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Schwestern


Nachruf

Schwester M. Erharda Bauer

„Für uns alle völlig unerwartet wurde Schwester M. Erharda Bauer, ehemalige Provinzoberin der Bayerischen Provinz der Armen Schulschwestern v.U.L.Fr., am Sonntag, den 10. September 2017 von Gott in die Fülle des Lebens heimgerufen.

Sie gehörte der Gemeinschaft seit 1960 an und wirkte in Aichach und Dachau als Volksschullehrerin. Als Provinzrätin (1969 – 1977), Provinzoberin (1977 – 1985) und Provinzökonomin (1988 – 2009) stellte sie ihre Kraft und ihre Fähigkeiten in den Dienst der Bayerischen Provinz.

Sie gehörte dem Vorbereitungskomitee für die Seligsprechung unserer Gründerin an.

In der internationalen Kongregation war Schwester M. Erharda als Mitglied mehrerer Generalkapitel und internationaler Treffen gut bekannt und geschätzt. Bis zu ihrem Heimgang arbeitete sie für die Theresia-Gerhardinger-Stiftung und unterstützte die Provinzökonomin.“

Schwester M. Erharda Bauer war in den Jahrzehnten von 1977 bis 2009 an allen wichtigen und zukunftsweisenden Weichenstellungen für unsere Gerhardinger-Realschule in Cham beteiligt und mit verantwortlich. Das Werden und Wachsen der Schule zur heutigen Form ist mit ihrem Wirken eng verbunden. Die Erstellung des Tretterhauses von der Planung 1978 bis zur Fertigstellung 1984, der Erwerb des baufälligen und zum Teil denkmalgeschützten Ebner–Ettl-Hauses (1984) bis zur Umwandlung in ein funktionierendes und gefälliges Schulhaus (bis 1992), die Sanierung des Altbaus (heute Emerita-Hertwich-Haus) im Jahr 1995, der Erwerb und Abriss des alten Vermessungsamtes im Jahr 1998 und die Einpassung des Neubaus (heute Max-Petzi-Haus) in die bestehenden Gebäudekomplexe (bis 2002) – alle Planungen, Verhandlungen und Entscheidungen sind geprägt von ihrer Handschrift und alle finanziellen Transaktionen für die Projekte trugen letzlich auch ihre Unterschrift. Doch sorgte sie nicht allein für die „Hardware“ Gerhardinger-Realschule, nein, es war ihr immer eine Herzenssache, dass dieser bauliche Rahmen sich zu einem Lebens- und Bildungsraum für kluge, feinsinnige, fröhliche, fleißige und tatkräftige Mädchen mit einem tragfähigen religiösen Fundament entwickeln möge. Alle diese genannten positiven Attribute vereinte sie selbst in ihrer Person und Persönlichkeit und so ist der Wirkungs- und Lebenskreis von Schwester Erharda am 10. September 2017 mit ihrem Tod um ein menschliches Vorbild ärmer geworden.

Gott lohne ihr in der Ewigkeit, was sie in ihrer irdischen Zeit so vielen Menschen, auch mir persönlich, an Gutem und an Güte erwiesen hat.

Cham, 14. September 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Max Petzi, RSD a. D


Christa M. Bertolda Galla

Arme Schulschwester v. U. L. Frau
geboren am 9. Januar 1938 in Bolko, Kreis Oppeln/Oberschlesien
Profess am 25. Oktober 1959 in München
22 Jahre an der Gerhardinger-Realschule in Cham
2009 Umzug in das Schwesternheim in Dorfen
heimgerufen am 18. Juli 2017 im Donau-Isar-Klinikum Deggendorf

Herr schenke ihr die Erfüllung ihrer Sehnsucht
und vollende ihr Leben in dir.


80. Geburtstag von Schwester M.Edilburgis Tretter


Am 10. Juni 2017 hätte die ehemalige Schulleiterin der Gerhardinger-Realschule Cham ihren 80. Geburtstag feiern können. 

Schwester Edilburgis übernahm 1974 im Alter von 37 Jahren die Schulleitung der damals noch „Mädchenrealschule Cham“ genannten Schule. Mit viel Geschick und unermüdlichem Fleiß gelang es ihr aus dem damaligen Altbau (heute Emerita-Hertwich-Haus) durch zwei Erweiterungsbauten (heute Tretter-Haus und Ettl-Haus) die Basis für die Gerhardinger-Realschule in der heutigen Form zu schaffen. Auf Initiative von Schwester Edilburgis erhielt die Schule 1984 den neuen Namen Gerhardinger-Realschule, zu Ehren und zur Erinnerung an die Verdienste von Mutter Theresia von Jesu Gerhardinger, der Gründerin der Kongregation der Armen Schulschwestern.

Die selbst auferlegte Arbeitsbelastung und eine sich mehr und mehr verschlechternde Gesundheit ließen Schwester Edilburgis nicht alt werden. Nach einer Lebertransplantation im April 1993 musste sie die geliebte Lehrtätigkeit und die Schulleitung aufgeben. Am 25. Dezember 1995 starb sie im Alter von erst 58 Jahren.

Anlässlich ihres „runden“ Geburtstags gedenken wir dieser für unsere Schule so bedeutenden Frau mit Respekt vor ihrer Lebensleistung, mit Liebe und mit Dankbarkeit.

Cham, im Juni 2017, Max Petzi


Sr. Gabriele Blab 

Oberin des Klosters gestorben

Die Neunburger Bevölkerung trauert um Schwester Gabriele Blab (70) vom Orden der Armen Schulschwestern 

Von Karl-Heinz Probst, Mittelbayerische Zeitung

Gabriele Blab Foto: MZ-Archiv

NEUNBURG.Schwester Gabriele Blab, die Oberin des hiesigen Klosters der Armen Schulschwestern, ist am Freitag unerwartet im Alter von 70 Jahren gestorben. Sie leitete seit Anfang November 2012 das Kloster. Schwester Gabriele übernahm die Aufgabe von Schwester Rufina Ostermeier, die das Ende ihrer möglichen Amtszeit erreicht hatte.

Gabriele Blab ist am 3. November 1946 geboren und stammte aus Arnschwang im Landkreis Cham. In den Orden trat sie 1969 ein. Bis 1970 absolvierte sie ihr Noviziat (dem Ordensgelübde vorausgehende Probezeit) in München/Anger. Danach war sie sieben Jahre in der Pfarrei St. Josef in Weiden ansässig. Fünf Jahre davon leitete sie den Weidener Kindergarten. Schließlich zog sie nach Regensburg in die Pfarrei St. Wolfgang. Dort war Schwester Gabriele 35 Jahre Kindergartenleiterin. 20 Jahre war sie Oberin im Kloster.

In Neunburg hatte sie die Verantwortung für elf Schwestern. Ihre Aufgabe sei es, auf die Bedürfnisse der Schwestern zu achten und auch das Gemeinwohl zu sehen, sagte sie einmal im Gespräch mit unserem Medienhaus. Wichtig waren ihr auch gemeinsame Ziele und die geistliche Gemeinschaft.

Die Aussegnung findet am Montag, 22.05.2017, um 17 Uhr statt. Rosenkranz am Dienstag, 23.05.2017 um 14 Uhr, das Requiem wird am Dienstag um 14.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche gehalten, anschließend erfolgt die Beerdigung im Schwesterngrab des Friedhofes an der Rötzer Straße.

Bericht "Mittelbayerische Zeitung", 19. Mai 2017


Die letzten Schwestern des Chamer Konvents:

Schwester Oberin Gundelinde Brandl, stand in den letzten zehn Jahren dem Konvent vor.

Schwester Reinoldine Pfab war 46 Jahre in Cham. Sie war stets in aller Stille im Hintergrund tätig und für die Wäsche zuständig. Mit viel Liebe pflegte sie den Klostergarten.
Schwester Reinoldine Pfab verstarb am 18.10.2010 in Dorfen mit 84 Jahren.

Schwester Josefine Günther kümmerte sich 15 Jahre um das leibliche Wohl von Mitschwestern und Schülerinnen.

Schwester Goretti Bodensteiner versah 15 Jahre den Dienst an der Pforte des Chamer Konvents und hatte immer ein aufmunterndes Wort auf den Lippen.

Schwester Bertolda Galla war u. a. 20 Jahre als Fachbetreuerin Religion tätig. Seit zwei Jahren versah sie den Dienst an der Klosterpforte.

Schwester Roswitha Hammerl unterrichtete von 1984 bis heute an der Gerhardinger-Realschule Hauswirtschaft und Textiles Gestalten.

v. l. n. r.: Schwester Bertolda, Schwester Josephine, Schwester Roswitha, Schwester, Goretti, Schwester Reinoldine, Schwester Gundelinde