso wie GHB – umgangssprachlich auch als KO-Tropfen bezeichnet – und seine Wirkung auf Gehirn und zentrales Nervensystem. 

So berichteten die Beamten nicht nur über tödliche Verkehrsunfälle unter Alkohol – und Drogeneinfluss, sondern wiesen auch auf die enormen gesundheitlichen Risiken durch Drogen, Alkohol und Nikotin hin. Die verheerenden Wirkungen der illegalen Drogen unterstrichen den eindringlichen Appell der beiden Referenten an die Vernunft der jungen Damen in der Hoffnung, dass die Aufklärung anderer Art auf fruchtbaren Boden gefallen ist. 

Franz Summerer

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10 d: FreyKüche

  

Im Rahmen des Lehrplans im Fach Haushalt und Ernährung ist das Thema „Die Küche – ein Wohn- und Arbeitsraum“ zu behandeln. Ein wichtiges Lehrplanthema auch für die praktische Lebenswelt, denn mindestens einmal im Leben im Leben sind viele Hausfrauen und Hausmänner gefordert, ihren Sachverstand beim Kochen, moderne ergonomische Erkenntnisse, persönliche Vorstellungen von Wohn- und Lebensstil sowie die finanzielle Ausgabefreudigkeit zu einem Gesamtkunstwerk zu vereinen: Bei der Planung einer eigenen Küche. 

  

Was bietet sich für Schülerinnen eines praktischen Faches mehr an als diese Problematik vor Ort in einem Küchenstudio zusammen mit professionellen Küchenplanern zu erörtern? 

  

So machten es die 29 Schülerinnen der Klasse 10 d der Gerhardinger-Realschule mit dem Profil- und Abschlussprüfungsfach „Haushalt und Ernährung“ wie viele andere Küchenkunden auch: Sie besuchten unter Führung ihrer Lehrerin Rosi Petzi die Küchenabteilung im Möbelhaus FREY und ließen sich dort von Andreas Felberg, Fachberater für Küchenplanung, über die Grundprinzipien, gestalterischen Möglichkeiten und Trends bei der Erstellung einer modernen Küche unterrichten. 

   

Das anfängliche Staunen über die Vielfalt der Ausstellungsküchen wich bald einer Fachdiskussion über die Gestaltung sinnvoller Bauelemente, die Vor- und Nachteile verschiedener Arbeitsflächen, über die Funktion von Induktionsherden und Dampfgargeräten. 

  

Die Schülerinnen bedankten sich für den informativen und kurzweiligen Unterrichtsnachmittag beim „Ortstermin Küche“ bei Herrn Felberg mit einer Einladung zum Essen im Rahmen der Praktischen Abschlussprüfung im Fach HE.

  

Rosi Petzi

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Emilie und Oskar Schindler: Gerhardinger zwischen Film und Wirklichkeit 
Abschlussschülerinnen von informativem Vortrag mitgerissen

  

Über 100 junge Damen der vier 10. Klassen der Gerhardinger-Realschule Cham erlebten einen überaus informativen Vortrag von Prof. Erika Rosenberg zum Leben des bewundernswert mutigen Ehepaares Emilie und Oskar Schindler. 

Nach einer kurzen Vorstellung der Referentin durch Schulleiter Martin Zimmermann schilderte Erika Rosenberg, wie die beiden Sudetendeutschen in ihrer Fabrik etwa 1 200 Juden vor dem sicheren Tod in den Gaskammern der Nationalsozialisten bewahrten. 

Mitreißend und sichtlich emotional erzählte Prof. Rosenberg, dass vor allem der Anteil Emilies an dieser Rettung bisher weder von Historikern noch von Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ gewürdigt wurde. Sie selbst hatte die Ehefrau Oskar Schindlers zu Beginn der 90er Jahre in ihrer argentinischen Heimat kennen gelernt und sich mit der alten Dame angefreundet. Erika Rosenbergs Biografie „Ich, Emilie Schindler“ dagegen versucht, deren Bedeutung ins rechte Licht zu rücken. 

Nach dem interessanten und sehr informativen Vortrag beantwortete die Referentin noch zahlreiche Fragen der Schülerinnen, die sich zum Schluss mit reichlich Applaus bei ihr bedankten. 

Franz Summerer 

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Schüttelfrost: Mobiles Schultheater für die 10. Klassen  Ole Bosse, Jessica Schilling 

Die Klasse 9 C der GRS beteiligte sich im Rahmen ihrer Projektarbeit im Mai 2016 am Oberpfalz-Wettbewerb „Suchtprävention in der Schule“. Die Schülerinnen mit Klassenleiter Reinhard Eckl erhielten nun das Theaterstück „Schüttelfrost“ als Sonderpreis geschenkt. 

Herr Wolfgang Rießelmann und Herr Siegfried Urbas vom Gesundheitsamt Cham ließen es sich nicht nehmen und gratulierten nochmals den Mädchen der 10. Klasse zu ihrem Erfolg. Alle Schülerinnen der Jahrgangsstufe durften „Schüttelfrost“, ein Theaterstück über Drogen und Sucht, anschauen. Die Aufführung in der GRS-Sporthalle unterhielt, machte Spaß, aber durch die Tiefe der dargestellten Gefühle wurde sie zu einem bleibenden Erlebnis. 

„Schüttelfrost“ ist zweigeteilt. Im ersten Abschnitt wird in durchaus unterhaltsamer Form über Drogen und Sucht aufgeklärt. Über deren Auswirkungen auf die Menschheitsgeschichte, über die verschiedenen Funktionen von Drogen, z. B. als Heilmittel oder als vermeintliches Wundermittel zur Bewusstseinserweiterung. Auch die körperlichen Abläufe, die zu Suchtverhalten führen, werden anschaulich dargestellt. 

  

Im zweiten Teil werden zwei unterschiedliche, authentische Drogengeschichten erzählt. Eine Frau berichtet von ihren traumatischen Kindheitserlebnissen. Schon sehr früh entflieht sie in die Drogentraumwelt. Für sie sind Drogen einerseits Mittel der Selbsttherapie, andererseits aber verhindern sie die nachhaltige Aufarbeitung ihrer Verletzungen sowie die Entwicklung eines stabilen Selbstwertgefühls. Daneben steht die Biographie eines jungen Mannes, der aus reiner Lust am „Kick“ zu Ecstasy und dann zu Crystal Meth greift. Lange verleugnet er seine Sucht, bis sein Leben komplett aus den Fugen gerät. Daraufhin versucht er den kalten Entzug. 

ueTheater - Mobiles Schultheater.pdf

Romy Lankes

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