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Polizei klärt auf

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Eindringliche Aufklärungsaktion durch Polizei für Gerhardinger-Mädchen 
„Internet-Gefahren und Rechtliches“ sowie „Alkohol und Drogen“

Einen ganz anderen Stundenplan als gewöhnlich hatte die Schulleitung der Gerhardinger-Realschule Cham für die Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8,9 und 10 gestrickt. So konnte Konrektor Johannes Dieckmann gleich 3 Polizisten als Gäste begrüßen. 

Zum Thema „Internet–Gefahren und Rechtliches“ referierte Christian Hausladen vor den Mädchen der Klassen 8 und 9 und zeigte eindringlich die Gefährlichkeit dieses Mediums auf. Mit einem Film, den die Lehrkräfte bereits im Unterricht gezeigt hatten, waren die Schülerinnen bereits sensibilisiert und auf das Thema vorbereitet worden. 

Anhand eines Arbeitsblattes „Fotos im Netz“ hatten die Mädchen Material und Fragen gesammelt, mit denen der Referent dann „gelöchert“ wurde. So gingen den oft unbedarften Zuhörerinnen buchstäblich die Augen auf über den sorglosen Umgang mit sozialen Netzwerken und den rechtlichen Konsequenzen. 

Gerade passend zur „närrischen Zeit“ kümmerten sich Walter Dendorfer und Josef Kernbichl von der Polizeiinspektion Cham „um den Stoff, aus dem die Träume sind“. Die 110 jungen Damen der vier Abschlussklassen wurden in einer Vortragsreihe eindringlich auf die Gefahren und gesundheitlichen Risiken durch Drogen, Alkohol und Nikotin hingewiesen. 

Gerade richtig terminiert zum Faschingsendspurt brachte die informative „Aufklärung anderer Art“ eine eindringliche Warnung an die zukünftigen Entlassschülerinnen und zukünftigen Führerscheinbewerberinnen, ihre Finger von Suchtmitteln jeglicher Art zu lassen.  

Franz Summerer 

 

  

Gerhardinger werden in Medienkompetenz geschult
Enge Zusammenarbeit von Polizei und Realschule

Das Internet eröffnet Welten. Um den Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham die sprichwörtliche Navigationshilfe auf dem Weg zum „digitalen Globetrotter“ zu leisten und sie dabei rechtlich fit für den Umgang mit Smartphone und Co. zu machen, referierte der Beauftragte für kriminalpolizeiliche Präventionsarbeit der Polizeiinspektion Cham, Herr PHM Christian Hausladen vor den achten und neunten Klassen.

Zur Vorbereitung auf den kommenden Unterricht, sahen sich die Mädchen mit ihren Lehrkräften den spannenden Jugendkrimi „Netzangriff“ an und bearbeiteten zusammen einen Fragebogen aus dem Programm Medienführerschein Bayern.

Der Referent befasste sich anschließend umfassend mit dem Themenbereich „Recht am eigenen Bild“ und zeigte den Schülerinnen auf, dass sie hierbei nicht nur zum Opfer einer Straftat sondern auch selbst leicht zu Täterinnen werden können. Zusammen wurden die einschlägigen Gesetzestexte näher betrachtet. Spätestens nachdem die Mädchen erfuhren, dass sie bereits mit der Vollendung des 14. Lebensjahres strafmündig und somit voll verantwortlich für eigenes strafrechtliches Fehlverhalten sind, war die volle Aufmerksamkeit der Zuhörerinnen gewonnen. 

 

Besprochen wurde aber auch, dass diese Altersgrenze keinen Freibrief für ein strafrechtliches Handeln darstellt und auch hier geeignete Maßnahmen vorgesehen sind. Der Polizist gab den jungen Mediennutzerinnen den Merksatz „Erst denken, dann posten!“ mit auf dem Weg und leitetet zu einer Diskussionsrunde über.

Diskutiert wurde unter anderem über Cybermobbing und moralisches Verhalten, die exzessive Nutzung von Smartphone und Co. und die Rolle der Eltern bei der Medienerziehung. 

Herausgestellt wurde dabei, dass gerade dem Elternhaus eine zentrale Rolle zukommt, ihre Kinder beim Erwachsenwerden im Netz zu begleiten. Zu diesem Zwecke erhielten die Erziehungsberechtigten mit einem Elternbrief die Informationsbroschüre Klicks-Momente aus dem Medienprogramm der polizeilichen Kriminalprävention ausgehändigt.

Die kostenlose Informationsbroschüre für Eltern (Download oder Bezugsmöglichkeiten), Links und weitere wertvolle Hinweise zu diesem und anderen polizeilichen Präventionsbereichen finden interessierte Leser unter

www.polizei-beratung.de

Umfassende Hinweise und Links zu allen Themen im Bereich Neue Medien gibt es auch auf der Internetseite 

www.klicksafe.de

nachzulesen.

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