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9. Klassen:

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9 a: Bei Goldsteig

Klasse 9 a bei der Firma Goldsteig in Cham

„Wo kimmt denn eigentlich da guade Goldsteig-Kas her?“ – Um diese Frage zu klären, machten sich die Schülerinnen der Klassen 9 a mit Chemielehrerin Ulrike Alt und Erdkundelehrer Christian Sacher zu einer Betriebsbesichtigung der Firma Goldsteig im Werk Cham auf. Dieses ist als Stammwerk mit ca. 600 Mitarbeitern neben den Sitzen in Plattling und Tittling die größte der drei Produktionsstätten. 

Die Führung unter der Leitung von Herrn Penzkofer startete mit einem kleinen Käseimbiss in der Kantine des Betriebs. Neben einer Hygienebelehrung erfuhren die Schülerinnen dort viele interessante und imposante Zahlen zur Firma Goldsteig. So ist diese weltweit tätig und erarbeitete im vergangenen Jahr einen Gewinn von ca. 500 Mio. Euro. Dabei werden aus den 790 Mio. kg Milch, die pro Jahr angeliefert werden, 95 000 t Käse hergestellt. 

Nach der Ausstattung mit Kopfhörern und modischen Einwegmänteln ging es zuerst durch die Halle mit den riesigen Zentrifugen, die die Milch je nach Bedarf entfetten. Natürlich läuft deren Steuerung komplett mit Hilfe von Computern. Danach führte der Weg an Mozzarella-Stangen vorbei, die zwei Stunden in Salzlake schwimmen müssen, um die richtige Würze zu erhalten. Im Kühlraum des Versandlagers erfuhren die Schülerinnen dann, dass in vielen Produkten, auf denen nicht „Goldsteig“ steht, trotzdem „Goldsteig“ drin sein kann. 

In einer weiteren großen Produktionshalle werden die großen, 50 kg schweren, Emmentaler-Blöcke produziert, an anderer Stelle verpackt und schließlich von einem Roboter auf Paletten verladen. Der Transport dieser Paletten an die richtigen Stellen erfolgt nahezu ohne menschliche Arbeitskraft durch computergesteuerte Lifte und Förderbänder. Der letzte Besichtigungspunkt war die Betriebshalle, in der, als weiteres Produkt von Goldsteig, vollautomatisch Käse gerieben und in Tüten verpackt wird. 

Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto, natürlich noch in „hygienischer Kleidung“, waren sich alle einig, dass dies insgesamt ein sehr informativer Vormittag war.

Christian Sacher

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Berufe beim "Bund"

 

Alle Schülerinnen der 9. Klassen waren eingeladen sich über Berufe bei der Bundeswehr zu informieren. Seit 2001 stehen alle militärischen Laufbahnen in den Streitkräften auch Frauen offen. Inzwischen leisten knapp 19 000 Soldatinnen ihren Dienst bei der Bundeswehr. Herr Neumeier informierte über die militärische, aber auch über eine zivile  Laufbahn bei der Bundeswehr. 

Mit einem Realschulabschluss steht interessierten Mädchen eine Karriere als Feldwebel offen. Dabei kann die Laufbahn als Feldwebel des Truppendienstes, des Sanitätsdienstes, des Militärmusikdienstes, des Geoinformationsdienstes und des allgemeinen Fachdienstes eingeschlagen werden.

Romy Lankes

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Lebensretter

Gerhardinger-Mädchen übten lebensrettende Sofortmaßnahmen

  

Über 90 junge Damen der 9. Jahrgangsstufe der Gerhardinger-Realschule Cham absolvierten zum Schuljahresausklang an zwei Vormittagen einen Lehrgang in lebensrettenden Sofortmaßnahmen. 

Unter fachmännischer Leitung durch das Ausbilderteam des BRK Cham mit Helene Filemon, Stefan Speth, Franz Wagner und Stefan Raab konnten die Schülerinnen von der Helmabnahme bei Rollerfahrern bis zum Absetzen eines qualifizierten Notrufs und von der Herz-Lungen-Wiederbelebung bis zur stabilen Seitenlage das „volle Programm“ erfahren. 

Während die 10. Klassen die Abschlussprüfungen absolvierten, übten die Schülerinnen der drei 9.Klassen das richtige Verhalten bei Herzinfarkt/Schlaganfall oder das Anlegen eines Wund– und Druckverbandes und weitere Maßnahmen bei Erster Hilfe.

  

Franz Summerer

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London 2014:

LONDON RUFT - REISEN BILDET

Fast alle Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe folgten auch heuer wieder dem unwiderstehlichen Ruf der zauberhaften Metropole an der Themse. Wenn Reisen bildet, wo sonst könnte man besser seine Englischkenntnisse anwenden, als in der „Mutter“ der Weltsprache. U-Bahnfahren, Shoppen, „Chatten“ mit Einheimischen und „Zugewanderten“ - ein Erfolgserlebnis jagt das andere. 

„Yes I can and now I know why I want to learn this language”, mag den meisten Schülerinnen in den Sinn gekommen sein, wenn sie in kleinen Gruppen ins Großstadtgetümmel eintauchten und sich dort im Alltagsleben behaupteten. London der Schmelztiegel der Weltkulturen - in keiner Hauptstadt Europas sieht man so viele Menschen unterschiedlichster Kulturen und Hautfarbe so eng miteinander friedlich zusammenleben. Dass hier fast 10 Millionen Menschen leben und dazu noch zehntausende Touristen jeden Tag hinzukommen erahnt man, wenn man sich zu den meistbesuchten Orten der Stadt begibt, z. B. in die Oxford Street, zum Portobello Market, dem Camden Market oder zur „Rush Hour“ mit der U-Bahn unterwegs ist. 

Für so manche „Landeier“ unter den Schülerinnen höchst gewöhnungsbedürftig, aber das schweißt zusammen, Klassengemeinschaft und Freundschaften werden zur „Überlebens“-Notwendigkeit oder auch manchmal auf die Probe gestellt. Schule fürs Leben - wenn nicht hier, wo dann? 

Ein unermesslich reiches Angebot aus Kultur, Bildung und Vergnügen erwartet die Schülerinnen, leider reicht die Zeit nur für die wichtigsten Unternehmungen: Stadtrundfahrt zum Kennenlernen der „Must have seen-Sights“, der Besuch von Madame Tussaud’s Wachsfigurenmuseum und des Musicals Lion King, die Besichtigung des königlichen Observatoriums in Greenwich mit anschließender Bootsfahrt auf der Themse - bis hin zum Parlamentsgebäude in Westminster und dem berühmten Glockenturm des Big Ben, von dort hinüber zum Millennium Wheel, ein Besuch der herrlichen Schlossanlage Hampton Court Palace und „last but not least“ ein Ausflug zu den Warner Brothers Studios, in denen die Harry Potter Filme gedreht wurden - alternativ ein Besuch des Natural History oder des Science Museums. 

Da vergeht die Woche wie im Flug und wer noch Geld übrig hat, besorgt ein weiteres Hard Rock Cafe-T-shirt in der Nähe der Hyde Park Corner Station, bevor alle wieder, mit zwiespältigem oder auch wehmütigem Gefühl, die Fähre zum Kontinent in Richtung Heimat besteigen. 

Für die einen könnte London eine zweite Heimat sein, für die anderen eine Erfahrung, die man nicht unbedingt jedes Jahr machen muss. Aber einmal im Leben sollte man schon dort gewesen sein, im Herzen Europas, wenn nicht der ganzen Welt - und man muss den Puls der Zeit am eigenen Leib gespürt haben, weil man es sonst nicht glauben könnte, wie hier der „Bär steppt“. Believe it or not? - now I believe it.

  
  
        
  
           

  
         

R. Huber

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9 c: Compassion 2014

Compassion–Zertifikate für Gerhardinger-Mädchen
Klasse 9 c absolvierte Sozialpraktikum

„Ihr habt weit mehr und weit über das normale Maß hinaus etwas für auf Hilfe angewiesene Mitmenschen geleistet, auf das ihr stolz sein dürft!“ 

Mit diesen Worten gratulierte Konrektor Josef Nerl an der Gerhardinger-Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg den 29 Schülerinnen der Klasse 9 c. 

Die engagierten Mädchen hatten das von der deutschen Bischofskonferenz ins Leben gerufene 14-tägige Sozialprojekt Compassion erfolgreich absolviert und dafür sogar eine Woche Ferien geopfert. Das Praxis– und Unterrichtsprojekt sozialen Lernens geht auf eine Initiative der Freien Katholischen Schulen Deutschlands zurück und verbindet Theorie und Praxis. 

Dabei konnten die Jugendlichen Erfahrungen sammeln, die sie zum Teil für ihr Leben nicht mehr vergessen werden - Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft, aber auch Durchhalte– und Durchsetzungsvermögen, Flexibilität und Geduld, aber auch Toleranz und Teamfähigkeit waren Fähigkeiten, welche den jungen Menschen abverlangt wurden. 

Projektleiter Franz Summerer hatte zum 6. Mal über den ganzen Landkreis verteilt Praktikumsplätze bei sozialen Institutionen organisiert, um den Schülerinnen den Einsatz in Krankenhäusern, Altenheimen oder Behindertenwerkstätten und anderen Einrichtungen zu ermöglichen.

Für ihren Einsatz wurden die Mädchen nun mit einem Zertifikat belohnt, „welches sie jeder Bewerbung beilegen können.“

 

         

Franz Summerer

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Girls' Day 2014

9 c: Technikberufe für Mädchen – Girls‘ Day bei F.EE

 

Einen interessanten und informativen Vormittag verbrachten wir, 16 Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule, am 27.03.2014, bei der Firma F.EE in Neunburg vorm Wald. 

Zunächst nahmen uns die zwei Personalleiter Sonja Sorgenfrei und Udo Starck in Empfang und stellten uns die Firma und ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor. Danach wurden wir von Ausbilder Günter Bösl durch die Feinindustriemechanikerabteilung geführt, wo Manuel Maier auf uns wartete und Schlüsselanhänger für uns fräste. Azubi Barbara Lippert, die das einzige Mädchen bei den Feinindustriemechanikern ist, berichtete von den einzelnen Arbeitsschritten an den vielen Maschinen in der Fertigungshalle und beantwortete unsere Fragen. 

Später besichtigten wir mit Ausbildungsleiter Thomas Schmid das Schaltschrankfertigungszentrum und in der Ausbildungswerkstatt zeigten uns Auszubildende des ersten Lehrjahres ihre bereits erlernten Kenntnisse. 

Wir ließen den Vormittag mit einer gemütlichen Mittagspause, bei der alle restlichen Fragen beantwortet wurden, ausklingen.

Monika Holzinger, Daniela Hiegl (9 c)

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Berufswahltag 2014

Betriebsbesuch beim Vögel-Verlag in Stamsried 
Sehr großes Interesse bei den Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe


Fast 40 Schülerinnen meldeten sich diesmal für den Besuch beim Vögel-Verlag und Druckerei in Stamsried an. Dies zeigt, dass die Mädchen erkannt haben, dass moderne Berufe, wie z. B. der der Mediendesignerin immer gefragter werden. Aber nicht nur dieser Ausbildungsgang wird dort angeboten, es gibt noch zahlreiche andere interessante Berufe, die man hier erlernen kann, so z. B. den der Bürokauffrau, des Buchdruckers usw.

Angesichts des großen Ansturms mussten die Schülerinnen diesmal in zwei Gruppen aufgeteilt werden und so führten Barbara Bucher und Elisabeth Weingärtner die Besucherinnen auf dem Betriebsgelände herum und zeigten ihnen alle Stationen, die ein Buch oder anderes Druckerzeugnis durchlaufen. Den Anfang machte die interessanteste und wohl wichtigste Abteilung, wo die Mediendesigner und Mediendesignerinnen, einige davon sind ehemalige Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule, nicht nur das Layout, sondern auch noch andere wichtige Vorarbeiten erledigen. Am Ende steht hier praktisch schon das fertige Buch, allerdings noch virtuell. Jetzt geht das Ganze, per internem Betriebsnetz, in den Raum nebenan, wo die empfindlichen Druckplatten belichtet werden. 

Diese wandern dann in die eigentliche Druckerei, wo schon eine nagelneue, moderne Druckmaschine wartet. Wenn die Papierbögen nacheinander alle Teilbereiche dieser riesigen Druckanlage, mit einer Gesamtlänge von ca. 9 Metern, durchlaufen haben, kommen sie am anderen Ende als fertiges Druckerzeugnis heraus. Dieser Druckvorgang dauert nur wenige Sekunden, so dass innerhalb kürzester Zeit tausende Bögen gedruckt werden können. Man wähnt sich neben einer anfahrenden Dampflokomotive zu stehen, wenn diese Maschine einmal auf vollen Touren läuft.

Jetzt kommt die nächste Abteilung, in der die Bögen geschnitten, gefalzt und letztendlich gebunden werden, wobei wiederum verschiedene Bindemöglichkeiten zur Wahl stehen.

Jetzt kann das fertige Produkt ausgeliefert werden, oder es wandert erst mal in eines der riesigen Lager, wo es auf Abruf, z. B. bei Nachbestellungen, bereit steht.

Am Ende dieser, für alle sehr beeindruckenden Führung, spendierte der Chef, Ernst Vögel sen., den Besuchern noch Schokoriegel und Getränke. Hierfür und dafür, dass Frau Bucher und Frau Weingärtner ihre wertvolle Arbeitszeit geopfert haben, um die Mädchen so umfassend zu informieren, bedanken wir uns ganz herzlich.

Elisabeth Weingärtner zeigt den Schülerinnen 
eine belichtete Druckplatte
Vor der riesigen Druckmaschine sieht man einen 
Druckbogen in voller Größe

„Wie auf dem Laufsteg“, fühlt man sich beim Abschreiten der langen DruckmaschineBarbara Bucher erklärt eine der alten, noch 
betriebsfähigen, Druckmaschinen, die noch aus den Anfängen der Druckerei stammt

Robert Huber

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Berufswahltag bei der Berufsfachschule für Physiotherapie

 

 

20 Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule informierten sich in Begleitung ihres Lehrers Herrn Werner Schall am Mittwoch, den 12.02.2014, über den Beruf der Physiotherapeutin in der Praxis.  

Die staatlich anerkannte Berufsfachschule für Physiotherapie, die früher in Bad Kötzting untergebracht war, befindet sich jetzt an der Volkhochschule in Cham.  Herr Kiefl, der Leiter dieser Schule, begrüßte zunächst die Mädchen und gab mit Hilfe einer PowerPoint Präsentation einen Überblick über alles Wissenswerte zum Ausbildungsberuf der Physiotherapeuten. 

Die Unterrichtsinhalte sind sehr vielfältig und reichen von Anatomie, Physiologie, Physik und Biomechanik, Prävention und Rehabilitation, Trainingslehre, Bewegungslehre, physikalischer Therapie und Erster Hilfe bis hin zu krankengymnastischen Behandlungstechniken und spezieller Krankheitslehre. 

Außerdem wurden die Aufnahmevoraussetzungen genannt: mittlerer Schulabschluss, FOS oder Abitur, ein Aufnahmegespräch und ein einwöchiges Praktikum in einer physiotherapeutischen bzw. pflegerischen Einrichtung. Die Dauer dieser Ausbildung beträgt drei Jahre. Sie ist aufgeteilt in 2 900 Stunden theoretischen und 1 600 Stunden fachpraktischen Unterricht. Der Abschluss wird durch ein Staatsexamen mit dem Titel „Staatlich anerkannte/r Physiotherapeut/in“ erworben. 

Auch die notwendigen Bewerbungsunterlagen besprach man. Zum Schluss des Vortrags beantwortete Herr Kiefl die Fragen der Schülerinnen zu z. B. Bewerbung, Verdienst und Aufstiegsmöglichkeiten.

Anschließend wurden praktische physiotherapeutische Übungen wie Elektrotherapie, Schlingentisch, Stretching sowie FBL mit in der Ausbildung befindlichen Schülerinnen und Schülern der Physiotherapeutenschule im Stationsbetrieb durchgeführt.

Herr Schall bedankte sich anschließend bei Herrn Kiefl und seinem Team für die vielen praktischen und theoretischen Informationen zum Beruf der Physiotherapeut/in.

W. Schall

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Projekt

Projektpräsentation der Klasse 9 b

               

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Projektpräsentation der Klasse 9 a

  
 

Im Rahmen der Projektpräsentation der 9. Klassen beschäftigte sich die Klasse 9 a mit dem Thema „Widerstand im Dritten Reich als Beispiel für Zivilcourage“. Über eine Woche haben die Mädchen fleißig und engagiert in Kleingruppen gearbeitet, recherchiert und gebastelt. Am 12.11.2013 brannten sie nun darauf, ihre Ergebnisse vor ihren betreuenden Lehrkräften und interessierten Schülerinnen aus anderen Jahrgangsstufen zu präsentieren.

Anschaulich, informativ und kreativ stellten die Mädchen die folgenden Unterthemen des deutschen Widerstands vor: den Einzelkämpfer Georg Elser, das Stauffenberg-Attentat, die Weiße Rose, den christlichen Widerstand, den kommunistischen Widerstand und den Widerstand im Alltag. Dabei gingen sie auch darauf ein, warum Personen wie Hans und Sophie Scholl, Georg Elser und Alfred Delp im Geschichtsbuch stehen und noch heute bewundert werden. Einheitlich kamen die Mädchen zu dem Ergebnis, dass es sehr mutig war, sich gegen den Unrechtsstaat zu stellen und das eigene  Leben für die Wiederherstellung des Rechtsstaates zu riskieren.

Mit diesem Projekt beteiligt sich die Klasse 9 a in diesem Schuljahr an dem bundesweiten Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, wodurch noch weitere Aktionen gegen Diskriminierung geplant sind.

Verena Lurz

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