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20.09.2017 18:41
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London 2015/2016

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Vierundneunzig fabelhafte Gerhardinger-Schülerinnen und ein Dream Team an Pfingsten in London unterwegs
Die Londonfahrt 2016 der Schülerinnen der neunten Jahrgangsstufe der Gerhardinger-Realschule Cham verlief auch heuer wieder überaus positiv

 
                 
         
      

Wie jedes Jahr besuchten auch in den Pfingstferien 2016 fast alle Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule, die die neunte Jahrgangsstufe besuchen, die Hauptstadt Großbritanniens, London.

Neben einem abwechslungsreichen gemeinsamen Pflichtprogramm gab es für die Schülerinnen auch noch genügend Zeit, Orte, für die sie sich persönlich interessierten, zu besuchen. So erkundeten z. B. einige „Fußballnarrische“ das Wembley Stadion, sowie weitere berühmte Fußballstätten im Londoner Stadtbereich, auf eigene Faust, obwohl das Pflichtprogramm ohnehin mit Highlights gespickt war: 

Der erste Tag begann mit einer ausgiebigen Stadtrundfahrt, bei der ortsansässige Guides auf Deutsch oder, falls gewünscht, auch auf Englisch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erklärten. Die Rundfahrt endete bei Madame Tussaud‘s und nach einer angemessenen Mittagspause stürmten die Schülerinnen in zwei Gruppen in das beliebte Wachsfigurenkabinett, wo sie sich „face to face“ mit ihren Lieblingsstars aus Film, Musik oder Sport und Politik, bzw. deren Wachsabdrücken, fotografieren lassen konnten.

Am zweiten Tag standen Geographie und Geschichte auf dem Programm. So fuhren alle mit der Bahn zum schönsten Vorort Londons, Greenwich, um sich dort über die Anfänge des Aufstiegs Großbritanniens zur Weltmacht, zu informieren. Ohne die, im dortigen Observatorium und Museum zu besichtigenden Erfindungen, z. B. auf den Gebieten der Zeitmessung und Navigation, wäre England wohl nicht so schnell zur bedeutendsten Seefahrernation und damit Weltmacht aufgestiegen. Besonders die Schülerinnen des mathematischen Zweiges waren hier in ihrem Element. Im Hof des Museums durften sich alle, auf dem „Null- Meridian“ stehend, gegenseitig fotografieren, immer ein beliebtes Fotomotiv. 

Abends war für die allermeisten noch ein ganz besonderer Termin angesagt. Im restlos ausverkauften Lyceum Theater, im Londoner Westend, besuchte man gemeinsam das beste Musical der Welt, „The Lion King“. Auch wenn es inzwischen an anderen Orten der Welt zu sehen ist, es hier in London, an seinem Ursprungsort mitzuerleben, noch dazu in der Originalsprache, ist schon ein bewegender Moment. 

Seit ihrer Eröffnung sind die Warner Brothers Studios im Norden Londons, mit ihren Kulissen aus den bekannten Harry Potter Filmen, ein fester Bestandteil im Programm der London-Fahrt der Gerhardinger. 

Die Teilnahme am Besuch ist zwar freiwillig, aber die Zahl der Anmeldungen wird von Jahr zu Jahr mehr, so dass heuer bereits zwei Termine an zwei aufeinanderfolgenden Tagen anberaumt werden mussten, da die Besuchergruppen auf eine bestimmte Höchstzahl beschränkt sind. Aber das hatte auch den Vorteil, dass die jeweiligen Nichtteilnehmer in kleinerer Gruppe, zusammen mit den jeweiligen Lehrkräften, die weiteren Ziele des Programms besuchen konnten, so u. a. das Natural Historical Museum oder das Science Museum, natürlich nicht ohne vorher einen Abstecher zum Buckingham Palace, zum Zeitpunkt der traditionellen Wachablösung, gemacht zu haben.

Die Tage vergingen wie im Flug und am Samstagabend mussten alle wieder ihre Koffer packen, um die Heimreise anzutreten. Vorher hatten sie noch die Gelegenheit, zu einer ausgiebigen Shopping Tour zu starten, z. B. zum Camden Town Market, zum Hard Rock Café oder zur Shopping Meile Nr. 1, der Oxford Street.

Die Begleiter erwiesen sich als absolutes Dreamteam, denn die Zusammenarbeit der sechs begleitenden Lehrkräfte, klappte perfekt. Jeder wusste fast blind, was er zu tun hatte, oder wie er die anderen oder die Schülerinnen unterstützen konnte. Ohne dieses freiwillige Engagement der Lehrkräfte, in den Ferien und auf eigene Kosten diese Fahrt mitzumachen, wäre die London-Fahrt nicht durchzuführen. So standen heuer zum wiederholten Male Romy Lankes und Heike Gruber-Schenk, sowie Reinhard Eckl von der Gerhardinger-Realschule dem Organisator der Fahrt, Robert Huber, zur Seite. Von anderen Schulen waren die Lehrkräfte Ralf Schenk und Waltraud Eckl mit im Team. Allen gilt ganz herzlicher Dank für ihr hervorragendes Engagement und ihre Arbeit!

Aber auch den teilnehmenden Schülerinnen gilt es heuer einen ganz besonderen Dank und größtes Lob auszusprechen, denn durch ihr besonders engagiertes und unkompliziertes Verhalten sind sie es, die der London-Fahrt 2016 erst zu ihrem guten Gelingen verholfen haben. Alle stellten ihre besondere Teamfähigkeit unter Beweis, indem sie sich, in kleinen Gruppen, in ganz besonderer Weise gegenseitig unterstützten und so ihre Eigenständigkeit, sich in so einer unüberschaubaren Millionenstadt alleine zurechtzufinden, unter Beweis stellten. Sollte ein pädagogisches Ziel der Reise sein, Kompetenzen zu erwerben, so hätten alle ein herausragendes Zeugnis verdient. 

Nehmen wir nur mal als Beispiel, wie finde ich mich im Verkehrssystem der Millionenmetropole zurecht, wenn die Verhältnisse auf Grund der unterschiedlichsten Verkehrsmittel, von der Bahn, über Bus, bis hin zur U-Bahn etwas komplizierter sind. Noch dazu erschwert durch eine riesige Baustelle am Umsteigebahnhof! Durch eine Mischung aus „Trial and Error“, praktischer Anwendung ihrer erlernten Fremdsprache Englisch, unabdingbarem Zusammenhalt innerhalb der Gruppe, sowie den Einsatz ihrer modernsten technischen Hilfsmittel, wie etwa Smartphone oder Tablet, fanden alle letztendlich ihren Weg. Da konnte so manche Lehrkraft nur neidisch zusehen und mit dem Kopf schütteln. Aber ein Trost bleibt uns: „Ist der Schüler nicht klüger als der Lehrer, hat der Lehrer versagt“ (Altes asiatisches Sprichwort). Insofern: Lernziel erreicht!

Robert Huber

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