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19.11.2017 18:11
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9. Klassen: 

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EmS-Ehrenamt macht Schule 

15 Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe haben im vergangenen Jahr besonders viele ehrenamtliche Stunden abgeleistet. Sie sind ein großes Vorbild und eine wertvolle Stütze unserer Gemeinschaft im Landkreis Cham. 

Bürgerschaftliches Engagement ist ein wesentlicher Pfeiler unserer Gesellschaft. Ehrenamt ist auch mehr als nur eine Nebenbeschäftigung. Mitmenschlichkeit, Kameradschaft und die Verbindung von Jung und Alt werden ebenfalls durch den freiwilligen Einsatz gefördert: 

In der Schulgemeinschaft als Tutorin, bei der Wasserwacht, beim Rotem Kreuz, in der Feuerwehr, als Betreuerin im Kindergarten oder Altenheim, im Musikverein als Schiedsrichterin beim Fußballclub oder als Ministrantin in der Kirchengemeinde. Jedes Mädchen hat mindestens 80 Stunden abgeleistet. 

In einer Feierstunde am Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium Cham bekommen sie dafür vom Landrat eine Urkunde und ein Geschenk überreicht.

Folgende Schülerinnen haben sich im Schuljahr 2015/16 beim Projekt EmS beteiligt: 

9 a: 
Antonia Paulus, Shalin Schaller, Julia Stelzer

9 b: 
Kerstin Bücherl, Rebecca Zeiser, Anna Schamberger, Lisa Ruhland, Maria Stocker

9 d: 
Lisa Emmer, Anna-Maria Fleischmann, Tamara Hiegl, Mona Purschke, Selina Seidl, Anna Steinkirchner, Vanessa Maier

  

Die Zeugnisvergabe von “Ehrenamt macht Schule” (EmS) fand dieses Jahr in der Sporthalle des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums in Cham statt. Schulleiter Dr. Hubert Balk begrüßte 196 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis. 

Die Ehrengäste Landrat Franz Löffler, MdB Karl Holmeier und MdL Dr. Gerhard Hopp gratulierten und überreichten die Zeugnisse. Karlheinz Sölch und  Karin Zollner vom Landratsamt hatten die Feierstunde organisiert. 

Die Fraunhofer-Jazzband unter der Leitung von Hubert Bauer unterhielt die Gäste. Zum Schluss konnten sich die Schülerinnen und Schüler am kalten Buffet stärken. 

Romy Lankes

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PET 2016
Gerhardinger-Schülerinnen waren ausgezeichnet
33 Schülerinnen der 9. Klassen der Gerhardinger-Realschule stellten sich dem „Preliminary English Test“ (PET)


Die erfolgreichen Teilnehmerinnen am diesjährigen PET mit Schulleiter Martin Zimmermann und den Englischlehrkräften Robert Huber und Sven Plötz (v. rechts n. links)

Viele Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Bayerischen Realschulen nehmen an diesem Test teil. Er kostet 85 € und kann alljährlich an einigen Realschulen Bayerns an zwei Samstagen abgelegt werden. Die Prüfungen fanden in diesem Jahr Anfang März statt. Der Test wird auf der ganzen Welt zum gleich Zeitpunkt und in der gleichen Form abgehalten. Die Teilnehmer werden geprüft im „reading“ (Textverständnis), „writing“ (schriftlicher Ausdruck, Grammatik) und „listening“ (Hörverständnis). Darüber hinaus müssen sie sich einer ca. 15-minütigen mündlichen Prüfung unterziehen.

Als Ergebnis winkt dann ein international anerkanntes und lebenslang gültiges Diplom des Cambridge Institutes, einer Einrichtung der Cambridge University. Dieses Diplom bescheinigt die Kenntnisse der englischen Sprache auf der Stufe B1 des Europarates.

Bereits zum 13. Mal war die Chamer Gerhardinger-Realschule Prüfungsort für Schülerinnen der eigenen Realschulen.

Auch heuer nahmen wieder viele Schülerinnen der 9. Klassen (33 Teilnehmerinnen) am PET teil. Davon durften Schulleiter Martin Zimmermann und die Englischlehrer Robert Huber und Sven Plötz den meisten zur bestandenen Prüfung gratulieren.

Sieben der erfolgreichen Schülerinnen erhielten ihr Diplom mit dem Zusatz „pass with merit“ (vorzüglich bestanden):

Marie Sophie Fischer, Kl. 9 a, Anna Gruber und Mona Handwerker, Kl. 9 b, Louisa Heigl, Lea Neft und Danila Besinger, Kl. 9 c, sowie Verena Bauer aus der Klasse 9 d.

Besonders erfolgreich war in diesem Jahr die Schülerin Leonie Feiner, Kl. 9 c, die mit 95 % aller erreichbaren Punkte auf ihrem Diplom den Zusatz „pass with distinction“ (bestanden mit Auszeichnung) stehen hat und damit auch bescheinigt bekommt, dass ihre Englischkenntnisse dem Level B2 entsprechen.

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Kochen mit Oma
Mütter, Großmütter und ein Großvater kochen mit den Schülerinnen

      

Dass früher, als die Großeltern unserer Schülerinnen selber noch Kinder waren, nicht alles automatisch besser, aber vieles anders war als heutzutage, zeigt sich besonders beim Kochen und Essen. Damit manche wohlschmeckende Gerichte und manche wichtige Kocherfahrungen nicht in Vergessenheit geraten, hat die Klasse 9 d beim Projekt „Generationen übergreifender Unterricht im Fach Haushalt und Ernährung“ Eltern und Großeltern eingeladen, ihr Küchenwissen und ihre Kochkünste im Rahmen eines Praxisunterrichts vorzuführen. 

       

Einige mutige Mütter, Großmütter und ein Großvater unserer Schülerinnen waren bereit, den Töchtern und Enkelinnen in Theorie und Praxis die Zubereitung von „Weißer Suppe“ mit „angerührten Erdäpfeln“, Hefeteig-Kücheln (oberpfälzisch „Keïjchala“), geschnittenen selbstgemachten Nudeln mit Sauerkraut (selbst eingelegt!) und Kartoffelmaultaschen mit Äpfeln vorzuführen. 

      
  

Es wurde nicht nur miteinander gekocht und dann miteinander gegessen, nein: Ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den Kochgenerationen, bei der sich Jung und Alt gegenseitig manche Küchengeheimnisse verrieten, machte die Kochnachmittage auch wegen der so menschlichen Begegnungen „besonders wertvoll“.

Text und Bilder: Rosi Petzi

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Lebensrettende Sofortmaßnahmen mit BRK–Ausbildern erlernt 
Gerhardinger-Mädchen übten im Erste-Hilfe-Kurs

     

Die 105 Schülerinnen der vier 9. Klassen der Gerhardinger-Realschule Cham kamen auch heuer wieder in den Genuss eines Kurses für lebensrettende Sofortmaßnahmen. Während die jungen Damen der 10. Klassen über den Abschlussprüfungen brüteten, absolvierte die komplette 9. Jahrgangsstufe schon traditionell einen Erste-Hilfe-Kurs. 

An jeweils 2 Tagen mit insgesamt 9 Unterrichtseinheiten wurde vom Üben des Rettungsgriffes bis zur Überprüfung der Vitalfunktionen und der stabilen Seitenlage und dem Absetzen eines richtigen Notrufes buchstäblich intensiv gearbeitet, vor allem die Abnahme des Helmes bei einem Rollerunfall wollte erlernt sein. 

Die Ausbilder vom Bayerischen Roten Kreuz Cham Christoph Döpping, Thomas Rackl, Katharina Allescher, Helene Filimon lobten unisono die Kursteilnehmerinnen und Stefan Raab betonte: „Die Mädchen waren wunderbar bei der Sache und haben die Inhalte sehr ernst genommen, wir konnten vor allem auch Ängste eines Ersthelfers abbauen, uns haben die Kurse gefallen!“

Franz Summerer 

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9 b: Schulpartnerschaft
Chamer Gerhardinger-Schülerinnen planen in Prag ihren Heiratsantrag
Mädchen treffen sich mit Schülern ihrer tschechischen Partnerschule, 
dem J.-Š.-Baar-Gymnasium in Domažlice, drei Tage in der goldenen Stadt

 Im Garten der Dt  Botschaft  Trabbimonument

Froh gelaunt trafen sich 26 Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule gemeinsam mit ihren Lehrkräften Anja Achatz und Sven Plötz am Morgen des 14. April am Chamer Bahnhof, um den Zug in Richtung Prag zu besteigen. Die Mädchen waren voller Erwartung auf die drei Tage, die sie im Rahmen der Partnerschaft zwischen ihrer Schule und dem Jindrich-Šimon-Baar-Gymnasium gemeinsam mit Gleichaltrigen aus Domažlice und Umgebung verbringen durften. Die Schüler kannten sich bereits aus vorangegangenen Aktionen. 

In der Chodenstadt stiegen die tschechischen Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit ihren Lehrerinnen, Ing. Martina Beberová und Mgr. Petra Váchalová, zu. In Prag angekommen und nach Bezug des „Hostels“ gleich am Ende der Karlsbrücke auf der Prager Kleinseite, machten sich die Schüler zu einem Besuch der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in dem prächtigen Palais Lobkowicz auf. Von einer Botschaftsangestellten wurde hier nicht nur die Geschichte des Gebäudes und die Aufgaben des diplomatischen Dienstes den Schülern näher gebracht, sondern auch vor Ort, im Garten der Botschaft, die Ereignisse des Sommers 1989 geschildert, als sich bis zu 2 500 Flüchtlinge aus der DDR dort aufhielten und unter teilweise unmöglichen hygienischen Bedingungen dort ausharrten, bis schließlich der erst kürzlich verstorbene deutsche Außenminister Genscher die rettende Mitteilung brachte, dass sie in den Westen ausreisen dürften. Eine kurze Filmdokumentation rundete diese Informationen ab. 

Im Anschluss daran wurde die Prager Burg, der Hradschin, bestiegen. Eine Führung brachte den Mädchen diesen geschichtsträchtigen Ort näher und so konnten sie all seine imposanten Gebäude und die beeindruckende Aussicht auf die Stadt entdecken.

 Am Eingang der Prager Burg

Nach dem Abendessen in einer gemütlichen Kneipe neben dem Hostel wurde die Kampa-Insel in einem abendlichen Spaziergang erforscht. Anschließend ließen sich nicht wenige der Teilnehmerinnen von dem nächtlichen Flair der Karlsbrücke und dem Lichterspiel der Stadt, auf der Moldau und gerade des Hradschin hinreißen und wurden Zeuge mehrerer Hochzeitsanträge.

Tags darauf wartete erneut ein architektonisches Highlight Prags auf die Teenager. Eine Führung durch den Palais Wallenstein, dem Sitz des Senats der tschechischen Republik, ließ den Reichtum des Bauherrn erahnen. Auch der dazugehörige Garten mit seiner Tropfsteinmauer und seinen Blumen, Pflanzen und Pfauen, machten einigen Eindruck. Neueren Datums, aber nicht weniger beeindruckend, war der Besuch des sog. „Obecní Dum“ (Gemeindehaus) am Platz der Republik. Dieses im Jugendstil erbaute Gebäude beeindruckt durch seine Säle und Farben. Neben einer Ausstellung einer bekannten Modeschöpferin konnten diese Räume besichtigt werden. 

Die Nikolauskirche auf der Prager Kleinseite, ein Prachtwerk des Barock, war das nächste Ziel. Hier konnten die Schülerinnen einem Konzert mit Orgelmusik und Gesang unter dem Titel „Ave Maria“ mit Werken von Händel, Bach, Dvořák und anderen weltbekannten Komponisten, lauschen.

Am Abend teilte sich die Gruppe auf. Eine Gruppe ging auf „Ghost tour“ – ein mysteriöser Abendspaziergang durch Prag, die anderen fuhren mit der Straßenbahn auf den Hradschin und genossen das Lichterspiel erneut, diesmal von oben.

Schon war jedoch der Tag der Abreise gekommen. Nachdem die Zimmer geräumt waren, ging es los zum Aussichtsturm auf dem sog. Petřín-Hügel. Dieser war den Mädchen schon aufgefallen, da er weithin sichtbar, wie ein kleiner Bruder des Pariser Eiffelturms, auf den Anhöhen der Stadt steht. Mit einer Standseilbahn konnte dieser Hügel erklommen werden, um dann anschließend die 299 Stufen des Turmes bis zur höchsten Plattform zu ersteigen. Die Aussicht von dort aus war atemberaubend. Der Abstieg durch blühende Bäume der Gärten des Klosters Stráhov, vorbei am Hradschin, gestattete allen Teilnehmern noch einmal viele Ausblicke auf die goldene Stadt.

Im Park des Wallenstein Palais 

Der Zug brachte schließlich die Schüler und Lehrer aus Domažlice und Cham wieder sicher zurück in ihre Heimatstädte.

Neben dem Kennenlernen der tschechischen Hauptstadt wurde natürlich auch die Partnerschaft zwischen den beiden Schulen gestärkt durch diese drei gemeinsamen Tage, in der sich ihre Schüler und Schülerinnen durch die gemeinsamen Aktionen vielfältig austauschen konnten.

Einige Schülerinnen aus der Chamer Schule waren darüber hinaus vom romantischen Ambiente auf der Prager Burg bzw. der Karlsbrücke so beeindruckt, dass sie bereits jetzt davon träumen, eben dort irgendwann einmal einen Heiratsantrag zu bekommen. 

Der Aufenthalt wurde von den tschechischen Lehrkräften, Váchalová und Beberová, geplant. Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds (DTZF), das Koordinierungszentrum deutsch-tschechischer Jugendaustausch TANDEM in Pilsen und die Schulabteilung der Pilsner Region haben dieses Projekt nachhaltig finanziell unterstützt.

   
            

Sven Plötz/Franz Summerer 

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Gerhardinger-Compassion - Zwei Wochen lang für andere da sein 
Realschülerinnen absolvierten Sozialprojekt

    

Mit R. M. Rilkes Gedicht „Die Bettlerin und die Rose“ begrüßte Veronika Werner die 12 jungen Damen, die von der Gerhardinger-Realschule Cham aus ein 14–tägiges Sozialprojekt überaus erfolgreich absolviert hatten. 

„Die tiefe Wahrheit, die diese Geschichte Rilkes enthält, durftet ihr in den letzten zwei Wochen selbst erfahren. Die Rose, mit dem Herzen geschenkt, ist ein Zeichen dafür: Du bist mir etwas wert, ich begegne dir mit Freundlichkeit, Respekt und Aufmerksamkeit. Ein freundliches Lachen, eine liebevolle Zuwendung, ein herzliches In den Arm Schließen – ihr habt das vor Ort hervorragend praktiziert und dafür bedanke ich mich ganz herzlich.“ 

Die Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe hatten sich freiwillig für das diesjährige Compassion gemeldet und waren bereit gewesen, dafür sogar die zweite Osterferienwoche zu opfern – allen Respekt! 

Die Mädchen waren eingesetzt in den Sana Kliniken des Landkreises Cham, in den Chamer Seniorenheimen St. Michael und Pflegestift Pro Curand, in der Heiligenfeld Klinik Waldmünchen, in der Wohnresidenz St. Raphael in Schorndorf, im Seniorenheim Herbstblatt in Rötz und in der Uniklinik in Regensburg. Franz Summerer, langjähriger federführender Organisator des Sozialprojekts, hatte bei der Auswahl der Praktikumsplätze natürlich die Heimat– bzw. Wohnortnähe der Schülerinnen mit einfließen lassen und darauf geachtet, dass die Neuntklässlerinnen „mit den Menschen der Einrichtungen“ zu tun bekamen.

Compassion bedeutet ins Deutsche übersetzt Erbarmen, Barmherzigkeit und Mitgefühl – gemeint ist eine Haltung der Zuwendung, der Hilfsbereitschaft und der Solidarität. Getreu dieser Vorgabe will das Projekt, das die Deutsche Bischofskonferenz ins Leben gerufen hat, die sozialverpflichtenden Haltungen unter Jugendlichen stärken. Die jungen Menschen sollen mit behinderten Menschen, Kranken, Alten, Obdachlosen oder Asylsuchenden in Kontakt kommen. 

„Das ist nicht mit einem gewöhnlichen Berufspraktikum zu vergleichen“, so Veronika Werner und Franz Summerer. Als Verantwortlichem tut einem es einfach gut, wenn die betreuenden Kräfte der Einrichtungen im Nachhinein erklären: „Ihre Mädchen waren einfach super, zu solchen Schülerinnen kann man ihnen nur gratulieren!“ 

Bei der Nachbereitung des Projekts wurden die Erfahrungen reflektiert und Gedanken ausgetauscht und alle 12 jungen Mädchen erklärten unisono: „Ich würde es sofort wieder machen, bin ich froh, dass ich mich dazu gemeldet habe!“ 

Schulleiter Martin Zimmermann erinnerte bei seinem Dank für das Engagement der Schülerinnen an eine Kardinaltugend des Christentums, die Barmherzigkeit. Stolz sprach er ihnen seinen größten Respekt aus und betonte: „Ihr habt den Menschen das Wertvollste gegeben, was es zu geben gibt: Zeit, Mitgefühl und Aufmerksamkeit.“ 

Franz Summerer 

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  Bericht der "Chamer Zeitung", 13.04.2016

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Gerhardinger „Filzmadln“ auf der Junior-Messe in Regensburg

    

Das Junior Unternehmen „Filzmadln“ von der Gerhardinger-Realschule in Cham, war bei der Junior Messe in den Regensburg Arcaden, um dort ihre Produkte zu präsentieren. Auf dieser Messe waren insgesamt 24 Schulunternehmen aus ganz Bayern vertreten. Diese Teams kamen aus unterschiedlichen Real- und Berufsschulen, sowie Gymnasien. 

Die Filzmadln der Gerhardinger-Realschule waren die jüngsten Teilnehmerinnen. Sie kommen aus den 9. Klassen der verschiedenen Wahlpflichtfächergruppen Hauswirtschaft, Rechnungswesen und Mathematik.

Um 7 Uhr morgens trafen sich die Teilnehmerinnen bereits am Chamer Bahnhof zur gemeinsamen Abfahrt mit dem Zug. Begleitet wurden sie von ihrer Lehrkraft und Schulpatin Frau Eva Lohberger sowie dem Schulleiter Herrn Martin Zimmermann. Passend zu ihrem bayrischen Namen „Filzmadln“ waren alle in Tracht gekleidet.

In Regensburg bauten alle Teams mit großer Hingabe und Sorgfalt ihre Stände auf. Auf einer Bühne konnten sich alle Unternehmen vor dem Publikum und einer Jury vorstellen und ihren Werbespot präsentieren. Der beste Werbespot und der schönste Verkaufsstand wurden von der Jury mit Preisen ausgezeichnet. 

Viele interessierte Besucher schauten sich die Stände an und informierten sich über die unterschiedlichen Produkte. Die Filzmadln erzielten dabei gute Umsätze. Um 17:00 Uhr endete die Messe, die Stände wurden abgebaut und die Heimreise angetreten.

Die nächste Termin bei dem sich die Filzmadln präsentieren und ihre Filztaschen, Geldbeutel und Schlüsselanhänger verkaufen ist der Tag der offenen Tür an der Gerhardinger-Realschule Cham am 08.04.2016 von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Des Weiteren können die Produkte über eine Nachricht auf der Facebookseite „Filzmadln“ bestellt werden.

Filzmadln

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9 b: Im Klettergarten
Deutsch-tschechische Schulpartnerschaft: gemeinsamer Ausflug nach Straubing

Länderübergreifendes Event besiegte Höhenangst und machte allen riesigen Spaß 

Am 10. März 2016 fuhr die Klasse 9 b zusammen mit 29 Schülern und Schülerinnen der tschechischen Partnerschule aus Domažlice zum Kletterpark nach Straubing. Die Gerhardinger Schülerinnen und ihre Begleiter, Sportlehrerin Margret Vießmann sowie Robert Huber erwarteten die Gäste aus Tschechien, die von ihrer Lehrerin Martina Beberová und einem weiteren Sportlehrer begleitet wurden, bereits am Chamer Bahnhof, als deren Zug aus Domažlice eintraf. Von dort  ging es weiter mit dem Bus zum Straubinger Tierpark, vor dessen Toren die Bad Kötztinger Erlebnis-Akademie einen Hochseilgarten betreibt. Schon von weitem waren die Plattformen zu sehen, die wie riesige Vogelnester in den noch unbelaubten Bäumen des Wäldchens vorm Haupteingang zum Tierpark prangen. 

Nach einer Einweisung durch die ausgebildeten Trainer vor Ort, musste jeder Teilnehmer einen Kombigurt mit speziellen Sicherungskarabinern anlegen, welche später dann mittels eines Stahlseiles mit den Führungsseilen des Parcours verbunden wurden. Das dort verwendete System bietet hundertprozentige Sicherheit, denn die Sicherungsgurte können nur am Start- und Endpunkt von den Führungsseilen wieder gelöst werden, ein versehentliches Ausklinken auf dem Rundkurs ist damit ausgeschlossen. Trotzdem waren die Betreuer bemüht zusätzlich jede benötigte Hilfe anzubieten und überwachten die Schüler und Schülerinnen bei ihren Hochseilaktivitäten mit „Adlersaugen“, damit niemand in Schwierigkeiten geriet. 

Schon nach dem Anlegen der „Geschirre“ überprüften sie dreimal deren sachgemäßen Sitz, sodann ging es auf den ca. 6 m hohen Parcours, den man über eine Plattform erreicht. Oben angekommen hat man die Wahl zwischen zwei Varianten, einem Rundkurs, bei dem man überwiegend Hängebrücken verschiedener Schwierigkeitsstufen überwinden muss und einem, bei dem man meist frei unter dem Seil hängend von Plattform zu Plattform gleitet, dem sogenannten „Flying Fox“. Die meisten Schüler/innen wagten sich auf beide Parcours und hatten riesigen Spaß daran, sich in „Indiana Jones Manier“ von Baum zu Baum zu bewegen und einige waren hinterher zu Recht stolz, ihre Höhenangst besiegt zu haben. 

Die Faszination dieser Erlebnispädagogischen Maßnahme fördert das Selbstvertrauen und den Zusammenhalt in einer Gruppe. Es geht an manchen Hochseilparkstationen darum, sich zu überwinden, an Grenzen zu gelangen und gemeinsam das nächste Ziel zu erreichen. Dadurch soll auch die Persönlichkeit gestärkt werden und ein Wir-Gefühl entwickelt werden. Außerdem ging es bei der Hochseilparkaktion auch wieder darum, dass die bayerisch-tschechischen Kontakte mittels Teamarbeit in luftigen Höhen ausgebaut werden. Auch das Wetter spielte mit, denn der ungetrübte Sonnenschein vom wolkenlosen Himmel machte trotz der kühlen Temperaturen das Vergnügen perfekt. 

Nach etwa zwei Stunden stiegen alle wieder wohlbehalten in den Bus, der die Teilnehmer in die Innenstadt Straubings beförderte. Dort erwartete sie eine etwa einstündige Stadtführung, die beim Stadtturm begann und im Stadtmuseum, in dem der berühmte „Römerschatz“ von Straubing besichtigt werden konnte, endete. 

Anschließend hatten die Schüler/innen noch genügend Zeit, um zum Shoppen oder zum Essen zu gehen, bevor man die Heimreise antrat. Pünktlich zur Abfahrt des Zuges, der die Gäste aus Domažlice wieder nach Hause brachte, kam der Bus am Chamer Bahnhof an. 

Alle waren sich einig, dass dies ein gelungener Ausflug im Rahmen der deutsch-tschechischen Schulpartnerschaft war, der sowohl den Schülern/innen als auch deren Begleitern großen Spaß gemacht hat. 

Zu verdanken hatten die Teilnehmer dies der Sportlehrkraft Anja Achatz, die als Beauftragte an der Gerhardinger-Realschule für die deutsch-tschechische Schulpartnerschaft diese Fahrt organisiert hatte, selber an diesem Tag aber leider verhindert war und nicht teilnehmen konnte. 

Herzlicher Dank für die finanzielle Unterstützung geht an EUREGIO, Landratsamt Cham, Erlebnis-Akademie, Baumgartner Busreisen Bad Kötzting.

                    
       
  
    

Robert Huber/Anja Achatz/Franz Summerer 

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9 b: Wintersporttag 
Wintersporttag am Großen Arber mit unserer Partnerschule aus Domazlice

           
         

Sonne, unberührte und verschneite Winterlandschaft, lockerer Pulverschnee, Ruhe und Einsamkeit erwarteten die Schülerinnen und Schüler aus Cham und unser Partnerschule aus Domazlice bei der Schneeschuhwanderung.

Gerade für „Nichtskifahrer“ und Individualisten ideal, um auch im Winter raus in den Genuss der Natur zu kommen.

Am Donnerstag, den 25. Februar 2016, genossen einige Gerhardingerinnen aus der 9 b mit Ihrer Sportlehrerin Anja Achatz und 20 Gymnasiasten aus Domazlice mit Petra Vachalova, gemeinsam mit anderen Berufsschülern/innen aus dem Landkreis einen erlebnisreichen Tag beim Wintersporttag der Berufsschulen am Großen Arber.

Bei Kaiserwetter kamen die Schülerinnen und Schüler in den Genuss, mit Schneeschuhen den höchsten Gipfel des Bayerischen Waldes zu erklimmen. Die Tour war zwar sehr anstrengend, aber am Gipfel angelangt, sah man überwiegend stolze Gesichter, die sich freuten, es geschafft zu haben. „Tolle Fernsicht!“ kommentierte eine nach Luft ringende Schülerin, als sie die letzten Schritte kurz vor dem Gipfelkreuz machte. Dort wünschten wir uns gegenseitig „Berg heil“ wie es in den Bergen so üblich ist.

Unsere tschechischen Gäste konnten von ganz oben sogar bis in ihre Heimat schauen. Es wurde jedem Teilnehmer klar, wie nah wir eigentlich benachbart sind, wenn man von oben den grünen Grenzstreifen betrachtet.

Neben dem Schneeschuhwandern wurden noch weitere Aktionen angeboten. Zum Beispiel Biathlon, Schlittenfahren und Alpin-Skifahren. Für die Skifahrer wurde abschließend ein kleines Skirennen organisiert, bei welchem auch die Gerhardingerinnen mitmischten.

Den 1.Platz erreichte Kathrin Hacker, 2. Platz Isabella Rädlinger aus der 9 b, 3. Platz Susanna Dankerl 9 b und den 4. Platz belegte Rebecca Zeiser 9 b. 

Alle Teilnehmer/innen wurden mit einem kleinen Präsent belohnt. Mit einem so guten Ergebnis haben die Schülerinnen nicht gerechnet und freuten sich über Ihre Preise.

Abschließend wurden alle nach der Siegerehrung vom Organisationsteam Sigi Zistler und Andy Bucher verabschiedet. Die Gerhardingerinnen und die tschechischen Freunde aus Domazlice verabschiedeten sich mit dem Versprechen, sich baldmöglichst wieder zu treffen. Vielen Dank an die Berufsschule Cham, dass wir wieder am Wintersporttag teilnehmen durften.

Anja Achatz

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9 d: Reste in der Küche
Restlos gute Küche - die Wegwerfgesellschaft
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Dies sind nur einige der Marketingstrategien, mit denen uns der Handel heutzutage fangen will. Die häufige Folge daraus: Die zu viel gekauften Lebensmittel können oftmals nicht kurzerhand verzehrt werden. Dann landen sie nicht im Magen, sondern im Müll. 

Die eingangs genannten Werbemaßnahmen sind aber nur für einen Bruchteil der Lebensmittel verantwortlich, die unnötig zu Abfall werden. Vor dem Hintergrund, dass es auch in unserer Wohlstandsgesellschaft Menschen gibt, die Mühe haben sich mit dem täglich notwendigen Essen zu versorgen, ist ein bewusster Umgang mit den Lebensmitteln sogar eine moralische Pflicht, nicht nur ein Feld für Sparfüchse.

  

Die alte und doch stets brennend aktuelle Thematik „Resteverwertung“ griff die Klasse 9 D im Fachunterricht Haushalt und Ernährung mit der Fachlehrerin Frau Petzi auf. Zusammen mit den Schülerinnen aus dem Wahlfach „Verbraucherprofi“ (Leiterin: Frau Lohberger) wurden die Mädchen von der Ernährungsfachfrau und Hauswirtschaftsmeisterin Brigitte Staudtner in unserer Schule informiert.

In einer theoretischen Einführung zeigte Frau Staudtner auf, dass für die Menschen von heute in Europa Lebensmittel immer und überall verfügbar sind, sogar im Übermaß. Das hat zur Folge, dass ökonomisch und gefühlt für die Bevölkerung der Wert der Lebensmittel gesunken ist. Während früher 50 % der Haushaltseinkommen für Lebensmittel aufgewendet werden mussten, sind es heute nur noch 11 %. 

  

Diese Tatsache verführt zu einem allzu großzügigen Umgang mit Lebensmitteln: In Deutschland werden jährlich ca. 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeworfen, das sind pro Person und Jahr 82 kg im Wert von 235 €. Dass es bei uns in Bayern „nur“ 65 kg im Wert von knapp 200 € sind, tröstet hier überhaupt nicht.

In diesen Wertangaben ist noch nicht einmal die Vergeudung von Ressourcen wie Energie und Wasser eingerechnet. So werden z. B. für die Erzeugung von 1 kg Äpfel 700 Liter Wasser verbraucht, für 1 kg Brot 1 300 Liter, für 1 kg Käse 5 000 Liter und für 1 kg Rindfleisch 15 000 Liter.

  

Unkluges Einkaufsverhalten, falsche Lagerung, Verwöhnung und ungesundes Ernährungsverhalten sind die Hauptursachen für den „Lebensmittelwegwerfwahnsinn“; so besagt z. B. der Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht, dass das Lebensmittel ab sofort nicht mehr genießbar ist, sondern dass ab jetzt lediglich mit einer Einschränkung in Aussehen und Qualität zu rechnen ist.

Dabei haben übrig gebliebene Lebensmittel immer noch einen hohen ökonomischen und ernährungsphysiologischen Wert. Den großen Wert der kleinen Krümel kennen zu lernen war das Ziel der anschließenden praktischen Anwendung. Was man mit Phantasie und Kreativität aus den Resten von gestern für geschmackvolle Gerichte von heute zaubern kann und welche Freude die Köchinnen beim Zubereiten des Essens hatten, zeigen die Bilder.

Eva Lohberger, Rosi Petzi

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Projektpräsentation
Die hohe Kunst der Präsentation

Diese Frage wurde den 9. Klassen im Januar und Februar beantwortet. Da in dieser Jahrgangsstufe jedes Jahr ein fächergreifendes Projekt stattfindet, wurden im Januar und Februar die 9. Klassen für das anstehende Projekt und im Juli alle 8. Klassen für das im nächsten Jahr bevorstehende Projekt professionell geschult. 

Den 4-stündigen Vortrag hielt Rupert Glaser von der AOK. Er erstaunte die Klassen mit überraschenden Fakten über Referate und Präsentationen. Anhand eines bunt gestalteten Flip-Charts besprachen die Schülerinnen, wie schwierig es für die meisten Menschen ist, vor einer Gruppe zu sprechen.

  

Nach einer kurzen Pause erklärte Herr Glaser die Wichtigkeit von Gestik, Mimik und Körpersprache. Viele Bilder veranschaulichten den Vortrag. Zum Thema „Bilder in PowerPoint-Präsentationen“ gab er den Mädchen nützliche Tipps. Oft betonte er, wie wichtig es ist, frei zu sprechen. Herr Glaser zeigte, wie man in Situationen, in de¬nen man nicht mehr weiter weiß, ruhig bleibt. Zum Schluss durften die Schülerinnen in Gruppenarbeit mit dem neu erlernten Wissen eine kurze Präsentation vorbereiten und vortragen. 

  

Dank Herrn Glasers Vortrag lernten die Schülerinnen, wie wichtig es ist, einen inte¬ressanten Vortrag zu halten und wie einem ein solcher gelingen kann.

Susanne Hausladen und Anna Bauer, 9 c

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Berufsbildungsmesse in Nürnberg

  

Umfassende Infos zur Berufsorientierung erhielten 100 Schülerinnen der 9. Klassen zusammen mit ihren Wirtschaft- und Recht Fachlehrern Frau Schmaderer, Frau Lohberger und Herrn Schall bei einer Exkursion zur Berufsbildungsmesse in Nürnberg.

Zuerst erkundeten die Schülerinnen circa 1,5 Stunden in Eigenregie die drei Hallen 7, 7 A und 9. Hier konnten sich die Mädchen über eine Vielzahl von Berufsbereichen informieren. Außerdem war es möglich, Beratungsgespräche mit Auszubildenden und Ausbildern zu führen. Viele Berufe konnte man durch praktische Vorführungen und bei „do it yourself“ live erleben.

  

Zur Auflockerung trugen kostenlose Fotoshootings und kleine Wettbewerbe bei. Werbegeschenke sorgten für zusätzliche Attraktivität bei den Jugendlichen.

Während dieses Rundgangs musste jede Schülerin ein Arbeitsblatt, den sogenannten Berufsbaukasten ausfüllen. Die Aufgabe bestand darin, für einen Wunschberuf die wichtigsten Informationen (z. B. Voraussetzung, Tätigkeiten) herauszufinden. 

Anschließend stand ein einstündiger Workshop auf dem Programm. Dieser „Schulewirtschaft“-Parcour bot den Schülerinnen mehrere Stationen zur Berufsorientierung in spielerischer Form an.

  

Station 1 war Drahtbiegen zum Kennenlernen der eigenen handwerklichen und künstlerischen Fähigkeiten sowie zum Testen des räumlichen Denkvermögens. An Station 2 sollten die Schülerinnen herausfinden, ob es sich um echte oder erfundene Berufsbezeichnungen handelt. Station 3 war ein Berufe-Rätsel und bei Station 4 schlüpften die Mädchen in die Rolle von Unternehmern und bewerteten dabei drei Bewerbungsschreiben auf einem vorbereiteten Beurteilungsbogen. 

Die Berufsbildungsmesse in Nürnberg war für die Schülerinnen der 9. Klassen eine sehr informative Veranstaltung, wobei auch Unterhaltung und Spaß nicht zu kurz kamen.

 

Fachschaft Wirtschaft

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CROWN Roding
M & M – Mädchen und Mechanik

  

Am Donnerstag, den 03.12.2015 durften wir – ein Paar Mädels aus der 9. Jahrgangsstufe – mit Frau Dobler nach dem Unterricht gegen 13:00 Uhr mit dem Bus nach Roding zur Firma CROWN fahren. Mit diesem Namen konnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht so viel anfangen.

Am Eingang wurden wir freundlich begrüßt. Herr Brem erzählte uns, dass die Firma CROWN Produkte für den Materialfluss produziert, vertreibt und wartet. Gemeint sind hauptsächlich Gabelstapler – darunter konnten wir uns auch etwas vorstellen. Beeindruckt haben uns interessante Zahlen über die Firma. Wer hätte gedacht, dass diese amerikanische Firma mit einer Produktionsstätte in Roding auf Platz 5 der Weltrangliste als Hersteller für Gabelhubwagen steht. Bei einem Umsatz von 2,4 Milliarden Euro pro Jahr wird in 84 Ländern produziert. In Roding wurde 2014 sogar ein zweites Werk eröffnet. Wir durften beide besichtigen.

Er werden insgesamt 12 verschiedene Typen von Staplern produziert. Z. B. ein Schmalgang-Schubstapler, ein Schubmaststapler mit Kühlhauskabine oder ein Hochregalstapler mit 13 Metern Höhe oder ein ganz klassischer Handhubwagen. CROWN-Stapler werden auf fast allen Kontinenten der Welt gebaut und ausgeliefert.

Bei der weiteren Führung konnten wir den gesamten Produktionsprozess verfolgen. Herr Brem erklärte uns, dass mit dem 5S-System gearbeitet wird. 5S-System bedeutet eine spezielle Methode für die Arbeitsplatzorganisation. Außerdem wird versucht, für besondere Kundenwünsche eine visuelle Fabrik zu erstellen. Jeder Kunde kann dann genau den Stapler bestellen, den er braucht. 85 Prozent der Teile werden von CROWN selbst entwickelt und produziert. Pro Jahr werden ca. 12 000 Stapler gebaut.

Die beiden Werke in Roding sind voll auf der Erfolgsspur. Mittlerweile sind hier 580 Mitarbeiter beschäftigt. 394 davon in der Fertigung und 139 in den unterstützenden Abteilungen. Die Firma CROWN ist auch ein sehr erfolgreicher Ausbildungsbetrieb mit derzeit 45 Azubis. Selbstverständlich werden hier auch Praktika angeboten.

Wir waren sehr beeindruckt von der „unscheinbaren“ Firma CROWN mit seinen Staplern „made in Bavaria“. Um 15:30 Uhr holte uns der Bus zur Heimfahrt ab und wir waren uns alle einig, dass er wirklich ein sehr sehr interessanter Nachmittag war.

Mona Handwerker und Mona Wagner

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Die Wutzschleife
Schnuppertag in der Hotellerie
Bericht zum Berufswahltag im Hotel „Die Wutzschleife“

  

Einen interessanten Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche eines Sterne-Hotels erhielten 23 Mädchen aus den 9. Klassen an einem Berufswahltag, der sie in das Resort „Die Wutzschleife“ nahe Rötz führte. 

Nach einer Begrüßung im imposanten gläsernen Hotelatrium und einer kleinen Erfrischung mit Getränken wurden den Schülerinnen die drei Berufe Hotelfachmann/-frau, Hotelkaufmann/-frau und Koch/Köchin genauer erläutert, die in der „Wutzschleife“ ausgebildet werden.

Besonders hervorgehoben wurden hier die abwechslungsreichen Aufgaben eines Auszubildenden, die in allen Abteilungen natürlich Dienstleistung am Menschen bedeuten. Dies verursacht aber auch besondere Arbeitszeiten, denn auch abends und am Wochenende wollen die Gäste umsorgt werden. Dafür ist umfassendes Fachwissen erforderlich, das nicht nur in der Berufsschule, sondern in erster Linie bei der täglichen Arbeit im Betrieb vermittelt wird. 

Dabei stünden aber, zur Erleichterung der Schüler, nicht immer die guten Noten an vorderster Stelle, denn das Auftreten und der freundliche Umgang mit Menschen spielen hier eine viel größere Rolle. Fehlen dürfen dabei natürlich auch nicht Voraussetzungen wie Teamfähigkeit, Flexibilität, Belastbarkeit, Selbstvertrauen, gute Umgangsformen und Organisationstalent.

Am meisten gespannt waren alle natürlich auf eine kleine Führung durch das Hotel. Angefangen vom mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant, über die Küche, die nach einem französischen Kochprinzip organisiert ist, bis hin zum großzügig aufgebauten Wellness-Bereich, durften die Gerhardingerinnen einen Blick hinter die Kulissen der „Wutzschleife“ werfen. Auch ein Spaziergang durch verschiedene Zimmer war dabei erlaubt, wie zum Beispiel eines im Landhausstil oder eines im „Feel Free Style“, bei dem eine durchsichtige Dusche mitten im Zimmer steht. Der Schwerpunkt des Hotels liegt auf der Ausrichtung von Tagungen und Seminaren, weniger beispielsweise auf Wintertourismus. Eine gute Werbung biete dabei ohne Zweifel die Auszeichnung mit der Sterneküche. 

Am Ende der interessanten Führungen stand dann noch das Angebot, sich jederzeit im Hotel für weitere Informationen melden und sich auch für die verschiedensten Arten von Praktika bewerben zu können. 

Christian Sacher

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BFS Physiotherapie

 

    

Einen sehr interessanten und informativen Nachmittag erlebten 10 Mädchen der Gerhardinger-Realschule Cham im Rahmen der Berufswahltage an der staatlich anerkannten Berufsfachschule für Physiotherapie der Volkshochschule im Landkreis Cham. 

Schulleiter Alois Kiefl empfing die aus vier 9. Klassen zusammengesetzte Gruppe mit Lehrerin Frau Lohberger und stellte bei seinem einführenden Vortrag kurz das Berufsbild der Physiotherapeutin unter dem Motto: "Panta Rhei - Alles ist im Fluss" vor.

Er gab außerdem einen Überblick über alles Wissenswerte zum Ausbildungsberuf der Physiotherapeuten.

Die Unterrichtsinhalte sind sehr vielfältig und reichen von Anatomie, Physiologie, Physik und Biomechanik, Prävention und Rehabilitation, Trainingslehre, Bewegungslehre, physikalischer Therapie und Erster Hilfe bis hin zu krankengymnastischen Behandlungstechniken und spezieller Krankheitslehre. Zum Schluss des Vortrags beantwortete Herr Kiefl die Fragen.

Anschließend erfolgten durch die Schüler und Schülerinnen der Berufsschule einige praktische Anwendungen des Berufes, wie zum Beispiel der Schlingentisch auf dem man Patienten mit Hilfe der Schlingen frei bewegen kann. Außerdem konnten die Mädchen eine Elektrotherapie testen. Zuletzt hatten die Schülerinnen die Möglichkeit an einer Sportstunde der Berufsschule teil zu nehmen. Sie schlugen sich sehr gut bei den sportlichen Aufgaben.

Frau Lohberger bedankte sich anschließend bei Herrn Kiefl und seinem Team für die vielen praktischen und theoretischen Informationen zum Beruf der Physiotherapeut/in.

Katharina Pohl

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9. Kl.: Druckerei Vögel

 

  

Im Rahmen der Berufswahltage besuchten am 11. November 12 Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufen die Druckerei Ernst Vögel GmbH, um den Beruf der Mediengestalterin näher kennen zu lernen. 

Am Anfang begrüßte Herr Ruhland die Gruppe und führte sie durch die verschiedenen Büros. Danach zeigte ihnen der Abteilungsleiter Jens die Grafikabteilung. Anhand von Photoshop erklärte er den Schülerinnen die vielen Möglichkeiten bei der Bildbearbeitung. 

Weiter ging es in der Druckerei. Anschließend führte Herr Ruhland die Gruppe in die Buchbinderei, in der Arbeitshefte, Kalender und andere Gehefte gebunden werden. Bücher mit hartem Einband, wie zum Beispiel unsere BWR-Bücher werden außerhalb produziert. 

Zum Schluss wurde noch die Werbemittelabteilung besichtigt. Dort werden unter anderem Leinwände und Großplakate gedruckt. 

Nachdem alle Fragen beantwortet waren, überreichten wir noch ein kleines Dankeschön für die interessante Führung.

Anna Bauer und Susanne Hausladen 9 c

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9 a: BFS Altenpflege
Compassionklasse besucht „Tag der offenen Tür“ der Berufsfachschule für Altenpflege 

  
  
  
   

Einen etwas anderen Schultag erlebte die Klasse 9 a der Gerhardinger-Realschule Cham mit der begleitenden Lehrkraft Veronika Werner beim „Tag der offenen Tür“ der Berufsfachschule für Altenpflege in Bad Kötzting. In mehreren Räumen präsentierten dort Auszubildende sowie diverse Pflegeeinrichtungen aus den Landkreisen Cham und Regen auf abwechslungsreiche Art und Weise ihr Berufsbild. 

Wie fühlt es sich an, wenn man plötzlich mindestens 50 Jahre gealtert ist, die Glieder schwer, das Gehör und die Sehkraft nur noch mangelhaft sind? Kann man mit zittriger Hand überhaupt noch seinen Namen schreiben? Wer es wissen wollte, konnte dies mittels eines speziellen Anzugs beziehungsweise besonderer Handschuhe leibhaftig erfahren. 

Stimmt der Blutdruck und wie sieht es mit dem richtigen Blutzuckerwert aus? Letzterer konnte schon mal nach einer kurzen Pause am reichhaltigen Kuchenbüfett in die Höhe geschnellt sein. 

Sehr aufwändig und abwechslungsreich gestaltet war ein Raum, der veranschaulichen wollte, wie man dem Gedächtnis von Demenzpatienten durch Gerüche und Düfte, entspannende Musik oder Alltagsgegenstände immer wieder auf die Sprünge helfen kann. 

Richtige Desinfektion der Hände, Anlegen von Druckverbänden, Umlagern bettlägeriger Patienten im Pflegebett, wohltuende Handmassagen oder Schwierigkeiten bei der Fortbewegung in einem Rollstuhl – all das konnten die 25 Schülerinnen in ihren Gruppen dank der kompetenten und freundlichen Azubis hautnah erleben. 

So ist es nicht verwunderlich, dass sich bei der pünktlichen Rückkehr an die Gerhardinger-Realschule alle Beteiligten über den geglückten informativen Vormittag einig waren. 

Veronika Werner/Franz Summerer 

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9 b: Partnerschule
Gerhardinger-Realschule Cham und Gymnázium Jindřich Šimon Baara in Domažlice bereiten Schulpartnerschaft vor Cham – Domažlice

                

Der Jugend gehört die Zukunft: Basis für gute Nachbarschaft

Erste Begegnungen mit unserer zukünftigen Partnerschule aus Domazlice am 20.10.2015 an der Gerhardinger Realschule in Cham.

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Schüler und Schülerinnen, die sich auf Tschechisch unterhalten, gehören in Chams weiterführenden Schulen auch 25 Jahre nach Grenzöffnung leider noch immer nicht zum Alltag. Kürzlich jedoch war eine Delegation von 28 jungen Leuten mit ihren Lehrkräften Petra Váchalová und Martina Beberová vom J. Š. Baara Gymnasiums aus Domažlice einen ganzen Tag zu Besuch an der Gerhardinger-Realschule Cham. Und so konnte man neben dem üblichen Bayerisch auch Tschechisch und Englisch hören.

Der Aufenthalt der tschechischen Jugendlichen in Cham wurde geplant und durchgeführt von den Mädchen der Klasse 9 b, die von Lehrkraft Anja Achatz unterstützt wurden.

Stilecht wurden die tschechischen Gäste in Dirndl und Lederhosen am Chamer Bahnhof in Empfang genommen und zur Schule am Biertor geführt. Hier begrüßte Schulleiter Martin Zimmermann die Gymnasiasten und ihre Betreuungslehrer herzlich. Schülerinnen der GRS umrahmten diesen Empfang mit bayerischer Musik, Volkstanz und dem Vortragen von Liedern. Nach einem Referat über die Geschichte der Schule und der Ordensgründerin Theresia von Gerhardinger begaben sich die Schüler in die Turnhalle, wo durch kooperative Spiele erste Berührungsängste abgebaut und grenzüberschreitender Teamgeist praktiziert wurden. Anschließend trugen die Gastgeberinnen in der Pausenhalle bayerische Spezialitäten auf, die von den Schülerinnen der Klasse 9 b selbst zubereitet worden waren: Pfannkuchensuppe, Leberkäse mit Kartoffelsalat, Obatzda und Buchteln.

Satt und zufrieden machten sich dann die Jugendlichen auf den Weg, die Stadt Cham etwas genauer kennenzulernen. Die deutschen Gastgeber hatten hierzu eine Stadtrallye vorbereitet, die schließlich am Rathaus endete und mit einer kurzen Begrüßung durch Chams 1. Bürgermeisterin Karin Bucher gipfelte.

Schließlich ging es am Nachmittag wieder zurück zum Chamer Bahnhof, wo sich alle Beteiligten herzlich voneinander verabschiedeten und sich auf ein baldiges Wiedersehen freuen. 

Um weiter in Kontakt zu bleiben, tauschten einige der Schülerinnen und Schüler ihre Handynummer aus – sogar eine grenzüberschreitende „WhatsApp-Gruppe“ etablierte sich.

Dem Besuch aus Domažlice war bereits ein Besuch der Chamer Schülerinnen in der Chodenstadt vorausgegangen. Noch im November ist die Unterzeichnung einer offiziellen Schulpartnerschaftsurkunde zwischen den beiden Schulen geplant.

Sven Plötz
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