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17.11.2017 18:54
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8. Klassen: 

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8 c/9 a: Kaffee
Kaffee aus aller Welt in Regensburg

Auf einen spannenden Kurztrip in die Welt des Kaffees begaben sich die Klassen 8 c und 9 a mit den Lehrkräften Christian Sacher und Andreas Niedermeier in Regensburg. 

Bei einem Besuch der Kaffeerösterei „Rehorik“ erfuhren die Schülerinnen viel Interessantes zu den Kaffeesorten aus aller Welt. So verarbeitet der Betrieb Kaffees der Sorten „Robusta“ und „Arabica“ aus Mittel- und Südamerika, Asien und Afrika. Die Geschmäcker reichen dabei von nussig, schokoladig bis hin zu fruchtig. Der neueste Trend sind Röstungen mit leichtem Beerengeschmack. 

Bei einer Schauröstung konnte der Röstungsprozess der Rohbohnen sehr gut nachvollzogen werden, da immer wieder Proben entnommen wurden und der Röstungsgrad untersucht wurde. Nach dem circa 20-minütigen Röstungsvorgang bei ungefähr 200 Grad im über 100-jährigen Kugelröster, von denen in Deutschland übrigens nur mehr wenige existieren, kamen die Bohnen dann in einen Abkühlbehälter. Wie die Schülerinnen erfuhren, entwickelt sich das endgültige Aroma aber erst nach circa zwei Tagen. Zum Vergleich: Bei der normalen Industrieröstung werden die Bohnen in 90 Sekunden bei 600 Grad geröstet. Dabei bleiben viele, oft magenschädliche, Säuren erhalten, die bei der schonenden Niedrigtemperaturröstung nahezu weg sind. 
Im Anschluss daran ließen es sich einige Schülerinnen nicht nehmen, sich mit „Kaffeemitbringseln“ aus dem betriebseigenen Laden einzudecken. 
 
 
  

Christian Sacher

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8 c/8 d: Besichtigung der Ausstellung „Napoleon und Bayern“ in Ingolstadt

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts unternahmen am Montag, den 6. Juli 2015 die Klassen 8 c und 8 d mit den Lehrkräften Frau Hecht, Frau Kuhn und Frau Zeitzler eine Exkursion zur Bayerischen Landesausstellung 2015 „Napoleon und Bayern“ nach Ingolstadt. Nach der Ankunft um ca. 10:30 Uhr hatten die Schülerinnen erst eine Stunde zur freien Verfügung.

Danach startete die 90-minütige Führung in zwei Gruppen - nach Klassen getrennt - durch die interessante Ausstellung im Neuen Schloss. Die Schülerinnen konnten das Leben des Feldherrn und französischen Kaisers Napoleon anhand von Bildern und Ausstellungsstücken, z. B. Kleidung, Waffen und Gegenständen des alltäglichen Lebens, nachvollziehen und sich so ein umfangreiches Bild von dieser Zeit um 1800 machen. Untermauert wurde dies noch durch zeitgenössische Landkarten und Grafiken sowie einen animierten Lehrfilm über den Ablauf einer Schlacht mit der dazugehörigen Geräuschkulisse und verschiedene Mitmachstationen.

Anders als sonst in Museen üblich, konnten einige Exponate wie Helme und Schwerter mit den Händen begutachtet werden. Zur Freude der Schülerinnen durften als modisches „Highlight“ die Helme sogar aufgesetzt werden. Dadurch wurde das im Geschichtsunterricht Gelernte lebendig, da sich alle gut vorstellen konnten, welch hohes Gewicht ein Soldat mit Uniform, Kanister, Waffe usw. auf kilometerlangen Märschen mit sich herumschleppte.

Die anschließende Freizeit verbrachten die Schülerinnen damit, die Gegend zu erkunden und die Stadt „unsicher“ zu machen. Um 17:30 Uhr kamen alle wieder in Cham an.

Dieser Tag war für die beiden Klassen sehr informativ und unterrichtsvertiefend. Auch das Wetter hatte es mit den Schülerinnen gut gemeint.

Bericht von Carina Zollner, Klasse 8 c

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8 a: TCC und AZ
26 Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham schnupperten Technik-Atmosphäre

     

Kurz vor den großen Ferien besuchten 26 Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham mit ihrer Lehrerin, Frau Sabine Kraus-Preischl am Donnerstag, 2. Juli den Technologie Campus Cham. 

Herr Prof. Weber zeigte an anschaulichen Beispielen physikalische Gesetze auf; z. B. erfuhren sie die physikalische Funktionsweise eines Schnellkochtopfes oder wie man passend zu den sommerlichen Temperaturen Erdbeereis mit flüssigen Stickstoff in wenigen Sekunden herstellen kann. Das Eis wurde als kleine Abkühlung gerne von den Schülerinnen verzehrt – einen Unterschied zu einem Eis aus der Eisdiele konnten sie nicht feststellen. 

Den Verantwortlichen ist es ein großes Anliegen, frühzeitig Begeisterung für Technik bei jungen Leuten und gerade bei Mädchen zu wecken. Die beruflichen Möglichkeiten in technischen Berufen haben sich für Mädchen gravierend verändert. Eine technische Ausbildung oder einen Studiengang zu absolvieren, bietet im Anschluss große berufliche Möglichkeiten. 

Mit Unterstützung der beiden Laboringenieure Herr Bücherl und Herr Volkert konnten die Schülerinnen erste Erfahrungen mit dem Löten machen. In der anschließenden Führung nahmen Sie die Hörsäle, Labore und die Werkstatt in Augenschein und erfuhren mehr über die Ausrichtung des Campus und ein Studium der Mechatronik.

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Betriebserkundung bei der Firma AZ in Runding

Nach einem Besuch des Technologie Campus in Cham ging es mit 26 Schülerinnen der Klasse 8 a mit den Lehrkräften Sabine Kraus-Preischl und Susanne Dobler weiter zur Firma AZ in Runding.

Herr Stops, Vertriebsleiter der Firma, empfing die Achtklässler und informierte sie anhand einer Präsentation über die Geschichte, die Entwicklungs- und Produktionsabläufe sowie die Ausbildungsberufe des Unternehmens. Er unterrichte sie auch, nach welchen Gesichtspunkten Bewerbungsunterlagen analysiert werden und wie sich die Bewerber kleiden sollten.

Danach erkundeten die Besucher in 3 Gruppen mit Herrn Stops, Herrn Schlögl und Herrn Bachl das Betriebsgelände. Ihnen wurde gezeigt, wie auf einer Fläche von 15 000 qm nach Designvorgaben von internationalen Kunden Reifenformen und Container, selbst entwickelte Heißschneidgeräte für Kunststoff- und Gummibearbeitung sowie Sonderteile aus Titan für die Luft- und Raumfahrtindustrie hergestellt werden. 

Im Konferenzraum hatten die Schülerinnen nach der informativen Führung bei einer Stärkung von kühlen Getränken und Süßigkeiten Gelegenheit noch Fragen zu stellen. Nachdem alles geklärt war, ging für die Schülerinnen ein heißer aber interessanter Schultag zu Ende.

Die Buskosten übernahm dankenswerterweise das Regionalmanagement des Landkreises Cham.

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Girls' Day
8 b/9 c: Technische Hochschule Deggendorf

Am 23. April 2015 fuhren 21 Schülerinnen aus den Klassen 8 b und 9 c zusammen mit Frau Dobler nach Deggendorf an die technische Hochschule zum Girls day. 

Dort angekommen hörten wir in einem kurzen Vortrag, welche zahlreichen Studienrichtungen die Hochschule bietet. Anschließend wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt und erfuhren mehr über die einzelnen Teilbereiche, wie zum Beispiel Wirtschaftsinformatik oder Elektrotechnik. 

So lernten die einen, wie ein Kalorienrechner programmiert wird oder welche verschiedenen Methoden es für das Sortieren gibt. Andere konnten wiederum einen Radio mit einfachen Mitteln bauen. 

Dieser Tag war für uns sehr informativ und viele können sich vorstellen, später an der technischen Hochschule Deggendorf zu studieren.

Bericht von Daschner Ramona und Schamberger Anna, Klasse 8 b

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8 a: Technik macht den Mädchen Spaß

Die Gerhardinger-Mädchen beim Herstellen der blinkenden HerzenDie Kanten des Würfels wurden weg gefeiltDie Schülerinnen fräsen die Augen 
des Würfels

Am Donnerstag, 23. April, besuchte ein Großteil der Klasse 8 a mit ihrem Klassenleiter Reinhard Eckl die Firma Mühlbauer AG in Roding im Rahmen des Girls‘ Day. Dabei geht es darum, Mädchen für technische Berufe zu begeistern. 

Nachdem den Teilnehmerinnen eine kurze PowerPoint-Präsentation über die Firma gezeigt wurde, teilten sie sich in zwei verschiedene Gruppen auf. Die Mädchen die sich bei Werkzeug- und Industriemechanikerin angemeldet hatten, fingen gleich damit an, die Kanten eines kleinen Messing-Blocks abzufeilen, der später ein Würfel werden sollte. Anschließend wurden die Löcher mit der Fräsmaschine eingefräst. 

Die Gruppe, die sich für den Bereich Elektronik angemeldet hatte, durfte Widerstände, Dioden und sonstige Bauteile auf eine Leiterplatine löten, so dass zum Schluss ein blinkendes Herz entstand. 

Während der Arbeit gab es genügend Gelegenheiten mit den Gruppenleiterinnen zu plaudern, die selbst Elektronikerinnen, Mechanikerinnen oder Mechatronikerinnen waren. Auf Nachfrage erzählten sie uns, dass wirklich alle mit ihrer Berufswahl höchst zufrieden waren und ihnen ihre Arbeit viel Spaß mache, weil sie sehr interessant und abwechslungsreich sei.

Zwischendurch gab es Brotzeit mit Wurstsemmeln und Getränken. Danach wurden die Würfel fertiggemacht, ebenso die blinkenden Herzen der anderen Gruppe. Die Werkstücke durften wir mit nach Hause nehmen.

Zum Schluss machten die Schülerinnen noch einen Rundgang durch verschiedene Hallen. Dabei sagte ihnen Herr Engelhardt, der Ausbildungsleiter für den Bereich Elektronik, dass bei der Firma Mühlbauer mittlerweile der Anteil der weiblichen Lehrlinge im Elektronikbereich bei 40 % und im Bereich Mechatronik bei 30 % liegt und Mädchen für diese Berufe hervorragend geeignet sind. 

Ab dem nächsten Jahr bietet Mühlbauer genauso wie einige andere Firmen im Raum Cham eine duale Ausbildung an, bei der die Teilnehmer in 3 ½ Jahren ihre Lehre als Elektroniker(in) abschließen und gleichzeitig die FOS absolvieren können.

Für einige Teilnehmerinnen wäre es durchaus denkbar, dass sie eine Ausbildung für einen technischen Beruf beginnen, wobei dies durchaus bei der Firma Mühlbauer sein könnte.

Bericht von Theresa Nicklas und Shalin Schaller

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8 a/8 b: Ensdorf
Orientierungstage der Klassen 8 a und 8 b

Die Klasse 8 b beim „Bierkistenlauf“„Auf engstem Raum“: 
Alle 26 Schülerinnen der 8 a 
finden auf vier Stühlen Platz

Mit großer Vorfreude fuhren die Klassen 8 a und 8 b am Mittwoch, 04.03.2015 mit ihren Klassenleitungen Reinhard Eckl und Ulrike Leder ins Kloster Ensdorf, wo sie drei erlebnisreiche Tage verbringen durften. 

Nach der Ankunft wurden die beiden Klassen und ihre Lehrer zuerst einmal von den beiden Gruppenführern Clemens und Viktoria begrüßt und bekamen eine Einführung über das Haus und die Regeln. Nachdem sich alle mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, durften die Zimmer bezogen werden. Gleich im Anschluss wurden die beiden Klassen von ihren jeweiligen Betreuern in die Gruppenräume gebracht, wo es gleich mit Kennenlernspielen losging. Man musste zum Beispiel das Lieblingsgericht seines Nachbarn im Stuhlkreis erraten. 

Nach dem Abendessen stand eine Nachtwanderung mit verschiedenen Aufgaben auf dem Programm. Bei einem Kunstwerk, das die verschiedenen Himmelsrichtungen darstellt, wurde ein Feuer angezündet und die beiden Kursleiter erzählten der Gruppe eine nachdenkliche Geschichte. 

Die anschließende Freizeit verbrachten die Mädchen mit Fußball, Tischtennis, Kicker- oder Billardspielen. Beim Kickern kam es sogar zu diversen Duellen zwischen Schüler und Lehrer, wobei Herr Eckl einsehen musste, dass auch Mädchen dieses Spiel hervorragend beherrschen. Um 23 Uhr war Nachtruhe angesagt und alle Schülerinnen waren müde von den Aktivitäten des Tages. 

Nach einem reichlichen Frühstück begann die zweite Kurseinheit, bei dem die Inhalte für die nächsten Gruppenstunden festgelegt wurden. Die Klasse 8 a wählte dabei die Themen Klassengemeinschaft, Sucht sowie Liebe, Partnerschaft und Sexualität. 

Nach einer kurzen Pause wurde das erste Thema Klassengemeinschaft aufgegriffen. In verschiedenen Spielen wurde das Vertrauen der Klasse, aber auch die Klassengemeinschaft ganz schön auf die Probe gestellt. Außerdem ging es an diesem Vormittag noch um die Kurseinheit Partnerschaft, Liebe und Sexualität. Die Schülerinnen hatten die Möglichkeit, sich bei Rollenspielen in die Lage des Anderen zu versetzen. 

Nach dem Mittagessen hatten die Mädchen Freizeit bis es Kaffee und Kuchen gab. Anschließend stand das Thema Sucht auf dem Programm. Die Schülerinnen hatten die Möglichkeit, ihre Vorstellungen von Sucht und deren Folgen auf Plakaten zu präsentieren. Nach der Kurseinheit gab es Abendessen und danach hatten alle wieder Freizeit, in der vor allem die Spiele des Vortages fortgesetzt wurden. 

Am letzten Tag waren alle schon sehr früh wach, da die Zimmer schon vor dem Frühstück geräumt werden mussten. Anschließend fand die letzte Kurseinheit statt, die zum größten Teil aus Geschicklichkeitsspielen bestand, bei denen es hauptsächlich darum ging, sich wieder als Gemeinschaft zu beweisen. 

Als sich die Gruppe um 12:45 Uhr auf die Heimreise begab, waren sich alle einig, dass die Besinnungstage recht interessant und erlebnisreich und auch sehr positiv für die Klassengemeinschaft waren.

Bericht von Shalin Schaller

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8 c/8 d: Ensdorf
Tage der Orientierung in Ensdorf

BusfahrtSt. Jakob, EnsdorfZimmerdekoration

Am 02.03.2015 fuhren die Klassen 8 c und 8 d mit den Lehrkräften Frau Hecht und Herrn Sacher in das Kloster Ensdorf, um dort drei „Tage der Orientierung“ zu erleben. Nach der Ankunft bekamen sie erst einmal eine kurze Einführung durch die drei Gruppenleiter Stefanie, Veronika und Severin. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen wurden die Zimmer bezogen. 

Danach startete die erste Kurseinheit nach Klassen getrennt mit Kennenlernspielen und Umfragen zu verschiedenen Themen. Es wurde noch über den weiteren Verlauf der folgenden Tage informiert. Im Anschluss gab es Abendessen. Am Abend lauschten die Schülerinnen einer Entspannungsgeschichte im Kursraum, danach durften sie ihren Liebsten eine nette Nachricht in Form einer SMS schreiben. Um 23 Uhr war Nachtruhe.

Nach einem ausgiebigen Frühstück begann die nächste Kurseinheit, in der drei Hauptthemen ausgewählt wurden. Dabei ging es um „Klassengemeinschaft“, „Wie bin ich? – Wie sehen mich die anderen?“ und „Freundschaft, Partnerschaft, Liebe und Sexualität“. Im Anschluss daran gab es Mittagessen und die Schülerinnen hatten die Möglichkeit, den Klosterladen zu besuchen und eine Klosterführung mitzumachen. Im nachmittäglichen Kurs wurden die zuvor genannten Themen genauer besprochen. Spiele und kleine Pausen lockerten das Ganze auf. Nach dem Abendessen konnten die Schülerinnen an einem Gottesdienst teilnehmen. In der Freizeit nutzten mehrere die Gemeinschaftsräume zum Tanzen, Fußball- und Tischtennisspielen.

Am letzten Tag mussten die Zimmer bereits vor dem Frühstück geräumt sein. Daraufhin wurde auch die letzte Kurseinheit abgehalten, in der die Teilnehmerinnen z. B. das Essen und die Spiele bewerten durften. Bevor der Bus zur Heimreise eintraf, vertrieben sich die Schülerinnen mit ausgeliehenen Spielen die Zeit. Um ca. 15 Uhr kamen alle wieder in Cham an. 

Bericht von Anna Bauer

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8 b/8 d: Ausstieg
Felix Benneckenstein: Der Aussteiger

Die Schülerinnen der 8 B und 8 D der Gerhardinger-Realschule sowie die 8. Klassen des Robert-Schumann-Gymnasiums besuchten am Mittwoch, den 22. Oktober 2014, von 10 bis 12 Uhr im Langhaussaal des Chamer Rathauses einen Vortrag. 

Felix Benneckenstein (28) referierte über die Problematik des Aussteigens aus der rechten Szene. Begrüßt wurden die Jugendlichen von der Bürgermeisterin Frau Karin Bucher. Die Veranstaltung wurde vom Jugendrat der Stadt Cham in Zusammenarbeit mit dem Lions Club organisiert. 

Nachdem sich Benneckenstein kurz vorgestellt hatte, erklärte er den Schülern allgemein die rechte Szene und deren Gefahren. Er machte ihnen deutlich, wie leicht man dort hineingeraten kann. Denn er selbst kam als 14-jähriger Teenager in Berührung mit den Neonazis. 

Zunächst war es die Musik, die ihn ansprach, bis er dann sein ganzes Taschengeld für die typische Nazikleidung ausgab. In der rechten Szene lernte er seine jetzige Lebensgefährtin kennen, die nach dem Willen ihres Vaters dieser Gruppe angehörte. Gemeinsam beschlossen sie auszusteigen. Nachdem sie zusammen mit der Ausstiegshilfe „EXIT“ den Absprung geschafft hatten, wurden seine Freunde plötzlich zu Feinden. Diese hatten ihn als Verräter bezeichnet und sandten ihm Drohungen übers Internet und sprühten „WIR KRIEGEN DICH!!!“ an Mauern. 

Um anderen mit seinen Erfahrungen zu helfen, gründete er selbst eine Ausstiegshilfe eV In München. Im Anschluss an seinen Vortrag konnten die Jugendlichen noch einige Fragen an Benneckenstein richten.

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Wie Felix Bennekenstein (28) es schaffte, ein neues Leben zu beginnen. Der Jugendrat der Stadt Cham hatte die Veranstaltung mit dem Lions Club organisiert.

Nach zehn Jahren in der rechtsradikalen Szene hat Felix Bennekenstein den Ausstieg geschafft. Mit 14 geriet er durch die Nazi-Musik in die Szene hinein. Er berichtete im Langhaussaal des Chamer Rathauses etwa 150 Schülern und Schülerinnen der 8. Klasse aus dem Robert-Schuman-Gymnasium und der Gerhardinger-Realschule von der Nazi-Ideologie, der Gewalt, seinem Leben in der Nazi-Clique, und wie er endlich heraus kam. 

Heute ist er Vorsitzender der „Aussteigerhilfe Bayern e. V.“

http://www.mittelbayerische.de/region/cham/cham/artikel/zeit-in-rechtsradikaler-szene-ist-vorbei/1139173/zeit-in-rechtsradikaler-szene-ist-vorbei.html#1139173

Foto: kmo

Romy Lankes

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