6 d: Regensburg
Die Klasse 6 d erkundet Castra Regina
Kurz vor den Sommerferien erkundete die 6 d am 28.07.2010 die römischen Überreste von Regensburg.

Bei der 1 1/2-stündigen Stadtführung bekamen die Schülerinnen erklärt, wie die hier stationierten Soldaten die Befestigung des römischen Lagers innerhalb von 5 bis 6 Jahren errichteten, obwohl es damals noch keine Maschinen gab sondern höchstens Kräne, die mit Muskelkraft betrieben wurden.

Der Weg führte entlang der Fundamente der ehemals 10 Meter hohen Mauer aber auch zu anderen römischen Resten: Ein Säulenfundament lässt erahnen, dass zu beiden Seiten der Hauptstraßen des Lagers überdachte Gänge Schutz vor Sonne oder Regen boten, und ein eingeritztes Mühlebrett in der Mauer des sogenannten Römerturmes zeigt, dass die Steine der römischen Befestigung später anderweitig verwendet wurden.

Höhepunkt und Abschluss der Führung war die Porta Prätoria, von der sogar ein Torbogen die letzten fast 2000 Jahre überdauert hat und das, obwohl die Römer beim Zusammenfügen der Steine keinen Mörtel verwendet hatten. Nebenbei erfuhren die Schülerinnen noch interessante Details aus dem römischen Alltagsleben: Warum man auf die Toilette geht, um "sein Geschäft zu machen", oder, wie die römischen Wäschereien die Gewänder schön weiß bekamen.

Anschließend hatten die Schülerinnen noch etwas Zeit, weitere Sehenswürdigkeiten wie z. B. den Dom zu besichtigen oder in der Fußgängerzone shoppen zu gehen.
G. Salomon