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Prag 2017

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Treffen der Partnerschulen in Prag
15 Gerhardingerinnen und 18 Gymnasiastinnen der Partnerschule Domažlice verbringen gemeinsam drei Tage in der Goldenen Stadt Prag

Froh gelaunt trafen sich 15 Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham gemeinsam mit ihren Lehrkräften Anja Achatz und Sven Plötz am Donnerstag, den 12. Oktober 2017, am Chamer Bahnhof, um den Zug in Richtung Prag zu besteigen.

Die Mädchen waren voller Erwartung auf ihre gemeinsamen Tage, die sie im Rahmen der Partnerschaft zwischen ihrer Schule und gemeinsam mit Gleichaltrigen des Jan-Šimon-Baar-Gymnasiums aus Domažlice und Umgebung verbringen durften.

In der Chodenstadt stiegen die 18 tschechischen Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit ihrer Lehrerin, Mgr. Petra Váchalová, zu. Nach einer kurzweiligen und heiteren Zugfahrt erreichte die Gruppe gegen Mittag den ersehnten Zielbahnhof Praha hl. n. Die Jugendlichen waren bereits bei der ersten Tramfahrt zur Unterkunft beeindruckt von der schönen Hauptstadt der Tschechischen Republik.

In Prag angekommen und nach Bezug des „Hostels“ nahe der Karlsbrücke auf der Prager Kleinseite Mala Strana, machten sich die Schüler/innen mit Ihren Begleitlehrkräften zu einer ersten Erkundungstour auf. Das erste Ziel war der Aussichtsturm auf dem sogenannten Petřín-Hügel. Dieser war den Mädchen schon aufgefallen, da er weithin sichtbar, wie ein kleiner Bruder des Pariser Eiffelturms, auf einer der vielen Anhöhen der Stadt steht. Vor der Besteigung des Aussichtsturmes amüsierte sich die Gruppe zuerst in einem lustigen Spiegellabyrinth. Anschießend mussten die 299 Stufen des Turmes bis zur höchsten Plattform erklommen werden. Die Aussicht von dort war atemberaubend. Der Abstieg unter den bunt gefärbten Bäumen der Gärten des Klosters Stráhov, vorbei am Hradschin, gestattete allen Teilnehmer noch einmal viele Ausblicke auf die Goldene Stadt.

Im Anschluss daran wurde die Prager Burg, der Hradschin, besucht. Eine kurze Führung brachte den Mädchen diesen geschichtsträchtigen Ort näher und so konnten sie all seine imposanten Gebäude und die beeindruckende Aussicht auf die Stadt entdecken.

Nach dem Abendessen in einer gemütlichen Kneipe neben dem Hostel ging es weiter mit der „Ghost Tour“ – einem mysteriösen Abendspaziergang durch Prag. Die Schauergeschichten an mehreren Plätzen im Zentrum wurden auf Englisch erzählt und die Schülerinnen konnten somit auch ihre Englischkenntnisse auf die Probe stellen.

Am nächsten Morgen starteten alle Teilnehmer bei bestem Wetter zu einer dreistündigen Stadtführung. Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter mit einer Sprachanimation, welche von der Organisation „Most“ durchgeführt wurde. Die deutschen Schülerinnen lernten dadurch spielerisch einige Ausdrücke der tschechischen Sprache kennen. Dabei herrschte gute Stimmung.

In gemischten Gruppen (deutsch-tschechische Schüler) wurden die Schülerinnen mit einer Aufgabenliste auf eine „Stadtrallye“ geschickt. Abends hatten die Schülerinnen Zeit, bis 22:00 Uhr in einem Einkaufszentrum zu shoppen.

Zu schnell war jedoch der Tag der Abreise gekommen. Nachdem die Zimmer geräumt waren, ging es zum Prager Hauptbahnhof. Der Alex brachte schließlich die Schüler und Lehrer aus Domažlice und Cham wieder sicher zurück in ihre Heimatstädte.

Neben dem Kennenlernen der tschechischen Hauptstadt wurde durch diese drei gemeinsam verbrachten Tage natürlich auch die Partnerschaft zwischen den Schülern der beiden Schulen gestärkt, weil sich die Schüler und Schülerinnen bei den gemeinsamen Aktionen vielfältig austauschen konnten.

Einige Schülerinnen aus der Chamer Schule waren darüber hinaus vom romantischen Ambiente auf der Prager Burg bzw. der Karlsbrücke so beeindruckt, dass sie bereits jetzt davon träumen, eben dort irgendwann einmal einen Heiratsantrag zu bekommen.

Der Aufenthalt wurde von der tschechischen Lehrkraft Mgr. Petra Váchalová geplant. Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds (DTZF), das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch TANDEM in Pilsen und der Aktionskreis Lebens- und Wirtschaftraum im Landkreis Cham unterstützten Fahrt und Aufenthalt finanziell.

             
     
  
   

Anja Achatz

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