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Aktionen 2016/2017:

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Letzter Schultag 2017

In der Sporthalle unserer Schule wurden am letzten Schultag vor den Ferien die besten Schülerinnen jeder Klasse vom Schulleiter, Martin Zimmermann, geehrt. 

KlasseNameDurchschnittsnote
5 ASeidl Hanna1,00
5 BLankes Johanna1,22
6 ARösl Magdalena1,18
6 BKerscher Lena1,36
6 BPreißer Franziska1,36
6 CWeber Selina1,09
7 AZeiser Theresa1,08
7 BRiederer Julia1,31
7 CKandlbinder Elena1,31
7 DFuchs Rebecca1,69
8 AEckl Elena1,31
8 ARückerl Annika1,31
8 BMichl Lisa1,00
8 CDeml Selina1,15
8 DBauer Stefanie1,57
9 AKietzer Rebecca1,18
9 BBucher Eva1,15
9 COswald Corinna1,08
9 CSchneider Lucia1,08
9 DDecker Antonia1,62
 Ehrung Verbraucherprofi-Fit4Life
 Tringa Bitiq und Corinna Oswald wurden für besondere Leistungen im Fach  Französisch durch die beiden Französisch-Lehrkräfte, Claudia Weber und Dr. Vera Knoll,  ausgezeichnet. 
 Ehrung durch Schulleiter Martin Zimmermann für Kathrin Alt 
für ihr außerordentliches Engagement 
in der SMV.
 Verabschiedung der Lehrkräfte 
Bussas, Neumüller, Petzi
 Der Chor der GRS, Klasse 5 b,  engagierte sich für die Instandsetzung der Klostermauer der Redemptoristen. 
 Spende für Kinderkrebshilfe
 Verabschiedung von 
Schulleiter Martin Zimmermann 
durch die SMV, Kathrin Alt, 9 a und Alina Schmid, 8 a und die Verbindunbgslehrkräfte Maria Hintereder und Dr. Vera Knoll

 

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EK-Wettbewerb

 

Im Mittelpunkt des Schülerwettbewerbs „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ stand dieses Jahr Kaiser Karl IV. Er gehört zu den bedeutendsten und facettenreichsten Herrschern der böhmischen, deutschen und europäischen Geschichte. 

Eine Frage aus dem Wettbewerb lautete: „Was braucht man wohl, um eine stabile Brücke zu bauen, die über Jahrhunderte bestehen bleibt? 

Die Antwort: Dem Mörtel wurden Eier und Milch beigemischt. Dadurch sollte die Festigkeit der Karlsbrücke in Prag (Praha) im 14. Jahrhundert erhöht werden. Bei weiteren Fragen ging es um den böhmischen Nationalheiligen, die Goldene Bulle, die Pest, „Brunnenvergifter“ und um die Handelsbeziehungen zwischen Prag und Nürnberg.

Julia Kastl aus der Klasse 9 d gewann eine Powerbank. 

Zehn weitere Schülerinnen erhielten ein Buch: 

Mona Vogl, 5 a, Alessa Leitermann, 5 a, Iris Roider, 5 b, Sophie Holzer, 6 b, Carolin Altmann, 8 b, Ronja Altmann, 8 c, Julia Zellmer, 8 c, Lena Eckl, 9 d und Pia Bierlmeier, 9 d

Romy Lankes

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Schulspiel 2017
„Der eingebildete Kranke“ von Molière

Das Stück „Der eingebildete Kranke“ von Molière handelt vom Hypochonder Argan (Leonie Hastreiter), der sich einbildet krank zu sein.

Außer seinem Arzt (Vivien Rötzer) glaubt ihm niemand und niemand unterstützt ihn. Dennoch befolgt er die Anweisungen des Arztes genauestens, da er fürchtet er könne sterben, wenn sich er nicht nach ihm richtet. Das kommt dem Arzt sehr gelegen, da er durch unnötige Behandlungen und überteuerte Rechnungen viel Geld verdienen kann.

Argan geht mit seinen Wahnvorstellungen so weit, dass er seine Tochter Angelique (Theresa Nicklas) mit einem Arzt verheiraten möchte. Der junge Arzt Thomas Diafoirus (Selina Baumgartner) kommt ihm da ganz gelegen. Das gefällt Angelique aber gar nicht, da sie in Cleante (Lena Schütz) verliebt ist, den sie im Theater kennengelernt hat.

Zum Glück unternimmt Toinette (Kathrin Alt), das Hausmädchen, mit dem Bruder Argans, Beralde (Vanessa Wachsmuth) etwas dagegen. Den beiden gelingt es, Argan mit einer List zu überreden sich totzustellen, um die Treue seiner Frau Beline (Nadine Durka) und seiner Tochter Angelique zu testen. Dabei stellt sich heraus, dass einzig Angelique treu zu ihm hält, aber auch, dass es seiner Frau nur um das geerbte Geld geht.

Am Ende erlaubt Argan Angelique sich ihren Mann selbst auszusuchen sofern er ein Arzt ist oder wird. 

  
                       
 

In weiteren Rollen der Inszenierung von Theresia Kuhn spielten als: 

Argan, eingebildeter KrankerLeonie Hastreiter
Toinette, DienstmädchenKathrin Alt
Béline, Argans zweite FrauNadine Durka
Angélique, 
Argans Tochter und Geliebte von Cléante
Theresa Nicklas

Louison, Argans jüngere Tochter und Schwester von AngéliqueMara Szörenyi

Beralde, Argans BruderVanessa Wachsmuth
Cléante, geliebter von AngéliqueLena Schütz
Monsieur Diafoirus, ArztVivien Rötzer
Thomas Diafoirus, 
sein Sohn und Verehrer von Angélique
Selina Baumgartner

Monsieur Purgon,Verena Bauer
Monsieur Fleurant, ApothekerRinesa Hoti
Monsieur BohnefoyNicole Höcherl
ZofenNadine Bucher, Viollete Widel
Tänzerinnen/angehende Ärzte

Charlotte Cicey, Rinesa Hoti, Hicole Höcherl, Alessa Leitermann, Anna Kaiser, Sonja Buß, Linda Fischer
Musik/TechnikCharlotte Cicej
ProgrammgestaltungFrau Regina Werner, Selina Baumgartner
KostümeTheresa Nicklas
FrisurenSelina Baumgartner
Regie/InszenierungTheresia Kuhn

 

Charakteranalyse

Argan: Argan ist ein Hypochonder, der die Ärzte wie Götter bewundert. Alles was diese ihm sagen, ist richtig und unumstößlich. Er bemitleidet sich immer selbst, dass er so krank ist und aus diesem Grund will er, dass seine Tochter Angélique einen Arzt heiratet, der sich um ihn kümmern kann. Er ist geschockt, als er sich mit Béralde über die Medizin streitet, dass dieser doch tatsächlich glauben kann, dass die Ärzte nur hinter seinem Geld her sind und ihm gar nicht helfen können. Damit er in Zukunft nicht mehr auf ärztliche Hilfe angewiesen ist, beschließt er sich auf Vorschlag von Béralde selber zum Arzt zu machen. 

Toinette: Toinette ist die Angestellte im Hause von Argan und hätte in der damaligen Zeit normalerweise nichts zu sagen gehabt. Doch Toinette ist es, die im Hintergrund die Fäden zieht. Sie macht sich über Argan lustig, versucht Angélique zu helfen, holt Béralde zur Unterstützung und spielt am Ende selbst einen Arzt, um Argan zu beruhigen. Sie ist der eigentliche Chef im Haus und ist dafür verantwortlich, dass sich am Ende alles zum Guten wendet. 

Béralde: Der Bruder von Argan hat eine komplett andere Ansicht der Medizin und der Ärzte. Er glaubt, die Ärzte könnten keine Krankheiten bekämpfen, sondern diese nur benennen. Die Natur würde die Krankheiten schon bekämpfen, falls dies nötig sein soll. Wegen dieser gegenteiligen Ansicht, kommt es zum Streit mit Argan, der jedoch am Ende mit der Ernennung Argans zum Arzt ein gutes Ende findet. 

Angélique: Die Tochter von Argan liebt ihren Vater über alles. Sie ist sogar beinahe bereit, Thomas Diafoirus zu heiraten, obwohl sie eigentlich Cléante liebt. Als sie ihren Vater "tot" im Wohnzimmer vorfindet, bricht sie in Tränen aus und ist untröstlich. Diese ehrliche Reaktion erweicht das Herz ihres sturen Vaters und sie darf sich am Ende mit Cléante vermählen.

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2. Wandertag: Wandertag der Klassen 7 B und 8 B

    

Am Dienstag, den 25. Juli 2017, besuchten wir, die Klassen 7 B und 8 B, zusammen mit unseren Lehrern Frau Schmaderer, Frau Mayer und Herrn Schall bei eher kühlerem Wetter den Tiergarten Straubing.

Der Tiergarten Straubing befindet sich im Westen der Stadt Straubing und ist der einzige Zoo Ostbayerns. In diesem Tiergarten werden etwa 200 Tierarten gepflegt, darunter Tiere ferner Länder, wie Affen, Löwen, Papageien oder Krokodile. Wir konnten aber auch viele einheimische Tierarten wie Luchse, Bären, Wisente, Rotwild und Störche bestaunen.

Am Kiosk zwischen Luchsgehege und Känguruanlage stärkten sich einige von uns zwischendurch mit kleinen Mahlzeiten wie z. B. Pommes und Getränken. 

Die eingeplante Zeit von knapp drei Stunden für den Tiergartenbesuch war aufgrund der vielen Attraktionen relativ schnell vorbei. Gegen 12:45 Uhr kamen wir wieder wohlbehalten und guter Laune mit unserem Bus von diesem erlebnisreichen Ausflug in Cham an.

Werner Schall
Klassen 7 B und 8 B

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7 c: Wandertag Juli 2017 

  

Schule – Blaue Brücke – über die Regenwiesen nach Chammünster – Besichtigung des Marienmünsters und des Karners – Brotzeit am Dorfplatz – Wanderung mit Rückenwind zur Quadfeldmühle – Besuch bei den  Alpakas  - Eisessen am Floßhafen – Ende des Wandertags

Romy Lankes

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Volksbank Straubing

Franz-Xaver Feldmeier, Marktbereichsleiter der Volksbank Cham, spendete der GRS ein Multifunktionsgerät. Schulleiter Martin Zimmermann und einige Schülerinnen nahmen das Gerät in Empfang.

Vielen herzlichen Dank dafür!

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Siegerehrung LBV 2017 

  

Auch in diesem Jahr haben die Gerhardinger-Mädchen den Landesbund für Vogelschutz wieder tatkräftig bei seiner Haus- und Straßensammlung im Mai unterstützt. Monika Kerner vom LBV Nößwartling bedankte sich deshalb persönlich bei den über 60 engagierten Schülerinnen aus den Jahrgangstufen fünf, sechs und sieben. 1.937 Euro konnten die Sammlerinnen gemeinsam dem LBV überreichen. 

Frau Kerner erklärte den Mädchen, dass dieses Geld für den Ankauf von Naturschutzflächen des LBV extrem wichtig ist. Als Dankeschön hatte sie für jedes Mädchen einen Stoffrucksack mit dem Vogel des Jahres, dem Waldkauz, mitgebracht. Außerdem gab es für ganz besonders fleißige Sammlerteams zusätzlich Bestimmungsbücher. 

Besonders hervorzuheben war der Sammelerfolg der Klasse 5 b, welche gemeinsam stattliche 700 Euro gesammelt hat. 

Maria Hintereder 

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EmS – Ehrenamt macht Schule 

Fünfzehn Schülerinnen haben im Schuljahr 2016/2017 mindestens 80 Stunden in einem Ehrenamt (FFW, Kindergarten, Kirchenchor, Musikverein, Ministrantin, Seniorenheim, Sportclub, Krankenhaus, Trenckverein, KLJB, DLRG, Behinderten-Werkstätte, OGV, Bücherei, Tierheim, Kolping-Gruppenstunde, Compassion, Tutorin an der Schule, Schülerlotsin, Ferienfreizeit) abgeleistet. Dadurch lernen die Schülerinnen schon früh Verantwortung für ihr eigenes Handeln, aber auch für andere zu übernehmen. 

Das Landratsamt Cham hat es sich zusammen mit den Schulen zur Aufgabe gemacht, dieses Engagement der jungen Leute in besonderer Weise hervorzuheben und zu würdigen. 

In einer Feierstunde am Benedikt-Stattler-Gymnasium, Bad Kötzting, verleiht Landrat Franz Löffler die Ehrenamts-Zeugnisse an 15 Schülerinnen der GRS. 

Folgende junge Damen bekommen das Ehrenamts-Zeugnis:

9 A:  Milena Hartl

9 B:  Nadine Köppl, Julia Kropf, Jessica Kulzer, Denise Schweiger, Theresa Hruby, Franziska Wagner

9 C:  Johanna Preis, Melina Dendorfer, Laura Streck, Katja Semmelmann, Johanna Baumgartner, Alexa Krischke, Laura Ruhland

10 A:  Shalin Schaller

Allen Respekt für diese tolle Leistung. Herzlichen Glückwunsch!

Romy Lankes

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Schön war's, unser bayerisches Schulfest 2017!

                                                                                            

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Erfolgreich bei der BIG CHALLENGE 2017

  

Jedes Schuljahr findet deutschlandweit der Englisch-Wettbewerb BIG CHALLENGE statt, bei dem sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis einschließlich 9 freiwillig in einem landes- und bundesweiten Test beweisen können. Die zu bearbeitenden Fragebögen gliedern sich in Fragen zur Landeskunde, zu Grammatik und Wortschatz und umfassen verschiedene Aufgaben, um sämtliche Kompetenzen, die im Zuge des Englischlernens erforderlich sind, abzuprüfen.

An der Gerhardinger-Realschule beteiligten sich heuer 116 Mädchen aus den Klassen 5 bis 7 an der BIG CHALLENGE.

Im Zuge einer Schülervollversammlung konnten Schulleiter Martin Zimmermann und Englischlehrerin Dr. Vera Knoll folgende Schülerinnen ehren:

Theresa Knott aus der Klasse 6 b erhielt den CHALLENGE AWARD 2017. Jener wird unter allen Wettbewerbsteilnehmern ausgelost, die sich vom Vorjahr auf das aktuelle Jahr erheblich verbessert hatten. Die Schülerin erhielt einen Turnbeutel. 

Die Jahrgangsbeste der 5. Klassen war Maya Dendorfer aus der 5 a. Sie landete von über 10 000 teilnehmenden Fünftklässlern in Bayern auf Platz 99. 

In der 6. Jahrgangsstufe erreichte Andrea Kraus aus der Klasse 6 b Rang 115 von insgesamt über 8 500 Teilnehmern in ihrer Jahrgangsstufe.

Die Jahrgangsbeste der 7. Klassen war Stefanie Zilk aus der 7 c. Sie erreichte Platz 23 von über 5 600 Teilnehmern bayernweit in Jahrgangsstufe 7. 

Die drei Jahrgangsbesten an der Gerhardinger-Realschule erhielten eine Medaille, eine Urkunde sowie einen Selfie-Stick. 

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Grüne Gerhardinger-Frösche für die Stadtbücherei Cham 
Wahlfach Schulhausgestaltung erneuerte Kinderecke

Einen ganz besonderen „Auftrag“ erfüllten die Mädchen des Wahlfaches Schulhausgestaltung der Gerhardinger-Realschule Cham. Unter der Regie von Kunsterzieherin Johanna Aschenbrenner entstanden zahlreiche Frösche für die Kinderecke der Stadtbibliothek Cham, deren Leiterin Evi Fellner die Idee initiierte, „bewegliche Bilder“ anzufertigen. Diese können leicht ausgetauscht werden, ohne die ganze Wand übermalen zu müssen. 

Bei der neuen Farbgestaltung der Bücherei wurde das langjährige Wandgemälde „Arielle“, vor vielen Jahren ebenfalls durch Schülerinnen der GRS kreiert, in der Kinderecke einfarbig grün gestrichen. Schnell waren sich Fellner und Aschenbrenner einig, dass auf die grüne Wand Frösche gut passen würden, das Kinderbuch „Das große Vorsingen“ diente dabei als Vorlage. 

Auf den besonderen Wunsch der Büchereileiterin Evi Fellner werden die jungen Künstlerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham versuchen, Bilder für die verschiedenen Jahreszeiten zu malen, die dann während des Jahres immer wieder ausgetauscht werden können. 

Auch Schulleiter Martin Zimmermann gratulierte den Mädchen zu ihrer Arbeit und durfte einen Frosch in die Hand nehmen...

Franz Summerer

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Tastensprinter 

Am 6. Mai 2017 fanden die Bayerischen Meisterschaften in Neumarkt an der Knabenrealschule statt. 

Von den Chamer Schulvereinen, den Tastensprinter und Marist Racers, nahmen insgesamt 7 Schüler(innen), die von ihren Textverarbeitungslehrerinnen, Frau Sabine Kraus-Preischl und Frau Gabriele Simml, begleitet wurden,  an den Meisterschaften teil.

Dem Wettbewerb stellten sich 90 Teilnehmer(innen) aus Bayern in unterschiedlichen Disziplinen. Unsere Schüler(innen) nahmen am 30-Minuten-Schnellschreiben und 10-Minuten-Perfektionsschreiben teil.

Neben einer guten Fingerfertigkeit müssen die Teilnehmer äußerst konzentriert arbeiten, da pro Fehler im Schnellschreiben 100 Punkte und im Perfektionsschreiben 500 Punkte abgezogen werden. Es nützt also gar nichts, sehr schnell zu tippen und Fehler zu übersehen.

Sehr erfreulich ist, dass Daniel Kisling von der Maristen-Realschule zwei Goldmedaillen sowie Sophie Redinger von der Gerhardinger-Realschule die Bronzemedaille erhalten haben. Herzlichen Glückwunsch!

Die beiden Schüler erzielten folgende Einzelergebnisse:

Zwei Goldmedaillen und Bayerischer Meister: Daniel Kisling; Marist Racers Cham; 10420 Punkte

Bronzemedaille: Sophie Redinger; Tastensprinter der Gerhardinger-Realschule Cham; 6412 Punkte

Die jungen Damen und Herren fuhren bereits am Freitag mit den Betreuerinnen zu dem Austragungsort. Nachdem die Koffer ausgepackt waren, wurde gemeinsam zu Abend gegessen. Am Samstag fand vormittags der Wettbewerb statt. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und am Abend besuchten wir zusammen das Neumarkter Frühlingsfest.

Bedanken möchten wir uns noch bei der Vorsitzenden des Bayerischen Stenografenverbandes, Frau Gerlinde Lanzinger, und bei dem Ehemaligen-Verein der Maristen-Realschule, Vorsitzender Herr Frank Aumeier, da diese es ermöglichten, dass sämtliche Unkosten zur  Teilnahme am Wettbewerb übernommen wurden.

Sabine Kraus-Preischl
Gabriele Simml

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Workshop Betonieren

  

In dem neuen Wahlfach „Betonieren“ erfuhren unsere Schülerinnen, dass man mit dem Werkstoff Beton nicht nur Häuser bauen, sondern auch ausgefallene Design-Objekte herstellen und gestalten kann.  Auch ausgediente Sachen lassen sich mit Beton wieder aufmöbeln und neu in Szene setzen.

Impressionen aus unserem Workshop

    
  
    
       

Das Video zum Wahlfach Betonieren findet ihr unter folgendem Link:  

https://youtu.be/6Rs07cv8vmc

 Sabine Kraus-Preischl

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Das Mathe–Känguru machte weite Sprünge

Zum wiederholten Male beteiligte sich die Gerhardinger-Realschule Cham am Känguru-Wettbewerb der Mathematik. Mehr als 900000 Schülerinnen und Schüler an insgesamt 10950 Schulen nahmen alleine 2017 in Deutschland teil.

An der  Gerhardinger beteiligten sich die beiden 5. Klassen und zwei 6. Klassen. 

Die beste Schülerin der 5. Jahrgangsstufe war Ronja Drexler (5 a). Sie erhielt für den weitesten "Känguru-Sprung" ein T-Shirt und zugleich ein Buch für den 3. Platz in ihrer Altersklasse.

Antonia Billmeier (6 c) war die beste Schülerin der beiden 6. Klassen. Sie erreichte ebenfalls den 3. Platz in ihrer Altersklasse und erhielt einen Extrapreis.

Von Schulleiter Martin Zimmermann und Mathematiklehrerin Helga Bussas wurden zudem die Beste der Klasse 5 b Helena Weitzer und aus der Klasse 6 b Lena Engl geehrt. Für diese vier erfolgreichsten Schülerinnen gab es von der Schulleitung noch Extrapreise.

Jede der 116 Teilnehmerinnen des Wettbewerbs erhielt eine Urkunde und den "Känguru-Drehwurm" zum Knobeln. 

Franz Summerer 

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„Schalom alechem!“ -  Mit dem Heiligen Geist in die Pfingstferien

 

„Komm Heiliger Geist, entzünde das Feuer deiner Liebe“ – unter diesem Motto stand der Gottesdienst vor Pfingsten der Gerhardinger Schulfamilie, die Pfarrer Dieter Zinecker in der voll besetzten Stadtpfarrkirche St. Jakob am letzten Schultag begrüßen konnte.

 

Nach der Begrüßung trug Schülersprecherin Kathrin Alt zur gedanklichen Einführung die Geschichte „Der Friedensvogel“ von Gerhart Ebert vor. Der Zelebrant ging in seiner Predigt auf die Bedeutung des Friedens in der Familie und in der Welt als höchstes Gut in der heutigen Zeit ein und zeigte anschaulich die falschen Rechtfertigungsreden der unterschiedlichen Vögel für ihren Gewalteinsatz auf. Unfriede und Ungeist verbreiten Hass und Gewalt und suchen dafür eine Rechtfertigung zu finden. 

Der Geist des Friedens an Pfingsten, symbolisiert durch eine von Schülerinnen der Gottesdienstwerkstatt gebastelten überdimensionalen Taube „fängt bei mir an und hört nicht bei mir auf. Der Friede sei mit euch und mit allen: Schalom alechem!“ 

  

Bei den Fürbitten gedachten die Mädchen auch der erst kürzlich verstorbenen Sr. Maria Blab, Arme Schulschwester aus Neunburg vorm Wald, die mehrere Jahre bei den Abschlussfeiern in Cham  den Gerhardinger-Sonderpreis verliehen hatte. 

Vor dem Schlusssegen sprachen alle zusammen das Friedensgebet von Franz von Assisi - Die Welt bekommt nur dann Frieden, wenn es in den Herzen Frieden wird. 

Franz Summerer 

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Kulturschule Leipzig besucht Gerhardinger-Realschule

 
 

„Ich bin Sad, lüge und rede gerne.“ Mit diesem Satz schockierte das Theaterstück „Dreck“ nach Robert Schneider schon zu Beginn. Die 219 Schülerinnen der achten und neunten Jahrgangsstufe waren dazu in die Turnhalle der Realschule gekommen. Die Vorstellung fand im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt. Diesen Titel trägt die Schule bereits seit 2014. Die Mädchen sollten Vorurteile abbauen und einen Einblick gewinnen, wie es vielen Flüchtlingen hier in Deutschland geht.

Das Stück beginnt damit, dass Sad durch die Schülerreihen geht und Rosen verkauft. Die Schülerinnen finden das noch amüsant. Danach erzählt der Araber, dass er Student in Deutschland sei und er gerne wieder zurück in seine Heimat gehen würde. Dort herrschen aber Krieg und Chaos. Er spricht von den „Parkbankleuten“, die nach dem Zweiten Weltkrieg Deutschland wieder aufgebaut haben und die ihm nun sagen, dass er kein Recht habe hier zu sein. Immer mehr Vorurteile bringt Sad vor. Es gipfelt in vielen Aufzählungen. „Wir essen Knoblauch und Zwiebeln, wir putzen keine Zähne, wir sind Verräter, wir nehmen den Deutschen die Arbeitsplätze weg und nutzen das Sozialsystem aus.“ Während des Stückes wird Sad immer wütender. Am Ende wechselt er die Perspektive und zeigt, wie die hier lebenden Menschen über ihn denken. Das vorherrschende Gefühl in ihm ist, dass er nichts wert sei und nicht das Recht habe hier zu sein. Am Ende zählt er nochmals alle Klischees auf und verteilt die letzten Rosen. 

Das Theaterstück lebt durch den hervorragenden Schauspieler Alexander Matakas, der es schafft, in sechzig Minuten den Ausländerhass und die Fremdenfeindlichkeit auf eine ganz andere Art und Weise zu beleuchten. Das Motto „Jeder soll individuell sein – aber wehe einer ist anders!“ wurde mit viel Zynismus und Sarkasmus umgesetzt. Am Schluss hatten die Schülerinnen Gelegenheit, Fragen zum Gesehenen und Gehörten zu stellen. Aber auch Matakas brachte die Mädchen vor allem zum Nachdenken, als er z. B. wissen wollte, wo sie hinflüchten würden, wenn in Deutschland Krieg wäre. 

Michaela Fromm

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Reptilien an der GRS
Spannender Vortrag über Reptilien, Amphibien und Insekten  von Manfred Werdan 

  
Chamäleon; Manfred Werdan mit Vogelspinne 
  
Chamäleon; ungiftige Korallen-Königsnatter 
  
Ungiftige Korallen-Königsnatter; Stabheuschrecke 
  
Bartagame; Wandelndes Blatt 
  
Herr Werdan und Frau Jobst mit einem Phyton 

Die Schülerinnen der 6. und 7. Jahrgangsstufe betraten gespannt den Vortragsraum zu einer besonderen Biologiestunde. Herr Werdan hatte lebende Tiere mitgebracht, die man sogar anfassen durfte. 

Der Referent ist öffentlich bestellter Sachverständiger der Regierung von Oberbayern für Reptilien und Amphibien. 

In der ersten Box, die er öffnete, hüpften kleine bunte Frösche, Pfeilgiftfrösche, auch Färberfrösche oder Baumsteiger genannt. In freier Natur sind sie giftig, denn dort ernähren sie sich z. B. von Blattläusen, die giftige Pflanzen verspeist hatten. In Gefangenschaft sind diese winzigen Amphibien nicht giftig. Die kleinsten Exemplare im südamerikanischen Regenwald sind nur 5 bis 7 mm groß, ihr Kaulquappenstadium verbringen sie dort oft in Bromelien auf hohen Bäumen. 

Herr Werdan stellte als nächstes ein Chamäleon vor. Vor den Augen der Schülerinnen „schoss das Tier mit seiner langen Zunge eine Heuschrecke ab“ und verspeiste sie. Insekten spüren keinen Schmerz, daher ist es erlaubt diese an andere Tiere zu verfüttern. 

Der Experte verdeutlichte anhand des Axolotl den Übergang der Kiemenatmung zur Lungenatmung. Leben diese Tiere normalerweise im Wasser und atmen ausschließlich über die Kiemen, können diese durch Iod-Gabe zurückgebildet werden und die Lungenatmung tritt an dessen Stelle. Besonders interessant ist ein Axolotl auch für die Forschung, da bei ihnen z. B. abgebissene Gliedmaßen wieder vollständig nachwachsen können. 

Weitere Reptilien, die Herr Werdan präsentierte waren ein Phyton, eine Bartagame, eine Hornotter, ungiftige Königsnattern und Schildkröten. 

Passend zum Lehrplaninhalt hielt Herr Werdan vor den Schülerinnen der 7. Jahrgangsstufe einen Lehrvortrag über Insekten. 

Tarnung, Schutz vor Fressfeinden oder Vortäuschen von Gefährlichkeit sind unter dem Begriff Mimikry bekannt. Eine Gespenstheuschrecke z. B. sieht fast wie ein Skorpion aus, täuscht also Giftigkeit vor, obwohl sie sich nur von Pflanzen ernährt. Weitere Insekten waren das Wandelnden Blattes, eine Gottesanbeterin und eine Stabheuschrecke. 

Zum Abschluss des spannenden Vortrags durften die Schülerinnen die Tiere vorsichtig berühren und sogar selbst auf die Hand nehmen. Ganz mutige nahmen sogar eine Vogelspinne in die Hand. 

Herr Manfred Werdan legt großen Wert darauf, dass es sich nicht um eine bloße Präsentation der Tiere handelt, sondern dass sein Vortrag lehrreich ist. Nur so kann man Verständnis für Schlangen, Echsen und Insekten  wecken und in den Schülerinnen das Bewusstsein für den Artenschutz fördern.

Romy Lankes

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Schulfamilie gedachte der Seligen Maria Theresia von Jesu Karolina Gerhardinger 
Beeindruckender Gedenkgottesdienst am Todestag der Ordensgründerin

 

„Junge Menschen brauchen eine helfende Hand“ – unter diesem Motto stand in diesem Schuljahr ein alle Besucher beeindruckender Gedenkgottesdienst am Todestag der Ordensgründerin der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau. Pfarrer Dieter Zinecker konnte dazu in der voll besetzten Stadtpfarrkirche St. Jakob die komplette Schulfamilie der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg begrüßen.

Gleich zu Beginn trug eine Schülerin Gedanken zum Lebenswerk der am 20. Juni 1797 in Regensburg–Stadtamhof geborenen Karolina Gerhardinger vor. Die Eltern geben ihrer Tochter eine gesunde Natur und hohe Werte mit, Einfühlungsvermögen und Tatkraft, festen Glauben und Beheimatung in Gott. 

Karolinas Jugend fällt in eine Zeit der Auseinandersetzung zwischen Kirche und Staat. Bald zeigten sich ein Zerfall des Familienlebens, Verwahrlosung der Kinder und Verarmung des einfachen Volkes. Erst zwölf Jahre alt, wird Karolina zur Lehrerin ausgebildet. Ihre Begabung und ihre Tatkraft gipfeln in der Ordensgründung der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau. 

  

Als „starke Frau“, die aus bedingungslosem Gottvertrauen lebt und keine Opfer scheut, bemüht sich Karolina um die Erziehung der Mädchen zu christlichen Frauen und Müttern, damit von einem geordneten Familienleben eine positive Veränderung der Gesellschaft ausgehen kann.

Am 9. Mai 1879 gibt Mutter Theresia, wie sie nun genannt wird, in München ihr bewegtes und von Tatkraft erfülltes Leben ihrem Schöpfer zurück, während 2 500 Schwestern ihr geistliches Erbe in die Zukunft tragen, zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen. 

Die von drei Schülerinnen vorgetragenen Kyrierufe bezogen sich auf die Ordensgründerin, die Lesung aus dem Buch der Sprichwörter beschrieb „das Lob der tüchtigen Frau“. In seiner Predigt stellte Zelebrant Dieter Zinecker die Bedeutung helfender Hände für junge Menschen und die Wichtigkeit des Zusammenhalts heraus. Dabei verwies er auf den von der Gottesdienstwerkstatt aus unzähligen Händen gebastelten Lebensbaum, der den Altarraum schmückte. 

  

Hier wurde dann vor dem Bild Mutter Theresias eine Geburtstagskerze entzündet und das Vater Unser mit Gesten gebetet. Vor dem Schlusssegen durch den Pfarrer wünschte ein Mädchen seinen Mitschülerinnen: „ Seid Sprachrohr für die, die sonst nicht gehört werden! Seid Navigator für Menschen, die ihren Weg sonst nicht finden! Stellt euch schützend vor diejenigen, denen Misstrauen entgegenschlägt! Als Gerhardingerin wünsche ich mir, dass ihr bei allem, was ihr tut, die Würde des anderen nicht vergesst!“ 

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von dem lebendigen Gesang der Chorklassen und des Wahlfachchores unter Leitung von Christa Riedle und Richard Werner. 

Franz Summerer 

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Deutsch-tschechisches Treffen in Pilsen am 4. Mai 2017 
Gerhardingerinnen und Gymnsiasten aus Domažlice treffen sich in Pilsen

Programm:
Gemeinsame Zugfahrt
Stadtrallye in gemischten Kleingruppen 
Besichtigung unterirdischer Kellergänge unter dem Stadtplatz

       
     

Schülerinnen der 8. und 9. Klassen verbringen gemeinsam mit Schülern ihrer tschechischen Partnerschule, dem J.-Š.-Baar-Gymnasium in Domažlice, einen Nachmittag in Pilsen.

Froh gelaunt trafen sich 14 Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule gemeinsam mit ihrer Lehrkraft Anja Achatz am Morgen des 4. Mai am Chamer Bahnhof, um den Zug Richtung Pilsen zu besteigen.

Die Mädchen waren voller Erwartung auf ihren gemeinsamen Tag, den sie im Rahmen der Partnerschaft zwischen ihrer Schule und dem Jan-Šimon-Baar-Gymnasium gemeinsam mit Gleichaltrigen aus Domažlice und Umgebung verbringen durften.

In der Chodenstadt stiegen die tschechischen Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit ihren Lehrerin, Mgr. Petra Váchalová, zu. In Pilsen, der viertgrößten Stadt Tschechiens angekommen, starteten wir mit einer Stadtrallye, die zwei Damen von TANDEM vorbereitet hatten. 

Die Schülerinnen machten sich paarweise mit einem Fragebogen auf den Weg durch das alte Stadtzentrum, um 15 Fragen zu beantworten, die teilweise deutsch und/oder tschechisch formuliert waren. Das Siegerteam mit den meisten richtigen Antworten bekam einen kleinen Preis. Nach der Siegerehrung im Rathaus begab sich die Gruppe zum Startpunkt der unterirdischen Führung durch die historischen Kellergewölbe. 

Die unterirdischen Räume sind ab dem 13. Jh. entstanden, also zeitgleich mit dem Bau der ersten Bürgerhäuser, bald nach der Stadtgründung. Ursprünglich dienten sie der Aufbewahrung von Lebensmitteln, aber auch im großen Umfang zur Bierlagerung und Kühlung. Eine weitere Funktion der Keller war der Zugang zum Wasser bzw. zu den Brunnen, von denen es ursprünglich 360 gab. Zu Kriegszeiten wurden die Gänge als unterirdische Verbindungswege oder als Teil des Verteidigungssystems der Stadt genutzt. 

Nach der Besichtigung der historischen Keller unter dem Stadtzentrum durften sich die Schülerinnen in Kleingruppen alleine im Stadtzentrum zum Bummeln aufhalten. 

Um 14:30 Uhr traf man sich bereits wieder beim Rathaus, um gemeinsam zum Bahnhof zurück zu gehen. Der Zug brachte schließlich die Schüler und Lehrer aus Domažlice und Cham wieder sicher zurück in ihre Heimatstädte. 

Neben dem Kennenlernen der Stadt Pilsen wurde natürlich auch die Partnerschaft zwischen den Schulen gestärkt. Die Schülerinnen und Schüler waren sich einig, dass man sich bald wieder treffen sollte. Einige werden im Oktober drei Tage in Prag miteinander verbringen.

Anja Achatz

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Selbstverteidigungskurs für Mädchen der Gerhardinger-Realschule Cham

"Wer fürchtet sich vorm Schwarzen Mann? - Keiner!
Wenn er aber kommt?"

Was tun, wenn man belästigt wird, unfreundlich festgehalten oder ins Gebüsch gezerrt wird? 

Kursleiterin Doris Klingseisen, Trainerin für Gewaltprävention vom TV Furth im Wald Abteilung Ju Jutsu, hatte Tipps auf Lager, wie es gelingen kann, erst gar nicht in eine solche Situation zu geraten. Beispielsweise durch selbstbewusstes Auftreten kann man gezielt vorbeugen, um nicht in die Opferrolle zu geraten.

 

Insgesamt 16 Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham trafen sich so an acht Nachmittagen zu einem Selbstverteidigungskurs für Mädchen, um sich die nötige Sicherheit für den Notfall anzueignen. Dabei wurde richtiges Auftreten ebenso trainiert wie der richtige Einsatz der Stimme. 

In verschiedenen Rollenspielen konnten die Schülerinnen das richtige Verhalten üben und einfache Selbstverteidigungsmaßnahmen ausprobieren, wobei Theorie und Praxis sich immer wieder abwechselten. Zum Üben der unterschiedlichen Techniken kugelten die Mädchen gelegentlich über die Matten oder um auch einmal fester zuschlagen zu dürfen, boxte man in die Pratzen! 

 

So manche Abwehr musste anfangs etwas länger geübt werden, bis Erfolge eintraten. Doch trotz des brisanten Themas waren alle Teilnehmerinnen beim Training super motiviert und dafür gab es an den acht Nachmittagen auch immer jede Menge Spaß.

Sollten alle Präventionsmaßnahmen und Techniken versagen, wurde auch angesprochen, was zu tun ist, wenn etwas passiert ist. Die Betroffene darf nichts in sich hinein fressen und muss unbedingt Hilfe holen. Das Gespräch mit einer Vertrauensperson und das Aufsuchen eines Arztes gehören dabei ebenso dazu wie die unbedingte Anzeige bei der Polizei. 

 

In diesem Zusammenhang wurde zum Beispiel auch der Weiße Ring, eine ehrenamtliche Hilfsorganisation, vorgestellt. An diese Organisation kann sich jedes Kriminalitätsopfer wenden, wenn es Hilfe benötigt.

Um ihre Schlagkraft unter Beweis zu stellen, galt es als kleines Finale in der letzten Stunde ein Holzbrett zu durchschlagen. Dieses wurde dann mit dem Namen der Schülerin verziert und durfte als Erinnerung an den Kurs zusammen mit der Urkunde mit nach Hause genommen werden. 

Franz Summerer

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Grundschul–Aktionstag an der Gerhardinger-Realschule Cham ein voller Erfolg 
Viertklässlerinnen und deren Eltern begeistert - Schnuppereinheiten

 
  

Überaus großes Interesse seitens der Eltern und der Grundschülerinnen bestand am ersten Grundschul-Aktionstag der Gerhardinger-Realschule Cham in der vergangenen Woche. So konnte Schulleiter Martin Zimmermann sehr erfreut über 50 anwesende Viertklässlerinnen mit ihren Eltern bzw. einem Elternteil in der Aula der weiterführenden Schule willkommen heißen. 

Bei dem als Test erstmals durchgeführten Kennenlerntag erläuterte der Schulleiter kurz dessen Ablauf, dann wurden Fragen zum Übertritt beantwortet bzw. Informationen zur Gerhardinger-Realschule allgemein gegeben.

Hintergedanke bei der Planung war, dass die Schule nicht nur einen „besonderen Tag“ gestalten wollte, wie den aller Orten üblichen Tag der offenen Tür, sondern einen Blick in den „echten Schulalltag“ an einer weiterführenden Schule gewähren wollte. 

So genossen die Viertklässlerinnen in fünf Fächern jeweils Schnuppereinheiten von je 20 Minuten in Mathematik mit den Lehrkräften Ines Jobst, Reinhard Eckl, Ulrike Alt und Ulrike Leder, in Englisch (Robert Huber), Musik (Christa Riedle), Biologie (Maria Hintereder) und Deutsch (Michaela Fromm). 

Während der gesamten Zeit wurden die Mädchen von fünf Tutorinnen begleitet, was übrigens auch in den ersten beiden Wochen im kommenden Schuljahr für die neuen Fünftklässlerinnen der Fall sein wird. Neu für die Besucherinnen war natürlich auch das „Fachlehrerprinzip“ und die Erfahrung, dass man eventuell Räume wechseln muss im Laufe eines Schultages. 

Für die Eltern stand derweil das Schulcafé mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet zur Verfügung, welches von Schülerinnen der Klasse 9 d aus der Fachrichtung Haushalt und Ernährung vorbildlich betreut wurde. Hier bot sich hervorragend die Gelegenheit, mit anderen Eltern, Lehrkräften und der Schulleitung ins Gespräch zu kommen. 

Selbstverständlich gab es dann auch Führungen durch die Räume der offenen Ganztagsschule, wobei den Erziehungsberechtigten das pädagogische Konzept erläutert wurde. Manche Eltern nutzten auch gleich die Gelegenheit, die bereit liegenden Anmeldeunterlagen auszufüllen. 

Die offizielle Anmeldung läuft in dieser Woche von Montag, 8. Mai bis Donnerstag jeweils von 08:00 bis 15:00 Uhr und am Freitag, 12. Mai von 08:00 bis 12:00 Uhr. Die Fahrkartenanträge für Fahrschülerinnen können im Sekretariat der Schule ausgedruckt werden, die kostenfreie Beförderung an die Gerhardinger-Realschule  gilt auch künftig für den gesamten Landkreis Cham. 

Über kleine Erinnerungsgeschenke an den kurzweiligen Donnerstag Nachmittag freuten sich die Besucherinnen besonders, als sie zum Abschluss „Give away“ - Glücksedelsteine und Lesezeichen mit dem GRS-Logo als Andenken und Glücksbringer für den weiteren schulischen Weg erhielten. 

Viertklässlerinnen und Eltern waren rundherum begeistert und die Organisatoren zufrieden mit der großen Resonanz für die erstmals durchgeführte Veranstaltung, so dass nach dem guten Erfolg des Grundschul-Aktionstages aus dem Novum eine Tradition an der Gerhardinger-Realschule werden dürfte. 

Franz Summerer 

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Harry Potter und der Gottesdienst vor Ostern der Gerhardinger-Realschule 
Kaplan Alexander Dyadychenko begrüßte über 600 Teilnehmer

  

Mit der beeindruckenden Geschichte vom leeren Ei und dem behinderten Jonathan begann für die komplette Schulfamilie der Gerhardinger-Realschule Cham der schon traditionelle Gottesdienst vor den Osterferien. 

Angespannt lauschten Lehrerkollegium und Schülerinnen in der vollen Stadtpfarrkirche St. Jakob Schülersprecherin Kathrin Alt, die nach einem stillen Einzug auf den Altarstufen die Wahrheit über Tod und Auferstehung Jesu zum Verstehen brachte.

Nach der ergreifenden Vorlesegeschichte zu Ostern wurden Lesung und vorbereitete Fürbitten von den Mädchen der Gottesdienstwerkstatt vorgetragen, während für die musikalische Gestaltung das Gerhardinger Liederheft zum Einsatz kam. 

Mit seiner Predigt zum allen bekannten Zauberlehrling Harry Potter spannte der Zelebrant einen interessanten Bogen von der Trivialliteratur für Kinder und Jugendliche zum zentralen Geheimnis unseres österlichen Auferstehungsglaubens. 

Mit dem gemeinsamen Schlusslied „Gottes guter Segen sei mit euch“ entließ Kaplan Alexander Dyadychenko dann alle in die wohl verdienten Osterferien. 

Franz Summerer

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Tag der offenen Tür 2017

Gerhardinger und der Tag der offenen Tür: Einfach schön war’s!
Volles Ehemaligen-Kaffee und Erfahrungsaustausch 

                               

Wenn die Mama mit der Tochter an ihre ehemalige Schule zurück kommt und dann auch noch auf viele andere Ehemalige trifft, dann rührt sich was - und genau das passierte am vergangenen Freitag beim Tag der offenen Tür der Gerhardinger-Realschule Cham. 

Mitglieder der neu installierten Schulfeuerwehr und Schülerlotsen dirigierten den ungeahnten - aber erhofften - Besucherstrom im Takt der Führungen durch die Schulgebäude sicher über die Klosterstraße. Die einteilten Teams am Eingang Tretterhaus waren ständig im Einsatz und leiteten wissbegierige neue und ehemalige Schülerinnen mit vielen Informationen durch die verschiedenen Häuser. 

Unter dem Motto „Lerne deine neue Schule kennen“ war für jeden etwas dabei und über den Gang der Weisheit führte der Weg zum Kinderliebling und Schmusehund Dia. Viele „Mach-Mit-Stationen!“ vom Erinnerungsfoto bis zum Lesezeichenbasteln und „Hol dir deinen Button ab“ bis hin zur Schülerfirma „Merk‘s da“ und den selbst angefertigten Memotafeln, überall herrschte Andrang. 

Ein besonderer Anziehungspunkt waren die meditativen Tänze zum Mitmachen im Gerhardinger-Saal, wo wahrlich Gedränge herrschte. Das Mikroskopieren der kleinen Forscherin und die Bio-Experimente waren ebenso interessant wie das Verbrennen von Geldscheinen und der Vulkanausbruch im Chemiesaal. 

Basteln und Malen stand bei der Kinderbetreuung „Bei uns bist du gut aufgehoben“ hoch im Kurs, während die Mütter bzw. Väter die Informationsveranstaltung zum Übertritt von Schulleiter Martin Zimmermann genossen. 

Und wem das ganze „Gewurrl“ bei Kletterparcour und Akrobatik einfach irgendwann zu viel wurde, der konnte in der ehemaligen Kapelle der Armen Schulschwestern eine Auszeit nehmen und im Meditationsraum bei leiser Musik und Kerzenlicht einfach abschalten. 

Und damit kein Besucher hungrig bleiben musste, wurden ständig Gerichte mit frischen Zutaten in der umlagerten Schulküche zubereitet – Es geht auch ohne Fertigprodukte! Außerdem wurde in der Pausenhalle Speis und Trank für jeden Geschmack angeboten. 

Ein Anziehungspunkt besonderer Art war die offene Ganztagsschule – da fühle ich mich wohl, hier standen versierte Lehrkräfte den Eltern der zukünftigen Gerhardingerinnen ständig Rede und Antwort nach Ablauf, Organisation, spezieller Förderung und Betreuung. 

Franz Summerer

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Tag der offenen Tür an der Gerhardinger-Realschule Cham 
Einladung zu Führungen durch die Schulgebäude

Unter dem Motto „Lerne deine neue Schule kennen“ steht der Tag der offenen Tür an der Gerhardinger-Realschule Cham am kommenden Freitag. 

Von 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr stellen die einzelnen Fachschaften und Klassen in einem bunten und abwechslungsreichen Programm den interessierten Besuchern die ehemalige Mädchenrealschule der Armen Schulschwestern vor, um 16:00 Uhr gibt es im Musiksaal 2 eine Informationsveranstaltung von Schulleiter Martin Zimmermann für Übertrittswillige, gleichzeitig liegen Unterlagen für Anmeldung bzw. Infos zum Übertritt bereit. 

Unter dem Schulmotto gemeinsam – respektvoll – sozial werden den Eltern und zukünftigen Schülerinnen die Eckpfeiler des Betriebes der Schule am Chamer Biertor veranschaulicht: 

Lerncoaches sowie  Lern– und Betreuungstutorinnen, offene Ganztagsschule mit flexibler und individueller Förderung, Wahlpflichtfächergruppen Mathematik – Betriebswirtschaft/Recht - Französisch – Hauswirtschaft und Ernährung, großes Wahlfächerangebot, Auszeiten sowie Agapefeiern und Gottesdienstwerkstatt. 

Aktuell besuchen 579 Mädchen in 21 Klassen die ehemalige Klosterschule am Biertor. Dabei können die Gäste auch Einblick in Organisation und Ablauf der offenen Ganztagsschule gewinnen. Unter dem Motto „ OGS – da fühle ich mich wohl“ erläutern engagierte Lehrkräfte im Altbau den Aufbau und den Betriebsablauf, der mit Fug und Recht als „schulinterner Renner“ der Gerhardinger-Realschule bezeichnet werden darf und immer stärker angenommen wird. 

Vom Ehemaligen-Kaffee bis hin zur Schulküche - „Es geht auch ohne Fertigprodukte!“ - Wir bereiten Gerichte mit frischen Zutaten zu ist natürlich auch für die kulinarische Versorgung der Besucher gesorgt. Mit Croissants, Cocktails ohne Alkohol und Kuchen oder Herzhaftem kann neue Kraft getankt werden. 

Aber auch Mikroskopieren und Experimente in Biologie sowie Versuche in Chemie stehen ebenso auf dem Programm wie „Mathe – ja bitte“ mit Aufgaben für Viertklässlerinnen. Und wer sich austoben will bei Einrad, Akrobatik und Kletterparcour, der besucht die Sporthalle im Untergeschoss! 

Überhaupt gibt es viele Mach–Mit–Angebote in Sport, Kunst und Musik, über die auch die neuen Fächer kennen gelernt werden. Viele Streicheleinheiten wird mit Sicherheit der Gerhardinger-Schulhund erhalten bei der Unterweisung „Du und mein Hund – der richtige Umgang mit dem Hund“. 

Bei der Kinderbetreuungsstation sind die kleineren Besucher z. B. während der Informationsveranstaltung bei Spielen und Bastelaufträgen gut aufgehoben. 

Franz Summerer

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Gedanken zum Sinn der Fastenzeit beim Gerhardinger-Gottesdienst 
Den Alltag bewusst unterbrechen - Fastentüten für alle

    

Mit Gedanken zur Fastenzeit, vorgetragen durch eine Schülerin, begann der Gottesdienst für die Gerhardinger Schulfamilie in der Stadtpfarrkirche St. Jakob. So legt die Kirche die Zeit des Fastens auf 40 Tage und Nächte fest. Die Vorbereitungszeit auf Ostern beginnt immer an einem Mittwoch und die Zahl 40  gilt als heilige Zahl, denn 40 Jahre wanderten die Israeliten durch die Wüste, 40 Tage fastete Jesus in der Wüste und 40 Tage nach der Auferstehung an Ostern feiert die Kirche Christi Himmelfahrt.

In der Fastenzeit waren die Christen an Verpflichtungen gebunden, wie Verzicht auf Fleisch, Mitfeier der Karwoche und der österlichen Gottesdienste und Teilnahme an der Osterbeichte. Fasten ist keine fromme Übung für Gott, fasten tut uns selber gut. Der Sinn des Fastens ist, dass der normale Alltag bewusst unterbrochen wird. 

Nach dem Bußakt nahm Kaplan Alexander Dyadychenko die vorgetragenen Gedanken in das Tagesgebet mit auf, ehe der Zelebrant in der Predigt sich und allen Kirchenbesuchern den Spiegel vorhielt. 

Danach trugen acht Mädchen ihre Fürbitten vor und verwendeten dabei verschiedene Symbole, die sich später in den über 600 vorbereiteten Fastentüten 2017 mit Anleitung wiederfanden: 

1. Heute tue ich jemandem etwas Gutes… 

2. Heute helfe ich…

3. Heute achte ich auf…

4. Heute verzichte ich auf …

5. Heute freue ich mich an…

6. Heute unternehme ich etwas mit… 

7. Heute erinnere ich mich an…

8. Heute gönne ich mir Ruhe! 

So kann jeder für jeden Tag eine Aktion neu wählen und schon an den Symbolen erkennen, wofür er sich entscheidet. 

Die musikalische Umrahmung des diesjährigen Fastengottesdienstes hatten die Gerhardinger-Chöre unter Leitung von Christa Riedle und Richard Werner. Nach dem Schlusssegen verteilten die „Körbchenmädchen“ an den Kirchenausgängen an jeden Besucher seine persönliche Fastentüte 2017, vorbereitet vom Team der Gottesdienstwerkstatt unter Inge Huber.

Franz Summerer

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Taizé–Abend: Ein spirituelles Erlebnis an der Gerhardinger-Realschule 
Besucher genossen besondere Atmosphäre

Überaus positiv überraschte der Besucherandrang beim ersten Taizé-Abend an der Gerhardinger-Realschule in Cham, Jung und Alt ließen sich am Lichteraltar von der entspannenden Atmosphäre meditativ einfangen. Anscheinend hatten die Organisatorinnen Christa Riedle und Inge Huber mit ihrem Angebot in der vorösterlichen Fastenzeit die richtige Wahl getroffen.

Die ca. 100 Interessenten ließen sich von der ganz besonderen Stimmung um den nachgebauten Taizé-Altar im Gerhardinger-Saal, dem Wohnzimmer der Schule, beeindrucken und genossen die mehrstimmigen Gesänge. Dabei lag für jeden Besucher ein Liedblatt bereit, während der Wahlfachchor der Schule, unterstützt vom Singkreis aus Roding, die Lieder anstimmte. Buchstäblich in Anlehnung an das Original im französischen Taizé wechselten sich mehrstimmige Lieder, Sologesang von Christa Riedle und Gebete ab. 

Die Instrumentalisten Miriam Weiß (Horn) vom Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium, Tamara Hiegl (Flöte), Adelheid Mehltretter (Blockflöte), Vera Knoll (Geige) und Richard Werner (Klavier) harmonierten bei der 90-minütigen Veranstaltung. 

Die Anwesenden nahmen eine „Auszeit“ vom üblichen hektischen Alltag dankbar an. Gebete, vorgetragen von Inge Huber, stammten von Frére Roger, dem verstorbenen Begründer der mittlerweile weltbekannten Begegnungsstätte in Burgund, und den Töpfern von Taizé. Während des gemeinsamen Singens waren alle Teilnehmer eingeladen, auf das extra angefertigte und von Stadtpfarrer Dieter Zinecker gesegnete Taizé-Kreuz ein Licht  mit ganz persönlichen Sorgen abzuladen. 

Schulleiter Martin Zimmermann, der als Hausherr begrüßte, dankte allen Mitwirkenden für ihren Einsatz und versprach den Besuchern einen weiteren emotional prägenden Lichterabend, die spirituelle Reise ins französische Burgund war nicht die letzte.

Inge Huber/Franz Summerer

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Taize–Abend an der Gerhardinger-Realschule
Besonderheit zu Beginn der Fastenzeit

Zu einem ganz besonderen Beginn der Fastenzeit lädt die Gerhardinger-Realschule Cham am Donnerstag, den 09.03. ein. Um 19:00 Uhr beginnt im Gerhardinger–Saal in der Klosterstraße ein Taize-Abend, zu dem Eltern und Erziehungsberechtige herzlich eingeladen sind. 

Der Taize–Abend gibt Gelegenheit in gemeinsamen Gebeten, bei Gesang, Stille und persönlichem Nachdenken den inneren Frieden zu finden und neue Kraft zu schöpfen. Taizelieder sind kurz und werden sehr oft wiederholt, bis sie sozusagen verinnerlicht sind. In der Stille kann man dann die Erfahrung machen, dass diese Lieder in einem weiter klingen, obwohl man aufgehört hat zu singen. 

Der Wahlfachchor der Gerhardinger-Realschule und der Singkreis aus Roding stimmen gemeinsam die Gesänge aus Taize an, Christa Riedle und Richard Werner übernehmen die musikalische Gestaltung. Die Gebete werden als spirituelle Impulse gesetzt und bewusst kurz gehalten, damit das einzelne gesprochene Wort wieder mehr Gewicht bekommt. Ein Team der Gottesdienstwerkstatt unter Leitung von Inge Huber, die selbst schon mehrmals in Taize war, sorgt für die kreative Vorbereitung der außergewöhnlichen Feier.

Herzliche Einladung ergeht an alle, die gerne in Gemeinschaft  singen, offen für Neues sind und sich nach Stille sehnen oder gerne mit jungen Menschen zusammen sind. 

Wer eine Auszeit braucht, Kraft tanken möchte oder einfach neugierig auf einen Taize–Abend ist, kommt am Donnerstag um 19:00 Uhr genau richtig. 

Franz Summerer

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Segen des heiligen Blasius für Gerhardinger-Mädchen 
Kaplan Alexander Dyadychenko zelebrierte Gottesdienst 

      

Ganz im Zeichen eines besonderen Heiligen der katholischen Kirche stand der Gottesdienst der Gerhardinger-Realschule Cham in der Stadtpfarrkirche St. Jakob. 

So stellten zwei Schülerinnen zum Eingang Bischof Blasius von Sebaste in Armenien vor, der dort vor über 1 600 Jahren in dem sehr armen Land gelebt und als Arzt gearbeitet hatte. Dabei machte er keinen Unterschied zwischen Christen und Heiden und behandelte nicht nur die Reichen, sondern kümmerte sich kostenlos um die Armen. Der Legende nach wurde er bei einer Christenverfolgung ins Gefängnis geworfen und rettete ein Kind vor dem Erstickungstod, nachdem ihm eine Fischgräte im Hals stecken geblieben war. 

So hat der Blasius Segen, der mit zwei gekreuzten Kerzen erteilt wird, in dieser Rettung seinen Ursprung und ist ein in der Volksfrömmigkeit tief verwurzelter Brauch. „Das ist jetzt kein Zaubermittel gegen Halsschmerzen und natürlich kann man im Winter nun nicht einfach Mütze und Schal weglassen, aber die Fürsprache von St. Blasius soll uns helfen, wenn wir mal krank sind“, resumierten die beiden Schülerinnen ihren Gedankenaustausch vor dem Mikrofon. 

Der Hl. Blasius wurde bei einer Christenverfolgung um das Jahr 316 durch den römischen Kaiser Diokletian enthauptet und wird als Märtyrer und einer der 14 Nothelfer verehrt. 

Mädchen aus der Gottesdienstwerkstatt von Religionslehrerin Inge Huber, die den Ablauf zusammen vorbereitet hatten, brachten sich dann bei der Lesung und den Fürbitten ein. Kaplan Alexander Dyadychenko wurde im Anschluss daran von der Klasse 7 b am Altar „eingerahmt“ und sprach zusammen unterstützt durch Gesten mit den Schülerinnen das Vater Unser, ehe der Zelebrant nach Kommunion und Danklied zum Abschluss allen den Blasius Segen spendete. 

Franz Summerer

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Deutsch–französischer Tag an der Gerhardinger-Realschule
«Allons enfants de la patrie» (Anfang der Marseillaise)

In der voll besetzten Pausenhalle der Gerhardinger-Realschule Cham sangen beim deutsch–französischen Tag alle Schülerinnen der 4 Französischklassen vielstimmig die Nationalhymne des Nachbarstaates, dabei waren die Mädchen sogar in den Nationalfarben Frankreichs gekleidet. Kaum war die Marseillaise verklungen, verkauften Schülerinnen der Klasse 8 c stilecht Croissants.

  

Im Anschluss daran konnten dann Claudia Weber und Vera Knoll, Lehrerinnen für Französisch, an folgende 23 Schülerinnen der Klasse 10 c das DELF A2 Zertifikat überreichen, zu dem auch Schulleiter Martin Zimmermann herzlich gratulierte: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stolz äsentieren die Schülerinnen ihre DELF-Zertifikate mit den Lehrkräften Vera Knoll vorne rechts,
Claudia Weber und Schulleiter Martin Zimmermann 

Anna Bauer, Tamara Bauer, Laura Boxhorn, Paula Brandl, Teresa Ederer, Leonie Feiner, Elena Fischer, Julia Fischer, Mirjam Fischer, Susanne Hausladen, Louisa Heigl, Anna-Maria Heumann, Leah Höcherl, Jessica Kreitinger, Vanessa Loewe, Lea Neft, Steffi Peinelt, Katharina Schall, Magdalena Schmidbauer, Sara Stahl, Eva Stautner, Luca Zistler und Carina Zollner. 

Auch mehrere Absolventinnen, die letztes Jahr ihre Abschlussprüfung abgelegt hatten, waren an ihren ehemaligen Wirkungsort zurückgekehrt, um ihre wohlverdienten DELF B1 Zertifikate in Empfang zu nehmen: 

Brunner Lisa, Gebauer Lucia, Gruber Nina, Christina Irrgang, Krampfl Annalena und Rampf Tina. 

Anlass für die Verteilung der Urkunden war passend der Deutsch-französische Tag, anhand des weltweit anerkannten Diploms können die jungen Damen nun Kenntnisse der französischen Sprache nachweisen und haben erfolgreich ein Angebot des französischen Erziehungsministeriums genützt. 

Franz Summerer 

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Weihnachtsmarkt 2016: Weihnachtsmarkt erwies sich als wahrer Besuchermagnet

Gerhardinger-Realschule am Weihnachtstag buchstäblich von Besuchern „gestürmt“

Selbst die größten Optimisten wurden eines Besseren belehrt: Der Weihnachtsmarkt der Gerhardinger-Realschule Cham wurde am letzten Schultag vor den Ferien von den überaus zahlreichen Besuchern buchstäblich gestürmt, es „wurrlte“ nur so vor Vätern und Müttern in den Gängen der einzelnen Schulgebäude!

Es ist aber auch aller Ehren wert, was die gesamte Schulfamilie an Programm und Aktivitäten für den großen Gerhardinger-Weihnachtsmarkt 2016 auf „die Beine gestellt“ hatte. 

Die Mädchen aller 21 Klassen hatten zusammen mit ihren Lehrkräften für eine bunte Mischung aus kulinarischen Genüssen, Kunst und Kultur gesorgt, wobei der Phantasie und dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt waren und die Schülerinnen ihr jeweiliges Projekt eigenverantwortlich und selbstständig präsentieren konnten. 

So waren die einzelnen Stände von 09:00 Uhr bis 11:15 Uhr ununterbrochen von Gästen umlagert, die stolzen „Bedienungen“ konnten den Ansturm von Kaufinteressenten kaum bewältigen. Der Reinerlös der Veranstaltung wird übrigens nach Aussage des Schulleiters Martin Zimmermann gemäß dem Schullogo g-r-s- einem gemeinnützigen sozial caritativen Zweck zugeführt. 

Bei Plätzchen und Punsch vom Stand der Schülermitverantwortung Liedern zum Advent zu lauschen und z. B. nebenbei selbst gebastelte Herzenswunschkerzen zu erwerben oder beim Anfertigen des eigenen Fröbel-Papiersterns zuschauen zu können, erwies sich als goldrichtiges Konzept. Die Holz–Nikoläuse und die kunstvoll gestalteten Holzkerzen wurden bis auf das letzte Stück verkauft, sehr gefragt waren auch die überaus filigran gebastelten Gebetsbuchengel aus Seiten von ausrangierten Lob-Gottes-Büchern und Bibeln, die jetzt manchen Christbaum im Landkreis Cham schmücken dürften. 

Als der Schlager schlechthin entwickelte sich der Verkauf von original Hot–Dogs durch Elternbeirat und Schülerinnen des Hauswirtschaftszweiges, Amerika lässt grüßen: Hier bildete sich eine lange Schlange und wer „zu verhungern drohte“, konnte sich die Wartezeit einstweilen mit einer schmackhaften heißen Gulaschsuppe mit Brot verkürzen! 

Nach deftigen Genüssen lockten natürlich auch süße Angebote, von Trinkschokolade bis zu gebrannten Mandeln, dem Verkauf von alkoholfreiem Sekt und Säften, von Popcorn und Schokofrüchten bis zu frisch gemachten Waffeln samt Kochbuch und Pop Cakes war für jeden Geschmack und Magen etwas vorhanden. 

Nebenbei konnte man beim Quiz sein Wissen testen und beim adventlichen Schauspiel „Warten auf den Herrn“ im voll besetzten Gerhardinger-Saal von Herzen lachen. Auch die von Schülerinnen gegründete Firma „Merk‘s da“ präsentierte sich mit dem Verkauf von selbst hergestellten und handgemachten Tafeln im Vintagelook überaus erfolgreich, die Ausstellung von Arbeiten des Workshops „Betonieren“ war schon wegen des Gewichts der Exponate mehr ein Hingucker, während die Selfie Fotobox ebenfalls stark frequentiert war. 

Pünktlich um 11:15 Uhr wurden die Besucher verabschiedet, so dass Kollegium und Schülerinnen bis 12 Uhr genügend Zeit für Aufräumarbeiten hatte, ehe man sich dann mit dem Schlussgong und „We wish you a Merry Christmas“ in die wohlverdienten Weihnachtsferien verabschiedete.

Franz Summerer 

                                          

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Johanniter Weihnachtstrucker mit Zwischenstopp an der GRS Cham
Schülerinnen hatten 114 Hilfspakete vorbereitet 

Plötzlich ein Jubelschrei : „Mia ham mehr wia vorigs Jahr!“ - Die angepeilte magische Hunderter-Grenze des Vorjahres bei der Vorbereitung der Hilfspakete für Notleidende in Rumänien war geknackt! 

Bereits zum 6. Mal hatte der Johanniter Weihnachtstrucker an der Gerhardinger-Realschule Cham gehalten und wurde über eine lange Trägerkolonne dieses Mal von den kräftigen Mädchen der Klasse 9 c beladen, auch Schulleiter Martin Zimmermann hatte sich in die Schlange eingereiht und schnaufte nicht schlecht ... 

Die beiden Fahrer Daniel Prommersberger und Michael Schmidbauer hatten den riesigen Sattelschlepper auch heuer wieder in der Probsteistraße geparkt, wo bereits die Gerhardinger-Schülerinnen mit den Hilfspaketen auf die Verladung warteten. Armin Zach und Christian Bauer als Helfer hatten alle Hände voll zu tun, die insgesamt 114 Pakete in dem „LKW–Bauch“ zu verstauen. 

Unter Leitung von Maria Zeitzler hatten sich die einzelnen Klassen gemäß dem Schullogo: g r s = gemeinsam respektvoll sozial „einfach toll“ an der Hilfsaktion für notleidende Menschen in Südosteuropa beteiligt. Dabei hatten die Mädchen in Arbeitsgruppen Kindergeschenke, Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel, Schokolade usw. exakt nach der vorgegebenen Liste in die 114 Pakete verteilt. 

Franz Summerer

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Vorweihnachtliches Familienspiel zum Adventsgottesdienst 
Gerhardinger Schauspielgruppe begeisterte Mitschülerinnen

Einen Gottesdienst zum Advent ganz besonderer Art erlebten die Mädchen der Gerhardinger-Realschule Cham in der Pfarrkirche St. Jakob, bei dem auf lustige Art sehr tiefgreifende Gedanken vermittelt wurden. Mit dem Familienspiel „Warten auf den Herrn“ begeisterte die engagierte Schauspielgruppe unter Leitung von Theresia Kuhn nicht nur die Mitschülerinnen, auch Pfarrer Dieter Zinecker und Schulleiter Martin Zimmermann klatschten begeistert Beifall. 

Zum ersten Mal wurde auch erfolgreich versucht, durch die Aufteilung der Jahrgangsstufen den sonst leicht benachteiligten „Hinterbänklern“ das Geschehen näher zu bringen. Die Chorklassen bzw. der Wahlfachchor unter Leitung von Christa Riedle und Richard Werner brachten ihre Mitschülerinnen zum Mitsingen, besonderes Lob wurde der Lektorin Emily Decker aus der Klasse 5 b (!) gezollt, die laut und deutlich aus dem 1. Korintherbrief vortrug. 

Nach dem Evangelium durch Stadtpfarrer Dieter Zinecker folgte an Stelle der Predigt der mit Spannung erwartete Auftritt der Schauspielgruppe – eine ganz „normale“ Familie bereitet sich auf den Heiligen Abend vor, wartet auf den Herrn und diskutiert lustig im Dialekt über Banalitäten des Heilig-Abend-Programms „Hoffentlich glanga die Würstl mit Kraut als sein Geburtstagsessen. Des hod er doch gwusst, daß de Gans erst am 1. Feiertog gibt – aber i bin net schuid, wenns eam ned schmeckt, i ned!“ Und nach langem geduldigen Warten bringt dann der Postbote endlich ein erlösendes Telegramm. 

Schülerinnen aus 6 verschiedenen Klassen hatten motiviert in der Gottesdienstwerkstatt unter der Gesamtleitung von Inge Huber zusammen geübt und ließen den Adventsgottesdienst zu einem Erlebnis werden. Das mit Gesten vorgetragene Vater unser im Altarraum gehörte ebenso dazu wie der tänzerische Friedensgruß im Altarraum. 

Vor dem Schlusssegen trug Schülersprecherin Kathrin Alt ein Gedicht zum Advent vor, ehe donnernder Applaus durch die Jakobskirche schallte.

Franz Summerer

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Authentisches Alaska – Letzte wirkliche Wildnis Nordamerikas 
Land der Eingeborenen und der Bären 

„Heute hört ihr einen Expertenvortrag ganz besonderer Art, nehmt auf so viel ihr könnt“, mit diesen Worten begrüßte Schulleiter Martin Zimmermann den Referenten Axel Burgheim an der Gerhardinger-Realschule Cham zu einem lebendigen Diavortrag über die atemberaubende Wildnis Nordamerikas.

Unter dem Thema „Alaska – Kanada: Mensch und Natur in Konflikt und Harmonie“ wurden die jungen Zuhörerinnen buchstäblich mitgerissen von dem lebendigen und authentischen Vortrag eines Mannes, der weiß von was er spricht. 

Der Gastredner lebt seit über 30 Jahren in der letzten wirklichen Wildnis Nordamerikas und ist mit seiner Frau Olichak, einer Eingeborenen aus dem Volk der Yupik verheiratet. 

So schilderte Axel Burgheim mit Wort und Bild überaus eindringlich und anschaulich den Mädchen der 8. Jahrgangsstufe in deutscher Sprache und den Schülerinnen der 10. Klassen in Englisch das wirkliche Leben in der Wildnis Alaskas, wo man jederzeit einem der rund 60 000 wildlebenden Bären begegnen kann und richtige Verhaltensweisen dann lebenswichtig sind: „Ich bin selber 14 Stunden auf einem Baum gesessen und habe Lärm gemacht und geschrien.“ Angesichts der riesigen Krallen lief es den Schülerinnen kalt über den Rücken. 

Aber auch das diskriminierende Verhalten gegenüber den Ureinwohnern und die negativen Seiten im Umgang mit der Natur sprach der Referent unverblümt an. So vernetzte er überaus informativ Bereiche wie Klimawandel und Bedrohung der Natur, die Rolle des Lachszuges für das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems mit Zahlen und Fakten und flocht als bayerisches Beispiel dafür die Isar in München ein. 

„Alaska, rund dreimal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, ist das Land mit der höchsten Rate von Gewaltakten gegenüber Frauen und Kindern“, auch bei den gesellschaftlichen Schattenseiten Rassismus und Diskriminierung nahm sich Axel Burgheim kein Blatt vor den Mund. 

Nach diesem verbalen Ausflug demonstrierte der Referent vor den staunenden Girls unter vollem Körpereinsatz einige Wettkampfdisziplinen der in Alaska lebenden indigenen Bevölkerung. „Wer erreicht aus dem Stand im Sprung mit seinem Fuß einen Schuh, der auf 2 m Höhe gehalten wird?“ Sprachs und demonstrierte es unter lautem Beifall. 

Mit einem riesen Kompliment verabschiedete sich der native speaker aus „Aleaska“ nach einem mitreißenden Vortrag von den Gerhardinger-Mädels: „Ihr wart ein super Publikum! Seid stolz auf eure Heimat Bayern, es ist nirgends auf der Welt schöner – nur in Alaska!“ 

Franz Summerer

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Technik im SET

Gerhardinger-Schülerinnen untersuchen Innenleben alter Elektrogeräte 
Mädchen der Klasse 6 b entdecken Technik im SET

    

Kaum zu glauben, aber wahr: Einmal pro Woche bauen Schülerinnen der Klasse 6 b der Gerhardinger-Realschule Cham z. B. Taschenlampen oder eine Sirene selbst, löten ein Namensschild oder untersuchen das Innenleben alter Elektrogeräte. An Stelle von Algebra oder Aufsatzlehre hantieren die Girls – ausgestattet mit Schutzbrille – recht geschickt mit dem Schraubenzieher oder holen einen 6er Schlüssel aus ihrem Werkzeugkasten. 

Das Zauberwort heißt „SET = Schüler entdecken Technik“ und umfasst einen Kurs, der die Mädchen für technische Berufe interessieren und begeistern bzw. Nachwuchskräfte für Technik und Wissenschaft heranziehen soll. 

Unter der Regie von Lehrkraft Ines Jobst nehmen 18 Kinder an 6 Terminen freiwillig am Nachmittag an einer Doppelstunde teil, wobei die durchführenden Tutoren von der Firma Zollner Elektronik AG aus Zandt an die Schule kommen. Von dort kommt an jedem der Nachmittage ein Ausbilder mit jeweils drei Lehrlingen, die mit großem Engagement an den sechs Nachmittagen des Projektes die Schülerinnen betreuen. 

Der Verein „Technik für Kinder e. V.“ konnte mit seinem Konzept der frühzeitigen Begeisterung für das Thema Technik schon 25 000 (!) Kinder vorwiegend in Ostbayern erreichen. Mittlerweile nehmen fast 200 Schulen an den SET–Kursen teil, dank der finanziellen Unterstützung durch Sponsoren und das Landratsamt Cham sind inzwischen auch 20 Schulen im Landkreis Cham mit „dabei“. 

Speziell an der Gerhardinger-Realschule Cham unterstützt die Zollner Elektronik AG das Projekt nicht nur finanziell, sondern auch tatkräftig mit Azubis, wofür sich Schulleiter Martin Zimmermann sehr herzlich bei den Verantwortlichen bedankte. 

Franz Summerer

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„Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr“, das Buch von Frau Prof. Rosenberg

Am Donnerstag, den 24. November fand an der GRS um 19:00 Uhr ein interessanter zweistündiger Vortrag von Prof. Erika Rosenberg–Band statt. 

Sie berichtete in Anekdoten und mit Zitaten aus ihrem Buch über Papst Franziskus, über ihre Begegnung mit Jorge Bergoglio, als der gebürtige Argentinier, wie die Autorin selbst aus Buenos Aires stammend, noch Erzbischof dieser 13–Millionen-Stadt war. 

Besonders wichtig war der Referentin, dass Papst Franziskus schon damals keinen Wert auf Titel und kirchliche Hierarchien legte. Für ihn waren und sind noch heute die Ausgegrenzten wie Straßenkinder, Prostituierte, Homosexuelle, Strafgefangene und die Ärmsten der Armen wichtig, daher hatte er bereits in Argentinien massive Probleme mit der korrupten Oberschicht des Landes, vor allem mit den Regierungen der Familie Kirchner (Ehemann und Ehefrau als Regierungschefs). 

Frau Rosenberg schilderte die Gottesdienste des damaligen Erzbischofs in den berüchtigten Elendsvierteln, die erst dann stattfanden, wenn die Anwesenden zuvor mit von ihm gespendeten Essen versorgt worden waren. Als Begründung gab Jorge Bergoglio an, er halte keine Messe vor knurrenden Mägen. 

Erika Rosenberg hatte für ihr Papst–Buch nicht nur in Armenvierteln, im Gefängnis und Rotlichtmilieu recherchiert, sondern auch unter Bergoglios Freunden sowie den früheren Vertretern der jüdischen und muslimischen Gemeinde, weil ihm das interkonfessionelle Gespräch ebenfalls ein besonderes Anliegen war, was vor ihm kein hoher katholischer Würdenträger derart förderte. 

Die persönliche Begegnung der Autorin mit Papst Franziskus floss natürlich ebenfalls in ihr Werk mit ein. 

Die anwesenden Zuhörer konnten nach einem unterhaltsamen und informativen Vortrag noch Fragen an die Autorin richten und so einen Einblick in die Denkweise des jetzigen Papstes Franziskus gewinnen. 

Eva Hecht/Maria Zeitzler

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Gerhardinger-Realschule Cham: „Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr“ 
Lesung und Diskussion zu Jorge Bergoglio aus Buenos Aires

Einen überaus interessanten Abendtermin bietet die Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg am 24. November 2016: Um 19:00 Uhr liest die Autorin Erika Rosenberg aus ihrem Buch „Als ich mit dem Papst U-Bahn fuhr“, einem ganz persönlichen Porträt dieses so ungewöhnlichen Mannes auf dem Stuhl Petri. 

Der Mann, der 2013 zum Papst gewählt wurde, setzte sich schon während seiner Zeit als Erzbischof in Buenos Aires im politisch instabilen Argentinien für die Rechte der sozial Schwachen ein und engagierte sich für Frieden und Bildung. 

So versorgte er Slums mit Medikamenten und initiierte zahlreiche Bildungsprogramme für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen, bemerkenswert ist auch sein interreligiöser Dialog.

Erika Rosenberg, 1951 in Buenos Aires geboren, ist Journalistin und Autorin und hat als Dozentin u. a. am Goethe-Institut und an der katholischen Universität zu Buenos Aires gearbeitet. 

Sie hat sich auf den Weg gemacht, um in Südamerika ebenso wie in Rom und im Vatikan, Gespräche mit Familienangehörigen, Freunden, Weggefährten und Mitarbeitern des neuen Papstes zu führen. Verwoben mit ihren persönlichen Begegnungen und vielen Hintergrundinformationen ein außergewöhnliches Buch. Im Jahr 2014 wurde der Schriftstellerin das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Im Anschluss an die Lesung gibt es Gelegenheit, mit der Autorin zu diskutieren.

Flyer der Friedrich-Ebert-Stiftung als Download

Franz Summerer/Martin Zimmermann

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Lernpartnerschaft

Kaufland Cham kooperiert mit Gerhardinger-Realschule
Lernen an der Wirklichkeit


 

Cham, 10. November – „Schülerinnen und Schüler schauen hinter die Kulissen eines modernen Handelsunternehmens“. Unter diesem Motto hat das Kaufland in Cham am 10.11.2016 mit der Gerhardinger-Realschule eine Lernpartnerschaft geschlossen. 

Durch diese Schulpartnerschaft werden Synergieeffekte genutzt. Die Vernetzung von Schule und Wirtschaft unterstützt die moderne Berufsorientierung und zeigt Perspektiven für das Be¬rufsleben auf. Somit erhalten die Jugendlichen Orientierungspunkte für die Berufswahl. Zusätzlich werden die Schüler durch die Einbindung von konkreten Beispielen aus der Wirtschaft in die Unterrichtsfächer praxisnah an die Themen der Wirtschaft herangeführt. 

Zusammen mit der Schule erarbeitet Kaufland Projektinhalte und praxisorientierte Themen, die auf den Lehrplan abgestimmt sind. Ziel ist es, den Schulabgängern die Abläufe in einem Handelsunternehmen näher zu bringen. Kaufland möchte die Jugendlichen für die Welt des Handels mit den vielfältigen Berufen und Tätigkeiten begeistern. Im Rahmen von Berufsinfor¬mationsveranstaltungen und Elternabenden informieren Azubis über ihre Ausbildung bei Kaufland. Mit Führungen im Markt sowie der Möglichkeit zur Durchführung eines Schnupper-Praktikums können die Schüler prüfen, ob die Aufgaben im Handel interessant für sie sind. Weiterhin setzen sich die Jugendlichen handlungsorientiert mit verschiedenen Themen des Handels auseinander. Kaufland tritt frühzeitig mit den Schülern in Kontakt und präsentiert sich als attraktiver Arbeitgeber. 

Die Gerhardinger-Realschule ergänzt durch die mit Kaufland geschlossene Lernpartnerschaft ihr Bildungsangebot im Bereich der Berufswahlorientierung und erschließt weitere Zugänge für einen praxisorientierten Unterricht, wie zum Beispiel im Fach Haushalt und Ernährung. So erleben Schülerinnen und Schüler das Handelsunternehmen als Lernort, der aus verschiedenen Fächern angesteuert wird. 

Bei Kaufland hat der Nachwuchs große Chancen Karriere zu machen. Gestützt durch qualifizierte Ausbildungsprogramme und der Vielzahl von Aufgaben, die ein großes Handelsunternehmen bietet, können verschiedene Wege der Fort- und Weiterbildung eingeschlagen werden. Kaufland unterstützt und fördert engagierte und motivierte junge Menschen.

Christine Axtmann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Rötelstraße 35, 74172 Neckarsulm
Tel. 07132 94-348114, presse@kaufland.de, www.kaufland.de

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"Mut statt Angst"
Musikalische Gestaltung des Gottesdienstes „Mut statt Angst“ in St. Jakob

Die Mädchen des Gerhardinger-Chores übernahmen am Vorabend von Allerheiligen die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes mit dem Thema „Mut statt Angst“ in der Kirche St. Jakob.

Der Chor sang unter der Leitung von Christa Riedle zum Thema passende Lieder, wie „In uns, da wohnt auch Angst“ und „In deinen Händen steht die Zeit“ von Horst Christill oder „The Rose“ von Betty Middler. Unterstützt wurden die Mädchen dabei von Herrn Aigner auf der E-Gitarre und dem E-Bass.

Die Gottesdienstbesucher waren begeistert von den schönen Stimmen der Mädchen, die die Lieder teils dreistimmig zur Aufführung brachten.

Noch ein herzlicher Dank an alle Mädchen, die sich trotz Ferien Zeit genommen haben, die Schule in diesem Rahmen zu vertreten.

Christa Riedle

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Halloween  

 

„Süßes oder Saures!“ 

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November kann man das auch bei uns häufig hören. Das gruselige Herbstfest „Halloween“ hat sich in den letzten 20 Jahren immer mehr etabliert. Es ist aus Amerika nach Europa gekommen, obwohl es ursprünglich aus Europa mit irischen Auswanderern vor 200 Jahren nach Amerika gekommen ist. 

Wir machten den „Spaß mit dem Spuk“ und das „Geister(ver)treiben um Allerheiligen“ mit – allerdings nur kulinarisch.

    
  
   

So haben die Lehrerinnen der Fachschaft HE, Birgit Oswald und Rosi Petzi, interessierte Schülerinnen eingeladen, gemeinsam einige Gerichte für eine Halloween-Party zuzubereiten.

        

Mit großer „Begeisterung“ bereiteten die „Gespensterköchinnen“ die „Gruselgerichte“ zu. 

Rosi Petzi

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Computermäuse Stamsried helfen Gerhardinger-Girls
Konkrete Hilfe bei Mobbing und Internet Abzocke

  

Das Internet ist eine potenzielle Angriffsbasis auf Intimsphäre, Geldbeutel oder den guten Ruf - gerade für Kinder und Jugendliche, die gutgläubig und unbedarft persönliche Daten im Netz preisgeben. 

Um die Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule für die Möglichkeiten und Gefahren des Internets zu sensibilisieren und ihre Medienkompetenz zu stärken, besuchte Birgit Zwicknagel von den Computermäusen Stamsried mit ihrem Programm „Clever ins Netz“ alle 7. und 8. Klassen mit über 200 Mädchen. 

Die Referentin, selbst Mutter von drei Jugendlichen und bekennender Internet-Fan, engagiert sich für einen klugen und besonnenen Umgang mit diesem Medium.

Auf sehr verständnisvolle und packende Art und Weise stellte sie vor, welche Vorkehrungen man als jugendlicher „User“ treffen kann, um möglichst sicher im Netz unterwegs zu sein. Dazu gab sie wertvolle Tipps zur Profileinrichtung, warnte vor der leichtfertigen Weitergabe von Fotos und riet zu allergrößter Vorsicht beim Chatten mit Unbekannten. 

„Verabrede dich nie allein mit einem Chatkontakt, denn du weißt nie, wer der andere wirklich ist!“, lautete ihr eindringlicher Appell. Immer misstrauisch bleiben und der Kühlschrank-Karotten-Fototrick hat schon manchmal unehrliche User vertrieben. 

Einträge in facebook wie z. B.: „Bin mit meiner Familie gerade am Flughafen“, sollten tunlichst vermieden werden, denn dies ist für Einbrechen geradezu eine Aufforderung die Wohnung leerzuräumen. 

Der große Vorteil und Wert dieser Schulbesuchsreihe liegt darin, dass die Schülerinnen mit den Computermäusen vernetzt bleiben können und bei Problemen wie Mobbing, Internetabzocke oder Belästigungen im Netz einen kompetenten Ansprechpartner haben, der auch konkrete Hilfe anbietet.

Romy Lankes/Franz Summerer

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Schulkabarett
Lisa und Frau Prof. Dr. Grips – Jutta Wimmer begeisterte in Cham

Die vielfach gelobte Pädagogin Jutta Wimmer feierte ihre Premiere im Landkreis Cham in der Sporthalle der Gerhardinger-Realschule und traf sowohl in den Rollen der pubertierenden Lisa als auch der Schweizer Professorin Dr. Grips sowie mit ihrer mitreißenden und lebendigen Art, oft diffizile und unbeliebte Themen anzusprechen, voll ins Schwarze und bereitete den weit mehr als 300 Besuchern einen kurzweiligen und lehrreichen Abend. 

Dabei war es weniger Vortrag als Mitmach-Schulkabarett, bei dem auch die Anwesenden die Mnemotechnik der Lokimethode ausprobieren konnten, ein taktisches Vertrauensspiel mit ihren Sitznachbarn ausprobieren durften sowie zum Nachdenken angeregt wurden über ihre eigenen Schulerfahrungen und den täglichen Schul- und Lernstress aus der Perspektive ihrer Kinder. 

Jutta Wimmer versteht es blendend, sich dieser oftmals heiklen Thematik mit einer heiteren Herangehensweise zu nähern, wobei es in ihrem Schulkabarett nicht an Ernsthaftigkeit mangelt und sie ihre Zuhörer – zwar positiv-aufmunternd, aber doch eindringlich ermahnt, nicht zu vergessen, wie die Botschaften an die Kinder bei jenen ankommen und die eigenen Äußerungen daraufhin zu überdenken und zu adaptieren. 

Die Buchautorin Jutta Wimmer suchte sowohl vor ihrem Vortrag als auch in der Pause und danach den direkten Kontakt zu ihrem Publikum, das größtenteils mit einem heiter-nachdenklichen Gesichtsausdruck am Ende der Veranstaltung die Sporthalle der Gerhardinger-Realschule verließ. 

Vera Knoll

                

 

Bericht "Chamer Zeitung", 15.11.2016   

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Null Bock auf Schule und Lernen?
Jutta Wimmer hat auch für Sie die passende Lösung
Schulvortrag und Kabarett am 09.11.2016 an der Gerhardinger-Realschule

 

Im Kino sind Streifen über (vermeintlich) überforderte Eltern oder verhaltensauffällige Schüler Kassenschlager. Fast wöchentlich erscheinen darüber hinaus Statistiken und Umfrageergebnisse zu Schule und Unterricht. Sie wurden bisher aber noch nicht nach Ihrer Meinung gefragt? Dann holen wir das jetzt schnell nach. Beantworten Sie bitte die drei folgenden Fragen.

1. Erledigt Ihr Nachwuchs die täglichen Hausaufgaben gerne und ohne jegliches Murren?

a) Selbstverständlich b) Meistens. c) Selten bis nie.

2. Lernt Ihr Nachwuchs generell äußerst gerne und gewissenhaft, egal für welches Fach?

a) Natürlich. b) Geht so. c) Was soll die Frage, natürlich nicht!

3. Finden Sie Gefallen daran, Ihr(e) Kind(er) täglich zum Lernen zu animieren?

a) Immer. b) Manchmal. c) Ich halte diese Frage für einen schlechten Witz.

Haben Sie mindestens 1x Option c) gewählt, hält Jutta Wimmer, die Expertin für Lernen, Bildung und Potenzialentfaltung, bestimmt die richtige Lösung für Sie parat. 

Sie denken, Ihnen wird hier ein typischer Elternabend angeboten? 

Weit gefehlt! Was Sie am Mittwoch, 09.11.2016 um 19 Uhr in der Sporthalle der Gerhardinger-Realschule erwartet, lässt sich nur schwer in passende Worte kleiden. 

Die in der überregionalen Presse allseits gelobte Diplompädagogin, Elternberaterin, Mutter und Autorin („Die 10 größten Lernlustkiller“, Kösel Verlag) gastiert mit ihrem Schulkabarett-Vortrag „Lernlust statt Lernfrust“ auf Einladung der Gerhardinger-Realschule sowie des Vereins der Freunde und Förderer der Gerhardinger-Realschule (mit Vorsitzender Evi Dreher) in Cham. In knapp drei Stunden entführt Jutta Wimmer ihr Publikum – beispielsweise als pubertierendes Mädchen oder als Schulärztin – sowohl zurück in die eigene Schulzeit als auch in die eigenen vier Wände, den familiären Schauplatz der Kämpfe um Schule und Lernen. 

Als erfahrene Dozentin im Bereich der Potenzialentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung sowie als preisgekrönte Vortragsrednerin ("Vortragsrednerin des Jahres 2015“) gibt Jutta Wimmer im Laufe des Abends nicht nur den Lehrern, sondern insbesondere den Eltern auf einzigartige und lustige Art und Weise Tipps an die Hand, wie sie bei ihren Kindern „Lernlust statt Lernfrust“ erzeugen können. 

Wer sich diese einmalige „Fortbildungsveranstaltung“ nicht entgehen lassen möchte, kann ab dem 24. Oktober 2016 im Sekretariat der Gerhardinger-Realschule Eintrittskarten erwerben. Aufgrund des begrenzten Kontingents von maximal 450 Besuchern, empfiehlt es sich, dies rechtzeitig zu tun. Ab dem 31. Oktober 2016 sind auch bei der Sparkasse Cham Eintrittskarten erhältlich.

Alle Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer der Gerhardinger-Realschule erhalten ermäßigte Karten. Bereits vorab gilt den Sponsoren (Fa. Rädlinger, Fa. Mühlbauer aus Roding sowie der Sparkasse Cham) und dem Verein der Freunde und Förderer der Gerhardinger-Realschule ein herzlicher Dank für ihre Unterstützung.

Vera Knoll

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9. Kl.: Berufsorientierung

"Chamer Zeitung", 21.10.2016

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Wandertag der Klassen 7 B und 8 B nach Chamerau

Am Mittwoch, den 05.10.2016, wanderten die Klassen 7 B und 8 B zusammen mit ihren Klassenleitern bzw. Begleitpersonen Michaela Fromm, Werner Schall und Andreas Neumüller bei bedecktem und etwas kühlem Wetter nach Chamerau. 

  

Der Weg führte über das „Freibad“ und den „Rädlinger-See“ nach Satzdorf. Von dort aus ging es weiter entlang des Regens zum Ziel. Nach gut zwei Stunden guter Marschleistung der Mädchen erreichte man Chamerau. Dort konnten die Schülerinnen u. a. die schöne Brücke über den Regen, eine Bootsanlegestelle und ein Wasserrad, das Elektrizität erzeugt, anschauen.

  

Der Abenteuerspielplatz in Chamerau lud die Mädels zum „Schaukeln“, „Wippen“ und „Balancieren“ ein. Anschließend stärkten sich die Klassen beim „Bäckerwirt“ mit einer Brotzeit, wobei Pommes frites und Currywurst am meisten gefragt waren.

  

Gegen Mittag erfolgte die Rückfahrt mit dem Zug nach Cham. Trotz des nicht optimalen Wetters waren sich alle einig, dass dieser Wandertag, vor allem auch für die Klassengemeinschaft, gut war.

Werner Schall

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Klasse 8 d besucht Burg Runding
Erster Wandertag 2016 (05.10.2016)

Die Klasse 8 d besuchte mit ihren beiden Klassenleitern, Frau Oswald und Herrn Plötz, die Burg Runding. Mit dem Bus ging es vom Chamer Bahnhof aus nach Runding. Von der ortsansässigen Mitschülerin wurden die Mädchen und die beiden Lehrkräfte, sowie der begleitende Wachhund Paul zur Burgruine geführt. Dort konnten sich alle ein Bild von dem Zustand der Burg, seiner Geschichte und dem atemberaubenden Ausblick ins Umland machen.

  

Anschließend umrundete die Gruppe den Eyerberg – bei der Gelegenheit wurde dann so mancher weiße Turnschuh braun vor Dreck – und begab sich auf den Wanderweg am Regen. Über Satzdorf und den Satzdorfer Weiher erreichten alle dann nach einer recht kurzweiligen Wanderung Cham, wo dann auch der Wandertag beendet wurde. 

  

Nach anfänglichem Sonnenschein, zog sich der Himmel immer mehr zu und kurz nach der Ankunft in Cham begann es zu regnen. Trotzdem waren alle frohen Mutes, auch wenn die eine oder andere überrascht war, wie weit sie ihre Füße tragen.

Sven Plötz

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7 a/7 c: Bayerwald Xperium

   

Die Schülerinnen der Klasse 7 a und 7 c wählten als Ziel ihres Wandertags das Bayerwald Xperium in Sankt Englmar. Der 300 Jahre alte Pfarrhof - direkt bei der Kirche - wurde restauriert und zu einem Museum der besonderen Art gestaltet. 

   

Erstaunliche naturwissenschaftliche und technische Phänomene werden hier unmittelbar begreifbar. In den zwölf Räumen sind die  Ausstellungsstücke so konzipiert, dass sie zum Experimentieren einladen. Fliehkraft, Akustik, Optik, Wellen, Schwingungen werden in verblüffender Weise dargestellt. 

   

Dieser Ausflug hat den Schülerinnen, aber auch den begleitenden Lehrkräften sehr viel Freude und noch mehr überraschende Momente bereitet.   

   

Romy Lankes

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Wandertag der 6. Klassen

Ziel des Wandertags der 6. Klassen unserer Schule war der Bayerwald Tierpark in Lohberg. 

  

Nach einer kurzen Anfahrt wurden wir am Eingang von den Ziegen freundlich begrüßt - oder wollten sie einfach nur schauen, ob die Mädels Futter für sie dabei hatten?

   

Beim Rundgang durch den Tierpark konnten viele Bewohner in naturnaher Umgebung beobachtet werden. Waschbären, Rentiere, Waldohreulen, Schneeeulen, Schneehasen und Uhu, Wisente, Pastellfüchse mit eigenartiger Färbung, Wildkatzen und Luchse ließen sich gut beobachten. Die Wölfe gingen sogar mit den Mädels einen Teil der Strecke mit.

  

Nach einer Pause am Kiosk mit Pommesverzehr und einem Abstecher auf dem Spielplatz waren wir im Bus, bevor es zum Regnen anfing. Nun ging‘s wieder Richtung Cham zum Florian-Geyer-Parkplatz und die Schülerinnen konnten ihre Busse zur Heimfahrt pünktlich erreichen. 

A.-E. Mayer

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Elternversammlung der 5. bis 10. Klassen am 28.09.2016

Zur Vollversammlung in der Sporthalle mit Informationen des Elternbeirates, der Klassenelternsprecher und zum Konzept „Lerncoaches“ sind fast 400 Eltern aus allen Jahrgangsstufen gekommen.

Elternabend mit Brotzeit für die Klassenelternsprecher (Organisation: Fachschaft HE).

 

 

 

Zur Vollversammlung in der Sporthalle mit 
Informationen des Elternbeirates, der 
Klassenelternsprecher und zum Konzept 
„Lerncoaches“ sind fast 400 Eltern aus allen Jahrgangsstufen gekommen.

Referat zum Thema "Lerncoaches": 
Frau Leder und Frau Hennefarth

19:30 Uhr Referate und Informationen für jede Klassenstufe:

5. Klassen: 
  Allgemeine Informationen 
für die neuen Schülerinnen an unserer Schule 
(5 a: Vera Knoll, 5 b Richard Werner) 

6. Klassen: 
Internetsicherheit und Cybermobbing 
(Markus Karl, MIB-Beauftragter der 
Maristenrealschule Cham)
7. Klassen: 
  

 

 

Wintersportwoche (Anja Achatz)

 

 


8. Klassen: 
Praktikum (Martin Zimmermann), 
Orientierungstage (Maria Zeitzler)
9. Klassen: 
  Berufsorientierung (Stefan Vogl, Berufsberater), 
Londonfahrt (Robert Huber)

10. Klassen: 
 Rom-Fahrt, Abschlussprüfungsmodalitäten 
(Klassenleiter der 10. Klassen)
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Erfolgreiche Gerhardinger Filzmadln für doppelte Spendenübergabe 
Hilfe für Huduma in Tansania und Kinderkrebshilfe Cham 

   

Nach einem überaus erfolgreichen Projektjahr löste sich nun das JUNIOR-Unternehmen „Filzmadln“ der Gerhardinger-Realschule Cham wieder auf. Das Unternehmen auf Zeit bestand aus 21 freiwilligen Schülerinnen der 9. Klassen, wurde von Schulpatin Eva Schmitt betreut und stellte im vergangenen Schuljahr in Handarbeit Filztaschen, Schlüsselanhänger und Filzgeldbeutel her, die dann mit viel Engagement verkauft wurden. Die jungen Damen konnten „hinein schnuppern in die realen Abläufe der Wirtschaft“ und erhielten dafür bei der letzten Schülervollversammlung von Schulleiter Martin Zimmermann ein Zertifikat.

Bei der zur Auflösung nötigen zweiten Hauptversammlung mit allen Anteilseignern votierten diese einstimmig für eine Verwendung des Geldes als Doppel-Spende für Huduma (Hilfe für Tansania) und die Kinderkrebshilfe Cham. Einen kleinen Teil des Erfolges verwendeten die Mädchen für einen gemeinsamen Abschlusstag in Regensburg.

  

Die Filzmadln hatten im vergangenen Schuljahr ihre Produkte bei verschiedenen Veranstaltungen im Landkreis Cham, zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt der Schule, beim Frühlingserwachen in Bad Kötzting, Nacht der Tracht in Bad Kötzting und auf dem Hobbykünstlermarkt in Runding verkauft. Daneben durften sie an der Junior Messe in Regensburg teilnehmen, um dort ihre Produkte zu präsentieren. 

Bereits vor den Ferien wurde ein Scheck in Höhe von 750,00 € an die Lehrkräfte Christa Riedle und Albert Degenhart übergeben, die sich bei der Stiftung HUDUMA engagieren. Huduma unterstützt benachteiligte Gruppen in der Gesellschaft in Tansania. Dazu zählen alleinerziehende Mütter, Waisenkinder, AIDS-Kranke, Straßenkinder, arbeitslose Jugendliche, sowie diejenigen, deren menschliche Rechte auf Basis von alten, diskriminierenden Traditionen verletzt worden sind oder werden, beispielsweise Frauen und Mädchen, die von der Genitalverstümmelung betroffen sind. Die Spenden werden vor allem für Kleinkredite zur Existenzgründung und für die Aufklärungsarbeit in verschiedenen Massai-Dörfern in Tansania verwendet. 

Ein weiterer Scheck in Höhe von 750,00 € wurde in der vergangenen Woche an die Kinderkrebshilfe Cham übergeben. Die Kinderkrebshilfe Cham unter der Leitung von Dr. Stephanie Kassecker wurde 1995 von Ann Schneider gegründet.  Das Projekt unterstützt krebskranke Kinder bis 16 Jahren und ihre Eltern im Landkreis Cham während der schweren Krankheit. Das Hauptanliegen ist die seelische Unterstützung dieser betroffenen Familien. 

Eva Schmitt/Franz Summerer

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Anfangsgottesdienst

Gerhardinger-Realschule Cham unter dem Motto: Gemeinsam sind wir stark
Geschichte von der Gitarrensaite ermuntert das Schulorchester

       

„Gemeinsam sind wir stark!“ –  it diesem Appell an den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung startete die Gerhardinger-Schulfamilie mit einem beschwingten „Laudato si“ in einen erfrischenden Gottesdienst zum Schulanfang 2016/2017 unter der Leitung von Stadtpfarrer Dieter Zinecker, der in der vollen Jakobskirche Schülerinnen und Lehrkörper gleichermaßen begrüßen konnte. 

Sehr anschaulich demonstrierten zum Einstieg die Mädchen mit Flöten und Gitarre die zum Nachdenken anregende Geschichte von der Gitarrensaite. 

Zunächst einsam und bequem herumliegend und einzeln zu nichts nütze, ließ sie die Sehnsucht nach dem Klingen alle Ängste vergessen und sich einspannen. Schließlich gab sie ein weiteres Stück Freiheit auf, ordnete sich in die Spielregeln ein und lag nicht mehr bedeutungslos herum. Und die Saite merkte, welcher Wohlklang in dem gemeinsamen Spiel lag und welche Freude es machte, zusammen mit anderen Saiten zu erklingen. So entstand ein wunderschönes Lied im gemeinsamen Spiel mit großem Klang, was mehrere Blockflöten und die Gitarrensaiten eindrucksvoll zu Gehör brachten. 

In seiner Predigt griff auch der Zelebrant den Gedanken des guten Miteinander auf: „Was wir gemeinsam tun, ist schöner.“ Denn selbst zum Lachen braucht man einen anderen, mit dem man seine Freude teilen kann genauso, „wie ich für manche Aufgabe einen Helfer brauche und die ich alleine einfach nicht schaffe“. 

Der Priester legte allen Gedanken von Madeleine Delbrel nahe: Geht in euren Tag hinaus ohne vorgefasste Ideen, ohne Bescheid wissen, geht so auf die Begegnung mit ihm zu. Brecht auf ohne Landkarte – und wisset, dass Gott unterwegs zu finden ist und nicht erst am Ziel. 

Im Anschluss trugen Schülerinnen mit großen Gitarren aus Papier Fürbitten zum Lebensweg vor, ehe dann nach dem „Vergiss es nie – du bist du!“ alle guten Wünsche von den Mädchen einzeln durch die Kirche getragen wurden, damit auch jeder Gottesdienstbesucher sich mit Augen, Ohren, Mund, Händen und Füßen angesprochen fühlte. 

Vor dem Schlusssegen dankte Stadtpfarrer Dieter Zinecker allen Mitwirkenden aus der Gottesdienstwerkstatt von Inge Huber, die den Anfangsgottesdienst vorbereitet hatten sowie den Musiklehrkräften Christa Riedle und Richard Werner und den Chorklassen für die musikalische Gestaltung. 

Beim Verlassen der Kirche erhielten dann alle Mitglieder der Gerhardinger-Schulfamilie eine vorbereitete Glückwunschgitarre mit der Geschichte von der Gitarrensaite und den besten Wünschen zum Schulanfang überreicht! 

Franz Summerer 

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Gerhardinger-Mädels starten  in das neue Schuljahr
Insgesamt 573 Schülerinnen in 21 Klassen

Nach den großen Sommerferien geht‘s am kommenden Dienstag endlich wieder los: Exakt 573 Schülerinnen und das komplette Lehrerkollegium freuen sich auf den Schuljahresbeginn 2016/17 der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg. 

Die Schülerinnen der 5. Klassen treffen sich am Dienstag um 08:15 Uhr zur Begrüßung durch Schulleitung, Klassenleiter und Tutorinnen im Rondell des Max-Petzi-Hauses. Natürlich dürfen die Eltern ihre Töchter begleiten, zunächst in die jeweiligen Klassenzimmer und dann auch zum gemeinsamen Elternfrühstück in den Gerhardinger-Saal. Hier besteht die Möglichkeit, sich kennenzulernen und in lockerer Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. 

Im Anschluss daran findet dann Klassenleiterunterricht bis ca. 10:30 Uhr statt. In dieser Zeit werden auch die Ausweise bzw. Busfahrkarten für die Fahrschülerinnen durch die Lehrkräfte in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 verteilt. 

Am Mittwoch steht dann für die „Neuen“ noch einmal Klassenleiterunterricht bis 12:00 Uhr auf dem Stundenplan mit Bücherausgabe, vorläufiger Klassensprecherwahl und anderen organisatorischen Dingen, ehe dann am Donnerstag die beliebte Schulhausrallye ansteht, damit sich „niemand mehr verirrt“. 

Am Freitag beginnt dann nach einem gemeinsamen Anfangsgottesdienst im Rondell zusammen mit den 6. Klassen der stundenplanmäßige Unterricht für 59 neue Mitglieder der Gerhardinger-Schulfamilie. 

Die Mädchen der 6. bis 10. Klassen starten zum Unterrichtsbeginn um 07:55 Uhr in ihren Klassenzimmern, wo sie von ihren Klassenleitern erwartet werden zur Ausgabe der Bücher, Besprechung der Hausordnung, Verteilen der Fahrausweise usw., ehe es dann am Mittwoch gleich mit Klassenleiterunterricht „in medias res“ geht. 

Der normale Stundenplan greift dann bereits ab Donnerstag, wobei die Schülerinnen der Klassen 7 bis 10 nach der Pause gemeinsam den Anfangsgottesdienst in St. Jakob besuchen. 

Am Freitag beginnt dann auch gleich für die 10. Klassen um 13:30 Uhr der Tanzkurs an der Maristen-Realschule. 

Die offene Ganztagsschule beginnt am Montag, den 19. September, die Betreuung wird von Lehrkräften der Gerhardinger-Realschule übernommen.

Franz Summerer 

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