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18.11.2017 19:36
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9. Klassen: 

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Einladung zu BMW

  

Am Mittwoch, den 8. Juli fuhren zwei Klassenkameradinnen und ich in Begleitung einer Lehrkraft schon um 7 Uhr morgens nach Regensburg in die BMW-Werke. Wir waren einer Einladung der Personalleiterin, Frau Galli, gefolgt, welche uns an die Ausbildungsberufe heranführen und uns das Werk näherbringen wollte. 

Begrüßt wurden wir mit einem kurzen Film, welcher Informationen über den Standort in Regensburg lieferte. Im Anschluss daran erzählten drei Azubis, welche uns auch den restlichen Tag begleiteten, von ihren Erfahrungen bei dem bekannten Autobauer. Gleich nach einer kurzen Brotzeit wurden wir in drei verschiedene Gruppen eingeteilt, welche die drei Bereiche Elektronik, Metall und Teamtraining für jeweils 45 Minuten näher kennenlernen durften. 

Im Elektroressort galt es, Schaltkreise mit Hilfe von Formeln zu schließen und die Lampe am Ende leuchten zu lassen. Auch im Metallbereich durften wir selbst aktiv werden. So durften wir zum Beispiel an Modellautos versuchen, die Bremsen selbst einzubauen und die Reifen anzubringen. Bei der Teamschulung erhielten wir die Aufgabe, aus 20 Strohhalmen und einem Meter Tesafilm eine sichere Verpackung für ein Ei zu bauen, welches darin den Sturz aus einem Meter Höhe „überleben“ sollte. Damit wir uns besser kennenlernten, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, welche die beste Idee liefern sollten. Leider ging beide Male das Ei zu Bruch und unsere Entwicklung war somit unbrauchbar. Zum Glück stand bei dieser Übung aber die Teamstärke im Vordergrund, welche wir bravourös meisterten. 

Im Anschluss an unsere Mittagspause wurden wir in den nichtöffentlichen Teil des Areals geführt, wo auch die Produktionsgebäude und der Fuhrpark untergebracht sind. Nach einer kurzen Lagebesprechung wurden wir abermals in zwei Gruppen unterteilt, wobei meine Gruppe mit den Modellen X6, zwei M3 Cabrios und noch zwei weiteren Autos auf dem Gelände fahren durfte. Nach der Besichtigung ging es auf die Prüfstrecke, wo wir mit bis zu 200 km/h auf der Straße dahin rasten. 

Nach dieser abenteuerlichen Fahrt, bei der wir nebenbei auch noch einiges über den Konzern und speziell über das Werk Regensburg in Erfahrung brachten, begann die Werksführung. Da wir nur 40 Minuten Zeit hatten, bekamen wir leider nicht so viel zu sehen wie normale Besuchergruppen. Trotz alledem gestaltete sich die Führung als sehr informativ und interessant, wobei mich vor allem die präzise Arbeit der vielen Roboter beeindruckte. Am Ende kamen wir alle noch einmal zusammen um den Sieger eines Gewinnspiels, bei dem man bei der Führung gut aufpassen musste um die Fragen beantworten zu können, zu küren. Der erste Platz, eine Handtasche mit dem MINI-Logo, ging zu meinem Bedauern an eine andere Schule. 

So oder so war es ein gelungener, interessanter und ereignisreicher Tag, der uns allen noch eine Weile in Erinnerung bleiben wird.

Theresa Prasch, 9 c

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Erste-Hilfe-Kurs

Lebensrettende Sofortmaßnahmen während der Abschlussprüfungen
Erste-Hilfe-Kurs für Gerhardinger-Mädchen

Während die jungen Damen der 10. Klassen der Gerhardinger-Realschule Cham über den Abschlussprüfungen brüten, absolvieren die Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe alljährlich parallel einen Kurs in lebensrettenden Sofortmaßnahmen. 

Schon traditionell vom Ausbilderteam des BRK Cham durchgeführt, wurden die Mädchen der vier  9. Klassen in Gruppen aufgeteilt und aus Platzgründen zum Teil für zwei Tage in den Schulungsraum des BRK ausgelagert.

Als Ausbilder standen Helene Filimon, Stefan Raab und Tobias Früchtl zur Verfügung und von der Überprüfung der Vitalfunktionen bis zur stabilen Seitenlage des Verletzten, vom Üben des Rettungsgriffes und dem Druckverband erfuhren die interessierten Gerhardingerinnen das ganze Programm. 

Die angehenden Mofa– und Rollerfahrerinnen übten auch die Helmabnahme bei verunglückten Motorradfahrern bzw. das Absetzen eines qualifizierten Notrufes, genauso das Verhalten bei Herzinfarkt und Schlaganfall. Selbstverständlich gehörte auch die Herz–Lungen–Wiederbelebung und weitere allgemeine Maßnahmen bei Erster Hilfe zum Kursinhalt.

 
 
  

Franz Summerer 

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Pet-Test 2015
24 Schülerinnen der 9. Klassen der Gerhardinger-Realschule 
stellten sich dem „Preliminary English Test“ (PET)
Gerhardinger-Schülerinnen waren ausgezeichnet

 
Die erfolgreichen Teilnehmerinnen am diesjährigen PET-Test 
mit Konrektor Martin Zimmermann und PET-Organisator an der Gerhardinger-Realschule Robert Huber

 


Ausgezeichnete „pass with merit“ und „pass with distinction“: 
Hintere Reihe, alle „pass with merit“
Nina Mückl,  Maria Ederer, Valeriia Filatova, Emilie Plötz, Lisa Dendorfer, Anna Speigl
Vordere Reihe, alle „pass with distiction“ von links: 
zwischen Konrektor Martin Zimmermann und PET-Organisator der Schule Robert Huber: 
Sabrina Schmaderer, Franziska Hutterer, Theresa Prasch 

Viele Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Bayerischen Realschulen nehmen an diesem Test teil. Er kostet 85 Euro und kann alljährlich an einigen Realschulen Bayerns an zwei Samstagen abgelegt werden. Die Prüfungen fanden in diesem Jahr Mitte März statt. Der Test wird auf der ganzen Welt zum gleichen Zeitpunkt und in der gleichen Form abgehalten. Die Teilnehmer werden geprüft in „Reading“ (Textverständnis), „Writing“ (schriftlicher Ausdruck, Grammatik) und „Listening“ (Hörverständnis). Darüber hinaus müssen sie sich einer ca. 15-minütigen mündlichen Prüfung unterziehen.

Als Belohnung winkt dann ein international anerkanntes und lebenslang gültiges Diplom des Cambridge Institutes, einer Einrichtung der Cambridge University. Dieses Diplom bescheinigt die Kenntnisse der englischen Sprache auf der Stufe B1 des Europarates. 

Bereits zum 12. Mal war die Chamer Gerhardinger-Realschule Prüfungsort für Schülerinnen der eigenen Realschule, zudem wurden an unserer Schule auch die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen der Realschulen Roding und Bad Kötzting geprüft.

Heuer nahmen freiwillig wieder Schülerinnen der 9. Klassen (24 Teilnehmerinnen) am PET teil. Davon durften. Konrektor Martin Zimmermann und die Englischlehrer Robert Huber und Sven Plötz den meisten zur bestandenen Prüfung gratulieren.

Sechs der erfolgreichen Schülerinnen erhielten ihr Diplom diesmal sogar mit dem Zusatz „pass with merit“(vorzüglich bestanden), es sind dies: 

Maria Ederer und Filatova Valeriia (Klasse 9 A), 
Lisa Dendorfer und Anna Speigl (9 B), 
Nina Mückl (9 C) und 
Emilie Plötz (9 D). 

Besonders erfreulich war, dass in diesem Jahr gleich drei Schülerinnen 98 % aller erreichbaren Punkte erhielten und damit auf ihrem Diplom den Zusatz „pass with distinction“ (bestanden mit Auszeichnung) haben, womit sie gleichzeitig bescheinigt bekamen, dass ihre Englischkenntnisse sogar dem höchsten Level B2 entsprechen: es sind dies Franziska Hutterer, Theresa Prasch und Sabrina Schmaderer (alle Klasse 9 C).  

Franz Summerer 

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Bewerbungstraining für alle 95 Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe

  

Ein jeweils eintägiges Bewerbungstraining mit Experten aus der Wirtschaft genossen alle 95 Mädchen der vier 9. Klassen. Von 07:55 bis 12:45 Uhr - sechs Schulstunden – führten die Referenten Sabrina Schlößer von der Sparkasse und Rupert Glaser von der AOK für die Gerhardinger-Schülerinnen ein professionelles Bewerbungstraining mit mehreren Modulen durch. 

Was versteht man unter einem Assessment–Center? Wie überstehe ich erfolgreich ein Personalauswahlverfahren durch ein Gremium mit einer Dauer von 1 bis 3 Tagen? Welche Maßstäbe der Bewertung bei der persönlichen und fachlichen Eignung führen zu einer Entscheidung für oder gegen eine Bewerberin  usw.

Franz Summerer

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London 2015
LONDONFAHRT der Gerhardinger-Schülerinnen
Von britischem Wetter keine Spur


  
               
     

Die Londonfahrt der Gerhardinger-Mädels war auch heuer wieder gespickt voll mit Programmpunkten und Highlights. Unter anderem standen eine Stadtrundfahrt, der Besuch des Wachsfigurenkabinetts, ein Abstecher nach Greenwich ins Royal Observatory mit anschließender Bootsfahrt nach Westminster, ein Tagesausflug nach Brighton und last but not least der Besuch der Harry Potter Studios auf dem Programm.

Herrlichstes Wetter begleitete diese traditionelle Reise der Gerhardinger-Realschule, die nun schon seit über zwei Jahrzehnten stattfindet. Immer in der ersten Woche der Pfingstferien macht sich fast die gesamte neunte Jahrgangsstufe in die britische Hauptstadt auf, um dort den Flair und den Charme dieser Millionenstadt einmal hautnah zu erleben. 

Für viele der Mädels, die eher das ruhige und beschauliche Oberpfälzer Landleben kennen und schätzen, ist es sicherlich erst einmal ein Schock, wenn sie sich in dem hektischen Treiben der Menschenmassen und des Londoner Verkehrs wiederfinden. Aber die unzähligen Sehenswürdigkeiten und Eindrücke entschädigen sie für den „Stress“, den sie zunächst dabei empfinden. Besonders das „London Eye“ bei Dämmerung und die „Harry Potter Studios“ waren bei den Schülerinnen heuer sehr beliebt. Das Shoppen in der Oxford Street oder in Camden Town, sowie der obligatorische Besuch des Hard Rock-Cafe–Shops kamen auch dieses Mal nicht zu kurz. 

Welche von den Schülerinnen weiß schon, ob sie jemals wieder nach London kommen wird, auch wenn sich so manche, nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit, gut vorstellen konnte, längere Zeit in dieser Metropole zu leben. 

Das hat wohl auch mit den Erfolgserlebnissen zu tun, die jede zwangsläufig erfährt, wenn sie in dieser Stadt vorwärts kommen will. Die Pädagogen nennen so etwas auch Kompetenzen, die (zwangsläufig oder freiwillig) erworben werden, wenn man z. B. mit der U-Bahn fahren will/muss, sich mit dem „Staff“ des Hostels auseinandersetzen muss, oder einfach nur jemanden, z. B. nach dem Weg fragen möchte. Sich zurechtfinden und „durchschlagen“ in der englischen Sprache, die viele bisher nur als abstraktes Schulfach, mit eher zweifelhaftem Nutzen, betrachtet haben. Wo könnte die Anwendung der in der Schule erlernten englischen Sprache schöner sein, als in ihrer Hauptstadt selbst, kein Unterricht, kein Lehrer kann diese Erfahrungen ersetzen. Viele der Mädchen werden sich wohl ihr ganzes Leben noch an dieses gemeinsame Klassenerlebnis erinnern und das eine oder andere mitgebrachte Souvenir in Ehren halten. 

Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass die begleitenden Lehrkräfte  Romy Lankes, Albert Degenhart, Heike Gruber-Schenk, Andreas Schmidl und Robert Huber mit dem Verlauf der Reise, die ohne besondere Vorkommnisse oder Probleme verlief, überaus zufrieden und deshalb auch voll des Lobes für die teilnehmenden Schülerinnen waren.

R. Huber

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Bankerkundung der Klasse 9 B

  

Am 21.04.2015 besuchte die Klasse 9 B, begleitet von ihrem Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen-Lehrer Werner Schall, die Sparkasse in Cham. Vor der Erkundung dieses Kreditinstituts wurde ein Fragenkatalog über die zuvor im Unterricht ausführlich besprochenen Themen Finanzierung, Kapitalanlage und bargeldloser Zahlungsverkehr vorbereitet.

Nach der Begrüßung stellte Frau Birgit Weber, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse zuständig ist, die Bank mithilfe einer Powerpoint-Präsentation vor. Dabei ging es u. a. um die Aufgaben, den Aufbau und die Bilanz dieses öffentlich-rechtlichen Kreditinstituts.

Im ersten Teil der Bankerkundung informierte Herr Alessandro Pittoni, ein Wertpapierspezialist, über die Möglichkeiten der Kapitalanlage. Schwerpunkt dieses Vortrags war der genaue Ablauf eines Aktienerwerbs und die Börse. Zuerst muss ein Depot eröffnet werden. Danach wird man vom Bankberater über die Risiken von Wertpapiergeschäften aufgeklärt. Abschließend wird mithilfe eines Computerprogramms ein Kaufauftrag erstellt, der an die Börse weitergeleitet und nach wenigen Tagen dem Kunden zugeschickt wird. Aktien kann man natürlich auch von zuhause aus mit Homebanking kaufen. Auch der DAX und die weniger risikoreiche Anlage in Investmentfonds und festverzinsliche Wertpapiere wurden besprochen.

Anschließend erfolgte ein Vortrag zum Thema Kredite und Zinsen durch Frau Simone Wirrer, einer Bankberaterin. Bei der Vergabe von Krediten sind für die Banken Kreditsicherheiten von entscheidender Bedeutung z. B. Lohn- bzw. Gehaltsabtretung oder Sicherungsübereignung. Außerdem wurden die Fachbegriffe Kreditfähigkeit, Scoring-Verfahren (Auswertung der persönlichen Daten des Kreditnehmers z. B. Einkommenshöhe, Alter) und Schufa erklärt. Anhand der Finanzierung eines Autokaufs wurde das Allzweckdarlehen (Raten- bzw. Konsumentenkredit) besprochen. Der Dispositionskredit, der durch Überziehung des Girokontos entsteht, stand ebenfalls auf der Tagesordnung.  

Danach referierte der Electronic Banking-Spezialist der Sparkasse, Herr Matthias Roider, über das Thema bargeldloser Zahlungsverkehr mit dem Schwerpunkt Homebanking. Voraussetzung ist ein Girokonto. Möglichkeiten bei der bargeldlosen Zahlung sind: Überweisung, Zahlung mit Karten (Sparkassen-, Geld- und Kreditkarten), Lastschriftverfahren, Dauerauftrag und Online-Banking. Außerdem wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Verlust einer Karte sofort die Notfallnummer 116 116 anzurufen ist, damit das Konto gesperrt werden kann. Besonders wichtig beim Homebanking sind die Sicherungsmedien wie z. B. der TAN-Generator und das SMS-TAN-Verfahren. Zusätzliche Sicherheit entsteht durch ein Virenschutzprogramm und eine Firewall.

Zum Schluss wäre noch ein Rundgang durch die Bank vorgesehen gewesen, bei dem u. a. der für die Schülerinnen interessante Kundentresorraum besichtigt worden wäre. Aus Zeitgründen war dies leider nicht mehr möglich, aber dafür gab es als „krönenden Abschluss“ noch eine kleine Brotzeit. Dabei konnten die sehr interessierten Schülerinnen weitere Fragen zum Ausbildungsberuf der Bankkauffrau und zum Thema Bewerbung stellen.

Herr Schall bedankte sich am Ende dieses Vormittags noch bei Frau Weber und ihrem Team für die informative und praxisbezogene Veranstaltung.

Werner Schall

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9 d: Compassion

Die 30 Mädchen der Klasse 9 d unserer Gerhardinger-Realschule absolvierten das Compassion Projekt vom 07.04. bis 17.04.2015 in folgenden Institutionen zur vollsten Zufriedenheit:

Sana–Kliniken des Landkreises Cham Bad Kötzting, Cham und Roding, 
Seniorenheim St. Michael Cham, 
Pflegestift Pro Curand Cham, 
Behindertenwerkstätten Janahof, 
Therapie Zentrum Maximilianshöhe Furth im Wald, 
BRK Seniorenheim Waldmünchen, 
BRK–Seniorenheim Zandt, 
Seniorenheim Herbstblatt, Rötz, 
Wohnresidenz St. Raphael, Schorndorf, 
Offene Behindertenarbeit im Landkreis Cham und 
BRK–Station Roding. 

Franz Summerer 

       

Berichte "Mittelbayrische Zeitung"

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Bericht "Chamer Zeitung" 

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Berufskundeseminar
Berufskundliches Seminar 2015 gemeinsam für Gerhardinger- und Maristen-Realschüler 
Große Besucherzahlen bei interessanten Vorträgen

„Wie schaut meine berufliche Zukunft aus, was will ich mal werden?“ Mit zum Teil bereits recht konkreten Vorstellungen, zum Teil aber auch „völlig unbedarft“ strömten zahlreiche angehende Entlassschüler/innen zur Gerhardinger-Realschule. 

So fand heuer erneut ein gemeinsames berufskundliches Seminar für die Gerhardinger-Realschule Cham und die Maristen Realschule Cham am Seminarort in der Klosterstraße statt. 

An der koedukativen Veranstaltung nahmen über 200 Jugendliche der 9. Jahrgangsstufe und deren Eltern aus beiden Schulen teil, so dass die Referenten bei den insgesamt 19 angebotenen Vorträgen regen Zulauf verzeichnen konnten. Immerhin besuchen an der Gerhardinger-Realschule derzeit in vier 9. Klassen 96 junge Damen den Unterricht in der für die Beratung relevanten Altersstufe, während bei den Maristen rund 80 Schüler nächstes Jahr den Abschluss anstreben und - fast – alle wollten über verschiedene Berufszweige informiert werden und um alle wurde geworben. 

Die Informationsveranstaltung für die jungen Leute, die nächstes Jahr entlassen werden, kam zeitlich vor dem Schulhalbjahr genau richtig, da die Referenten aus den verschiedenen Berufszweigen dezidiert auf die Bewerbungsfristen und die Unterlagen dazu hinwiesen und dazu gehört auch eine Kopie des Zwischenzeugnisses der 9. Klasse, welches demnächst ausgehändigt wird. 

Die Organisation für das diesjährige berufskundliche Seminar war auf die Beratunslehrerinnen Regina Werner (Gerhardinger), Andrea Schneider (Maristen) und den Berufsberater Stefan Vogl von der Bundesagentur für Arbeit, Cham, aufgeteilt. So musste z. B. eine Auswahl bei den Berufszweigen Industrie, Gewerbe und Soziales getroffen werden. 

Die zeitliche Belegung der vier Vortragsräume war minutiös im 30-Minuten-Takt mustergültig geregelt, so dass die interessierten Besucher von 16:30 Uhr bis 20:00 Uhr Gelegenheit hatten, sich über insgesamt 5 verschiedene Berufszweige zu informieren. 

Über ein „volles Haus“ konnte sich Adrian Eibl von den Goldsteig Käsereien, Bayerwald GmbH Cham, freuen, der vor über 60 Zuhörern über (Fremdsprachen-) Industriekaufmann/frau, milchwirtschaftl. Laborant/in und Milchtechnologie referierte. 

Gleich im Raum gegenüber ging es zeitgleich um die Vorstellung des Gesundheits- und Krankenpfleger/in durch die Referentin Standecker von der Berufsfachschule für Krankenpflege in Roding. 

Das Berufsbild des Ergo- bzw. Physiotherapeuten stellten Yvonne Radecker und Gabriela Fritz–Blendinger von den Döpfer-Schulen Schwandorf vor, während Elisabeth Altmann und Corinna Ruhland von der Raiffeisenbank Cham eG den jungen Leuten eine Ausbildung als Bankkaufmann/frau schmackhaft machten. 

Nicht nur, aber überwiegend, Interessenten des „starken Geschlechts“ hatten sich bei Walter Peter von der P & S Maschinenbau GmbH Cham versammelt, bei dem es um den Industriemechaniker/in ging, aber auch die Regensburger Fremdsprachenschule mit Günther Reichinger zum Thema staatlich geprüfte(r) Fremdsprachenkorrespondent/in war vertreten. 

Über eine sehr starke Nachfrage konnten sich die Referenten der Chamer Firmen freuen. So warben für eine Ausbildung zum IT–Systemelektroniker/in, Informationselektroniker/in für Gebäudetechnik bei der Firma Kappenberger und Braun die Mitarbeiter Probst und Hauser, während Michael Jockisch von der Firma Ensinger das Berufsbild Verfahrensmechaniker/in im Bereich Kunststoff– und Kautschuktechnik sowie Werkzeugmechaniker/in vorstellte. 

Der/die Zerspanungsmechaniker/in bei der Firma Müller Präzision GmbH wurde ebenso vorgestellt wie der Mechatroniker/in bei der Firma Zollner AG Zandt durch die Referenten Altmann und Karl. Für  diesen Vortrag hatten sich übrigens 71 Personen angemeldet und man stieß auf Grund des großen Interesses ans Limit bei der Raumkapazität.

Mit Zöllner/in stellte Michael Lochner vom Hauptzollamt Regensburg eine ganz andere Berufsrichtung vor, genauso wie Steuerfachangestellte/r durch die Referentin Puchta von der Steuerkanzlei Bergbauer, Cham. 

Aber auch Bauzeichner/in, Zimmerer/in und Büromanagement, präsentiert von Johanna Gruber und Katharina Reiner von der Gruber Naturholzhaus GmbH Rötz/Bernried hatten mit 60 Besuchern beim Vortrag ein „volles Haus“. 

An weiterführenden Schulen informierten die Fachakademie für Sozialpädagogik der Ursulinen Schulstiftung Straubing zum staatlich anerkannten Erzieher mit Schwester Judith Reis und die Dr. Eckert Akademie Regenstauf zum pharmazeutisch-technischen bzw. Laboratoriumsassistent/in. 

Die staatliche Fachoberschule Schwandorf stellte ihren neuen Zweig Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie vor. Des Weiteren waren noch vertreten die Berufe in der Gastronomie durch die Firma Heizler und Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandel mit der Firma Baywa, Plattling. 

Trotz des Besucheransturmes und des Zeittaktes blieb auch noch Zeit für kurze persönliche Gespräche und selbstverständlich gab es kostenloses Informationsmaterial und Broschüren zu Hauf zu den einzelnen Berufszweigen und Vorträgen, so dass kein/e Besucher/in „leer“ nach Hause gehen musste.

Franz Summerer 

                

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