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18.11.2017 19:36
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5. Klassen:

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5 b: Am Reithof

Gerhardinger-Schülerinnen beim Mädchenschwarm

Naomi Zollner lud Klassenkameradinnen auf Reithof ein – Theorie in der Praxis überprüft

Es ist ein seltsames Faible, das besonders Mädchen für eine bestimmte Spezies von großen Säugetieren hegen. Und diese Zuneigung zeigte sich auch am Dienstagvormittag, als Naomi Zollner ihre Kameradinnen aus der 5 b der Gerhardinger-Realschule Cham zum Reiterhof ihrer Familie nach Schachendorf einlud, wo die Mädchen, einige durchaus nach anfänglicher Scheu, dann doch die mächtigen Pferde immer wieder streicheln wollten oder ihnen Gelbe-Rüben-Stücke auf der flachen Hand anboten. Naomi zeigte aber vor dem Ansturm auf die Pferde erst einmal ihren Mitschülerinnen, was es auf so einem Reiterhof alles geben kann, um die Pferde bestens zu versorgen, und auch schon einige Tipps im Umgang mit den Rössern gegeben. Aber nicht nur die Pferde bekamen schließlich ihre Möhrchen, sondern auch die Mädchen durften sich bei der abschließenden Brotzeit gesund ernähren.

Gleich in der Früh waren die Schülerinnen der Klasse 5 b mit einem Bus nach Schachendorf zum Zollner-Anwesen gefahren, wo sie schon von Naomi und ihrer Mutter erwartet wurden. Nach der Begrüßung und dem Dank der mitfahrenden Lehrer, Klassleiter Sven Plötz mit seiner Frau Marion und Biologielehrerin Josefine Schauer-Deser, für die Einladung übernahm Naomi die Zügel (bildlich gesprochen) und führte die Gäste zunächst durch die Stallungen. Da gab es unter anderem eine Box mit einem „Solarium“, also mit Wärmelampen, wenn das Pferd Schmerzen hat. Daneben konnte man die Tiere mit einem Schlauch abspritzen, in der Sattelkammer gab es neben den Sätteln auch Pferdedecken und Zügel zu sehen, aber auch die Utensilien zum Striegeln der Pferde, das die Naomi später noch genau erklärte und zeigte.

 

An den Pferdeboxen vorbei gelangte die Gruppe schließlich in die riesige Reithalle mit einer Zuschauertribüne, einem großen Spiegel über eine ganze Frontseite und einem Reiterstüberl, dem „schönsten Raum, der aber am wenigsten genutzt wird“, wie Frau Zollner bemerkte. Eine Besonderheit erklärte Naomi noch: Der Hallenboden wie auch die Reitplätze im Freien sind mit einem Gemisch aus Sand und Stofffetzen bedeckt, damit die Pferdehufe beim Drüberlaufen nicht so tief einsinken.

Und dann war Streicheln angesagt. Zuerst war der große Friesen-Hengst Hironimo an der Reihe und er zog sich ob der Mädchenscharen nicht in den Stall zurück, sondern ließ es, wie auch all die anderen Pferde, geduldig über sich ergehen, dass jedes der Mädchen ein paar Mal über seinen Kopf streichen wollte. Naomi sagte nebenher, wie die Pferde heißen, was für einer Rasse sie angehören und was man mit ihnen machen kann, also Springreiten oder Dressur oder beides oder einfach ausreiten. Bei den Ponys war interessant, dass das größte das schwächste war und nur Kinder auf ihm reiten sollten, während die kleineren Islandponys auch Männer tragen können und daher als Familienponys geeignet sind. Und noch was haben diese Ponys drauf, eine fünfte Gangart.

 

Die Schülerinnen hatten im Biologieunterricht schon etliches über die Pferde gehört und ihre Lehrerin demonstrierte nun „am lebend Objekt“ noch einmal den Aufbau des Pferdebeines, der so ganz anders ist als bei den Menschen, und fragte nach, zu was für einer Gattung die Pferde gehören. Später durften dann einige Schülerinnen noch kurz reiten, bevor sich die Klasse über den anderen aktuellen Lerninhalt ihres Unterrichts hermachten: die gesunde Ernährung, die bei dem herrlichen Wetter und nach dem Erlebnis mit den Mädchenschwärmen wunderbar an den Tischen im Freien, mit Blick auf die Pferde in den Koppeln und den Laufboxen, schmeckte. Bevor es wieder zurück zur Schule ging, dankte die Klassensprecherin ihrer Schulkameradin und deren Mutter für die Einladung, die wirklich informative Führung durch den Reithof sowie für die Gastfreundschaft an diesem Vormittag.

Holder Hierl

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5 a: Heil-/Würzkräuter

Die Würze der Wildnis kennen gelernt
Klasse 5 a der Gerhardinger-Realschule bei Birgitt Gruber – Von Heil- und anderen Kräutern

 

„Kann ich noch so ein Brot haben?“ Ja, so eine Frage würde sich manche Mama von ihrer Tochter auch wünschen, wenn sie ihr was Gesundes zum Essen vorsetzt. Doch was zu Hause tabu ist, schmeckt woanders wunderbar, insbesondere wenn es nicht nur seine natürliche Würze entfalten kann, sondern auch noch mit interessanten Geschichten und Informationen schmackhaft gemacht wurde, wie dies bei einer Kräutererkundungstour der Klasse 5 a der Gerhardinger-Realschule Cham am Dienstagmorgen mit und zu der Kräuterpädagogin Birgitt Gruber nach Haidhäuser zu erfahren war.

Punkt 8 Uhr war die Klasse mit ihrer Klassleiterin Maria Zeitzler und ihrer Biologielehrerin Josefine Schauer-Deser Richtung Biertor aufgebrochen, wo sie bereits von Birgitt Gruber erwartet wurde, die sie auf dem Weg zu ihrem Wohn- und Seminarhaus in Haidhäuser begleitete und dabei am Wegrand immer wieder einzelne Kräuter, wie den Gundermann, der wegen seines Geschmacks und seiner Bedeutung für die Zahnpflege der früheren Militärs auch „Soldaten-Petersilie“ genannt wird, vorstellte oder auch mitnahm, um sie später zu Hause genauer bekannt zu machen. So kam die Gruppe nach etwa eineinhalb Stunden Wanderung bei windigem, leicht feuchtem Wetter im Chamer Stadtteil an, wo sie schon eine gesunde Brotzeit erwartete, die Birgitt Gruber mit ihrem Mann Martin in aller Hergottsfrühe frisch zubereitet hatte.

 

Da gab es einen Vollkorntoast mit Butter, Ei- und Gurkenscheiben – und eben Kräutern. Damit die Scheu davor gar nicht erst aufkommen konnte, verriet die Kräuterpädagogin und Ernährungsberaterin vorerst nicht, um was es sich da handelt. Und der Erfolg der total „weggeputzten“ Brote gab ihr Recht. Dazu gab es Kräuterlimo, bzw. verdünnten Apfel-/Quittensaft, in dem ein Bündel würziger Kräuter hing. Auch die Kinder hatten von zu Hause eine gesunde Brotzeit mitgebracht, von Gemüsestreifen oder Apfelspalten bis zu Käse-Vollkornbrot-Spießchen mit Weintraube drauf, doch Birgitt Grubers Angebot war nicht weniger heiß begehrt.

  
Als dann alle satt waren, lüftete Birgitt Gruber das Geheimnis der „einegmankltn“ Wildkräuter: In den Broten waren es junge Melden-Blätter und ein paar Blüten der Schafgarbe, die dem Ganzen den würzigen Geschmack gaben, in dem Saft hatten Giersch und Pfefferminze nach etwa drei Stunden Ziehzeit ihre ätherischen Öle und Gerbstoffe und vor allem auch Vitamin C hinterlassen und sie so erfrischender und auch magenfreundlicher gemacht. Man kann aber auch andere Kräuter in das Getränk geben, wie Salbei, Thymian, Ringelblume oder auch Gänseblümchen, erklärte Gruber, je nach Lust und Liebe.

Zur Melde, einem häufigen Ackerkraut, erzählte Birgitt Gruber, dass diese früher eines der wichtigsten Gemüse der Menschen war. Besonders wertvoll sei sie, weil sie viel Eisen enthalte und so zur Blutbildung beitrage. Die Bitterstoffe der Schafgarbe seien einer der wichtigsten Sekundären Pflanzenstoffe, erklärte die Kräuterpädagogin, die sich übrigens freute, endlich mal Kindern ihr Wissen weiterzugeben, weil sie sonst meistens nur erwachsene Kursteilnehmer hat. Denn diese Stoffe seien gut fürs Herz und für die Verdauung. Auch eine wichtige Heilpflanze ist das Johanneskraut. Wie man diese Staude sicher erkennen kann, führte Birgitt Gruber gleich vor und zerrieb einen Stängel und Blätter zwischen ihren Fingern, die dann ganz dunkelrot verfärbt waren. Mit dieser Pflanze werden meist Öle zum Massieren hergestellt, das so genannte Rotöl. Die Inhaltsstoffe des Johanniskrauts sollen die Stimmung aufhellen.

Die Stimmung der Gerhardinger-Besuchsgruppe war aber eh schon bestens und die Klassensprecherin dankte Birgitt Gruber für den informativen und kulinarischen Vormittag und auch für die Möglichkeit, gleich die mitgebrachten Herbarien der Schülerinnen zu vervollständigen, mit einem kleinen Geschenk, bevor es wieder bei immer wieder leichtem Regen zurück zur Schule ging.

Wenn’s jemand interessiert: der nächste „Offene Kräuterabend“ bei Birgitt Gruber, bei dem sie mindestens sechs Wildkräuter genauer bespricht, findet am 24. Juli statt. Anmeldung: Tel. 09971-32283.

Holder Hierl

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5 c: Beim LBV

Eisvogelsteig und Wasserfloh - Gerhardinger-Mädchen begeistert
Biologieunterricht beim LBV in Nößwartling

Auf dem Wald - und Wiesentaxi hatte die
ganze Klasse zusammen mit Biolehrerin
Maria Hintereder Platz.
Pause und Spielen waren angesagt.
Im Labor wurde eifrig wissenschaftlich
gearbeitet und mikroskopiert.
Ein Erlebnis war natürlich das Waten
auf dem Eisvogelsteig.

Einen Biologieunterricht ganz anderer Art durften die Mädchen der Klasse 5 c der Gerhardinger-Realschule Cham erleben. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren die Schülerinnen zusammen mit ihrer Lehrerin Maria Hintereder zunächst mit dem Zug von Cham nach Arnschwang, ehe es dann mit dem Wald- und Wiesentaxi zur LBV-Station in Nößwartling ging.

Dort wurde die Klasse in drei kleine Gruppen aufgeteilt und die Kinder durften an drei Stationen im Wechsel „Natur pur“ erleben. Mit entsprechenden Gummihosen ausgestattet, wurde auf Station 1 im Wasser der Eisvogelsteig durchwatet.

Während dessen untersuchten die Schülerinnen auf Station 2 die in den Tümpeln gefundenen Wasserlebewesen im Labor unter dem Mikroskop, das Verhalten von Gelbrandkäfer und Wasserfloh konnte studiert werden.

Gruppe 3 lernte die auf dem LBV Gelände heimischen Pflanzen und deren Bedeutung kennen, z. B. die Weide mit Salicylsäure und hörte Wissenswertes über den Biber. Zwischendurch wurde natürlich Brotzeit gemacht und auch Esel und Ziegen gestreichelt.

Um 13:45 Uhr kam dann die Klasse wohlbehalten nach einem erlebnisreichen Vormittag mit dem Zug wieder am Chamer Bahnhof an.

Franz Summerer

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Nikolaus an der GRS

     

Von draußen vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet noch nicht so sehr!
Überall auf den Tannenspitzen
sah ich nur grüne Zweige blitzen,
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich strolch‘ durch die Gerhardinger Schul‘,
da rief’s mich an ganz cool
„Nikolaus“, rief es, „alter Gesell‘
heb deine Beine und spute dich schnell!
Die Mädels der 5 d warten schon gespannt,
dass du kommst schnell angerannt.

Sollst ihnen ein paar Geschenke bringen
ein großes Dankeschön soll dir erklingen.

Meine Engel helfen dir heuer bestimmt
damit du deine Arbeit kannst erledigen geschwind.“

So bin ich jetzt hier bei euch erhoben
doch muss ich euch tadeln und auch loben.

   

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5 b: Chorklasse

Die Chorklasse der Gerhardinger-Realschule probt unter der Leitung von Christa Riedle schon fleißig für ihren ersten Auftritt am Mittwoch, den 21. Dezember.

Zusammen mit der Schulspielgruppe unter Regie von Theresia Kuhn, dem Schulchor und der Band unter Guido Aigner laden die Mädchen zu einem Abend mit Musik und szenischen Texten zur Weihnachtszeit ein.

Die Aufführung findet im historischen Gerhardinger-Saal unserer Schule statt und beginnt um 19:00 Uhr.

In der Pause erfolgt eine Bewirtung mit alkoholfreiem Punsch und verschiedenen kulinarischen Kleinigkeiten.

Neben der  ganzen Schulfamilie ist selbstverständlich auch die interessierte Bevölkerung herzlich dazu eingeladen, der Eintritt ist frei.

Franz Summerer

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Weltladen

Besuch im Weltladen

In Cham am Steinmarkt ist ein ganz besonderer Laden.

Er ist jeden Tag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet und alle Verkäuferinnen und Verkäufer arbeiten ehrenamtlich. Das ist der Weltladen. Es gibt so viele schöne Dinge zu kaufen: Schmuck, Süßigkeiten, kleine Figuren, Musikinstrumente und Gewürze und noch viele schöne und exotische Dinge.

Die Waren kommen aus dem Nepal, aus Indien, Kenia, Kamerun und Brasilien.

Ein Besuch im Weltladen war für uns Schülerinnen der 5. Klassen wie eine Entdeckungsreise. Die Produkte im Weltladen sind nicht nur von besonderer Qualität — sie sind zugleich ein kleines Stück Weltpolitik. Denn sie stammen alle aus Fairem Handel. Das bedeutet: Die Bauern und Erzeuger erhalten faire Preise, die ihnen ein Leben in Würde ermöglichen. Die Waren sind alle fair gehandelt und viele stammen bereits aus ökologischer Produktion.

5 a, 5 b, 5 c, 5 d

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