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20.09.2017 18:41
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9. Klassen:

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Alicia

In Memoriam

Alicia Kopp

 

 

In stiller Trauer gedenken wir unserer Mitschülerin.

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9. Kl.: PET-Test

Gerhardinger Schülerinnen waren ausgezeichnet
60 Schülerinnen der 9. Klassen der Gerhardinger-Realschule
stellten sich dem „Preliminary English Test“ (PET)


Die erfolgreichen Teilnehmerinnen am diesjährigen PET mit den beiden Organisatoren, StR Robert Huber und StR Sven Plötz und dem Schulleiter RSR Josef Krauß

Viele Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Bayerischen Realschulen nehmen an diesem Test teil. Er kostet € 85 und kann alljährlich an einigen Realschulen Bayerns an zwei Samstagen abgelegt werden.

Die Prüfungen fanden in diesem Jahr Ende April statt. Der Test wird auf der ganzen Welt zum gleich Zeitpunkt und in der gleichen Form abgehalten. Die Teilnehmer werden geprüft im „reading“ (Textverständnis), „writing“ (schriftlicher Ausdruck, Grammatik) und „listening“ (Hörverständnis). Darüber hinaus müssen sie sich einer ca. 15-minütigen mündlichen Prüfung unterziehen.

Als Ergebnis winkt dann ein international anerkanntes und lebenslang gültiges Diplom des Cambridge Institutes, einer Einrichtung der Cambridge University. Dieses Diplom bescheinigt die Kenntnisse der englischen Sprache auf der Stufe B1 des Europarates.

Bereits zum 10. Mal war die Chamer Gerhardinger-Realschule Prüfungsort für Schülerinnen der eigenen Realschulen. Auch heuer nahmen wieder viele Schülerinnen der 9. Klassen (60 Teilnehmerinnen) am PET teil. Davon durften Schulleiter Josef Krauß und die Englischlehrer Robert Huber und Sven Plötz den meisten zur bestandenen Prüfung gratulieren.

Zwei der erfolgreichen Schülerinnen erhielten ihr Diplom mit dem Zusatz „passed with merit“ (vorzüglich bestanden): Julia Riepl, Kl. 9 a und Annalena Wirrer, Kl. 9 c.

Sven Plötz

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9 b: Zeitung

Straubinger Tagblatt zu Gast bei den Gerhardingern

Eine Jugendredakteurin der Chamer Zeitung besuchte die Klasse 9 b und informierte die Schülerinnen über die vielseitige Arbeit eines Zeitungsredakteurs.

Die Jugendredakteurin Frau Weinzierl aus der Lokalredaktion Roding meisterte souverän ihren Vortrag. Sie zeigte uns interessante Videos und lieferte einen ansprechend gestalteten PowerPoint-Vortrag. Unter anderem erklärte sie uns anhand eines Films, wie die vielen Zeitungsagenturen zusammenarbeiten, um die nationalen und internationalen Themen möglichst informativ zu gestalten.

Zeitung nicht nur für Erwachsene
Mit vielen Beispielen versuche Frau Weinzierl uns Jugendlichen die Tageszeitung schmackhaft zu machen. Die Gelegenheit, aktuelle Jugendveranstaltungen in der Nähe zu erfahren, bietet jeden Dienstag und Freitag die Rubrik „Freistunde“. Nicht nur Texte von professionellen Redakteuren erscheinen in dieser Rubrik, sondern auch selbst verfasste Texte, die jeder Jugendliche an den Verlag schicken und mit etwas Glücke, kurze Zeit später in der Zeitung lesen kann.

Fragen über Fragen
Nach ihrem Vortrag beantwortete die Redakteurin mit Witz und Charme jede von uns gestellte Frage. Dabei erfuhren die Schülerinnen, wie stressig die Arbeit vor Redaktionsschluss sein kann, wie eine passende Fotographie für einen Zeitungsbericht aussieht und vor allem welche Aufgaben eine Redakteurin zu bewältigen hat.

Rückblick in die Vergangenheit
Einen historischen Rückblick gewährte uns Frau Weinzierl, als sie einen Ausschnitt einer Kopie der ersten Ausgabe des Straubinger Tagblattes vorlas, das bereits 1860 erschien. Damals war diese aber nicht so umfangreich, wie die heutig Zeitung, sondern im klein gehaltenen Din-A4-Format gedruckt. Im Laufe der Zeit hat sich das Herstellungsverfahren einer Zeitung verändert. Heute werden aber immer noch bis zu 1500 Eisenplatten für eine einzige Zeitung gebraucht.

Recht auf Pressefreiheit
Des Weiteren machte uns Frau Weinzierl darauf aufmerksam, dass der Presseausweis der Schlüssel zu guten Storys ist. Die Recherche ist oft kompliziert, wenn es um das öffentliche Interesse geht. Um bei einer Berichtserstattung gewisse Rechte nicht zu verletzen, muss der Redakteur sachlich und objektiv bleiben. Bei den meisten Zeitungsartikeln ist die eigene Meinung der Journalisten nicht gefragt, doch kommt diese doch einmal vor, ist diese mit der Überschrift Kommentar oder Glosse zu versehen und von restlichen Artikeln durch Umrahmung abzusetzen. Wir Schüler staunten nur über das Vokabular der professionellen Redakteurin.

Dankbarkeit der Schülerinnen
Für ihre Geduld überreichte unsere Klassensprecherin der kompetenten Redakteurin zum Schluss ein kleines Geschenk als Dankeschön. Alles in allem war dies für uns eine abwechslungsreiche Deutschstunde der etwas anderen Art.

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Erste Hilfe

Lebensrettende Sofortmaßnahmen - Kurs für über 110 Schülerinnen
Jahrgangsstufe 9 komplett geschult

Die komplette Jahrgangsstufe 9 der Gerhardinger-Realschule Cham absolvierte an zwei Tagen insgesamt 8 Unterrichtseinheiten im Kurs für lebensrettende Sofortmaßnahmen. Die Veranstaltung hat mittlerweile schon Tradition und wird immer während der Abschlussprüfungen der 10. Klassen durchgeführt, wenn Stühle und Tische für die Prüflinge benötigt werden.

So nahm auch heuer das Ausbilderteam des Bayerischen Roten Kreuzes Cham mit Helene Filimon, Tobias Früchtl, Michael Hilpl und Stefan Speth wieder insgesamt 119 Mädchen aus vier Klassen unter seine Fittiche, vermittelte Kenntnisse und übte Fertigkeiten, die Leben retten können.

Franz Summerer

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9 a: Compassion

 

Bayerwald Echo, 16. April 2013:

Chamer Zeitung, 16. April 2013:

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Bewerbungsseminar

Bewerbungsseminar an der Gerhardinger-Realschule
Was passiert beim Vorstellungsgespräch?

  • „Wie sieht eine gelungene Bewerbung aus?"
  • "Was erwartet mich im Vorstellungsgespräch?"
  • "Kann ich mich überhaupt darauf vorbereiten?“

Viel Neues kommt auf die 119 Schülerinnen der momentanen 9. Klassen zu, wenn es demnächst darum geht, sich für den Wunschberuf zu bewerben. Seit knapp 20 Jahren bietet die Gerhardinger-Realschule in Zusammenarbeit mit Banken und Krankenkassen ein Bewerbungsseminar an.



So gaben auch heuer wieder auf Einladung der Schule initiiert von Konrektor Josef Nerl Experten aus der Praxis hilfreiche Tipps zum Thema „Bewerbung“. Die Schülerinnen erhielten dabei wertvolle Hinweise, worauf es beim Verfassen von Bewerbungen und der persönlichen Vorstellung beim Arbeitgeber ankommt. Die Fachleute aus den einzelnen Institutionen gaben dabei auch ganz persönliche Tipps weiter und erklärten, wie man sich gezielt vorbereiten kann und konnten so den Mädchen die Angst vor dem Unbekannten etwas nehmen.



Die Klassen 9 a und 9 d wurden betreut von Sabrina Schlösser (Sparkasse Cham) und Rupert Glaser (AOK Gesundheitskasse), für die 9 b waren zuständig Verena Käsbauer und Peter Ries von der Volksbank Straubing und die 9 c wurde von Lucia Neumeier, Sonja Wutz und Stephanie Rank instruiert.



In praktischen Übungen testeten die Realschülerinnen ihre Fähigkeiten und lernten, sich selber besser einzuschätzen. Besonders interessant fanden die jungen Damen natürlich
die Simulation eines Vorstellungsgespräches.

Franz Summerer

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Orientierungstage

 

Kirche bei Nacht - "Exportschlager" für Kloster Ensdorf
Gerhardinger-Realschülerinnen von Tagen der Orientierung beeindruckt

   

"Mucksmäuschenstill" war es in der großen Barockkirche des Klosters Ensdorf bei Amberg, als  die Mädchen der vier Klassen der neunten Jahrgangsstufe der Gerhardinger-Realschule Cham ganz alleine in den Kirchenbänken mit ihren Gedanken waren.

Seit vielen Jahren gehören die Besinnungstage im Haus der Begegnung des Ordens der Salesianer Don Boscos im Kloster Ensdorf zum festen Jahresablauf der 9. Klassen und so wurde auch heuer zu Beginn der Fastenzeit die Veranstaltung wieder für 119 junge Damen organisiert. Erwartungsvoll und mit gemischten Gefühlen reiste die erste Hälfte mit den Klassleitern Robert Huber (9 b) und Franz Summerer (9 a) am Montag mit dem Bus in das kleine Städtchen bei Amberg, ehe sie dann am Mittwoch Nachmittag von den Klassen 9 c (Leitung Christa Riedle) und 9 d (Albert Degenhart) abgelöst wurde.

   

Nach einem gelungenen Einstieg mit Kaffee und Kuchen trafen sich die Klassen bei ihren verantwortlichen Referenten Pater Harald Neuberger und Stephanie Mauerer sowie Julia Kick. In den insgesamt vier anstehenden Kurseinheiten standen von den Mädchen selber gewählte Themenbereiche auf dem Programm:

Aber auch das Rahmenprogramm war sehr ansprechend. Die 3–Stationen-Meditation in der von Teelichtern nur spärlich erleuchteten Klosterkirche zum Stein im Leben jedes Einzelnen, das Anzünden einer Kerze für einen lieben Menschen und das Weihrauchopfer gingen allen Teilnehmern nahe und werden in Erinnerung bleiben.

   

Sehr interessant war die Klosterführung durch die im Jahr 1121 erbauten Gebäudlichkeiten der ehemaligen Benediktinerabtei, die 1920 von den Salesianern Don Boscos übernommen wurde. Aber auch ein freiwilliger Gottesdienst in der Klosterkapelle zusammen mit den Ordensbrüdern oder der Besuch des Klosterladens fanden regen Zuspruch.

Geselligkeit und Sport standen in der Freizeit an: Joggen vor dem Frühstück, Activity, Kicker spielen,  Billard, Tischtennis oder Hallenfußball in der Mehrzweckhalle ließen die Zeit wie im Flug vergehen, deshalb wurde auf die Nachtwanderung verzichtet.

 

Ohne Fernsehgerät und Radio, ohne Computer und Internet – trotzdem waren die zu kurzen Tage erfüllt mit Lebensfreude pur! Und wem der freiwillige persönliche Verzicht auf die Sucht nach dem Handy gelang, der durfte stolz auf sich sein.

Franz Summere

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Berufswahltag

Berufswahltag beim Architekten Brunner

15 Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule informierten sich am Mittwoch, den 20. Februar 2013, über den Beruf der Bauzeichnerin in der Praxis. Im Rahmen der Berufswahltage 2013 besuchten sie in Begleitung ihres Lehrers Herrn Schall das Architekturbüro Brunner in Cham.

Herr Brunner, der Chef persönlich, begrüßte zunächst die Mädchen und referierte anschließend über die Aufgaben eines Architekten, die von der Abklärung des Bauvorhabens über Genehmigungs- und Ausführungsplanung bis hin zur Objektüberwachung reichen.

Anschließend erläuterte er die Anforderungen, die an eine Bauzeichnerin gestellt werden (z. B. Anfertigen von Bauzeichnungen mit Hilfe eines CAD-Programms, Erarbeitung von Ausschreibungsunterlagen, Berechnung des Bedarfs an Baustoffen). Die Neigung zu zeichnerischer Tätigkeit, Präzisionsarbeit und Interesse an Technik und am Bauen wären gute Voraussetzungen für diesen Ausbildungsberuf.

Ein ausgebildeter Bauzeichner der Firma zeigte am PC noch einige Möglichkeiten des Zeichnens und Konstruierens mit einem CAD-Programm auf. Mit dem Bleistift werden in diesem Beruf nur noch ganz selten Skizzen angefertigt.

Die interessierten Schülerinnen konnte zwischendurch natürlich immer wieder Fragen zur Ausbildung etc. stellen.

Zum Schluss bedankte sich Herr Schall noch bei Herrn Brunner für die vielen praktischen Informationen zum Beruf der Bauzeichnerin.

Weitere Gruppen der 9. Klassen besuchten an diesem Tag die Druckerei Vögel in Stamsried, die Physiotherapieschule in Cham, das Hotel Wutzschleife in Rötz und das Anwaltsbüro Alt in Cham.

Werner Schall

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Gerhardinger-Schülerinnen on Tour beim Vögel Verlag in Stamsried

Mediendesignerin ja - Buchdrucker nein

 

„Offa und zou“ - Einen überaus interessanten Nachmittag im Rahmen der Berufswahltage verbrachten 13 Schülerinnen der Gerhardinger-Realschule Cham zusammen mit Lehrer Robert Huber beim Vögel Verlag in Stamsried. Schon seit seiner ersten Auflage im Jahre 1993 wird hier auch der Jahresbericht der GRS gedruckt und so kann heuer ein kleines Jubiläum gefeiert werden.

Nach der Begrüßung durch  Barbara Bucher von der Geschäftsleitung in den großzügig gestalteten Empfangs- und Büroräumen erlebte die Chamer Delegation bei der im Hauptgebäude beginnenden Führung in sechs Stationen die Entstehung eines Buches bis zu seiner Auslieferung. Und gleich die 1. Station war buchstäblich das „Herz“ der Buch– bzw. Broschürenherstellung, nämlich der Arbeitsplatz der Mediendesignerinnen.

Hier wird nämlich nicht nur das Layout des späteren Druckerzeugnisses kreiert, sondern auch die Text– und Bildvorlagen der Auftraggeber, wie Autoren, Vereine, Herausgeber z. B. auch der Jahresbericht der Gerhardinger-Realschule Cham, bearbeitet und auf Fehler überprüft und korrigiert. Es wird die Grundlage gelegt für ein fehlerfreies, ansprechendes und letztlich erfolgreiches späteres Druckerzeugnis.

So sitzen hier an zahlreichen PC–Arbeitsplätzen viele ehemalige GRS-Absolventinnen als Mediendesignerinnen oder Auszubildende, einem sehr begehrten Ausbildungsberuf, obwohl der Betrieb auch Lehrstellen zum Buchdrucker, zur Bürokauffrau oder zum früher klassischen Beruf des Buchbinders anbieten kann. Die ehemalige Gerhardingerin Simone gewährte den Noch-Schülerinnen einen informativen Einblick in ihre tägliche Arbeit.

Beeindruckend war aber auch die nächste Station, wo in präzisen Laserstanzen z. B. der neueste Artikel hergestellt wird, die bayerischen Laden– und Türschilder, aber auch Werbegeschenke und anderes. Große Aluminiumplatten werden mit Seiten des späteren Produkts belichtet und bilden die Grundlage für den Druck bei Station drei. Die Daten für die Beschichtung der Druckplatten gelangen elektronisch über einen Server an die Arbeitsplätze der großen Druckmaschinen in den Druckereiräumen eine  Etage tiefer.

An ein Museum erinnerte ein großer Kellerraum mit alten Druckmaschinen, die teilweise sogar noch eingesetzt werden. Hier konnten sich die Schülerinnen ein Bild davon machen, wie mühevoll früher die Schriftsetzer aus einzelnen Buchstaben und auch noch spiegelverkehrt (!) die Druckplatten herstellen mussten.



In einem weiteren großen Gebäudekomplex findet dann die Endverarbeitung statt mit Bindung, Schnitt und Verpackung bis hin zur automatischen Beladung der Paletten. Die Erzeugnisse werden dann in großen Lagerhallen z. T. auf Vorrat gebunkert, um sie bei Bedarf schnell an Kunden ausliefern zu können. Aber auch die neuesten Laserdrucker für das Bedrucken größerer Objekte, wie etwa LKW–Planen, gab es hier zu bestaunen.

Am Schluss des interessanten Nachmittags verabschiedete der Seniorchef Ernst Vögel persönlich die Mädchen der Gerhardinger-Realschule und spendierte allen eine Brotzeit, wofür sich die jungen Damen mit Applaus ganz herzlich bedankten.

Franz Summerer 

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Schlingentisch und Elektrotherapie - Berufsbild Physiotherapeutin

Gerhardinger-Realschülerinnen beim Berufswahltag

 

Einen sehr interessanten und informativen Nachmittag erlebten 19 Mädchen der Gerhardinger-Realschule Cham im Rahmen der Berufswahltage an der staatlich anerkannten Berufsfachschule für Physiotherapie der Volkshochschule im Landkreis Cham.

Schulleiter Alois Kiefl empfing die aus vier 9. Klassen zusammengesetzte Gruppe mit Lehrer Franz Summerer und stellte bei seinem  einführenden Vortrag kurz das Berufsbild der Physiotherapeutin vor unter dem Motto: "Panta Rhei - Alles ist im Fluss".



Insgesamt drei Jahre (6 Semester) mit 2900 Stunden Theorie und Praxis und 1600 Stunden Praktikum dauert die fundierte Ausbildung, ehe mit dem Staatsexamen ein Abschluss möglich ist. Die Unterrichtsinhalte reichen von Anatomie und Physiologie bis zu Prävention und Rehabilitation, aber auch krankengymnastische Behandlungstechniken oder physikalische Therapie und physiotherapeutische Anwendungen stehen auf dem Stundenplan.

So richtig spannend wurde es dann, als die Mädchen in wechselnden Gruppen auf drei Stationen selber praktische Übungen am Schlingentisch, bei der Elektrotherapie und PNF erfuhren unter Anleitung derzeit Studierender, wobei die Lehrkraft Simone Plötz sich als ehemalige Gerhardingerin "outete".



Bei der Abschlussbesprechung wurden dann noch die Aufnahmevoraussetzungen erläutert, aber auch Fragen nach Verdienstmöglichkeiten gestellt und beantwortet.

Franz Summerer

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Projektarbeit

Rotary spendet

Nicht die "Drei Weisen aus dem Morgenland" besuchten dieser Tage die Gerhardinger-Realschule Cham, sondern eine Abordnung des Rotary-Clubs Cham machte unserer Schule eine Aufwartung, "um Gaben zu überbringen".

Schatzmeister Heinz Rauscher, Präsident Alex Hausladen und Pastpräsident Günther Lommer übergaben an Konrektor Josef Nerl jeweils einen Scheck, der sich dafür im Namen der Schule sehr herzlich bedankte. Bei den überaus gelungenen Projektpräsentationen der 9. Klassen war den Schülerinnen eine ansehnliche Spende versprochen worden, die nun übergeben wurde. Mit dem Geld wird die Schulleitung Klassenfahrten bezuschussen.

Franz Summerer

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"Baccardi Breezer" - "Pushkin Vibe" - "Smirnoff Ice"

Alkopops und Komasaufen mit den Gerhardinger-Mädchen!

„Frauen stehen auf Sixpacks“ - Die Werbung beeinflusst besonders Jugendliche zum Alkoholkonsum, da sie signalisiert: „Wenn du trinkst – gehörst du dazu!“ Vor einem nach knapp zwei Stunden begeisterten Publikum, bestehend aus „alten Männern“ des Rotary Clubs Cham und Schülerinnen, präsentierten die Mädchen der 9. Klassen der Gerhardinger-Realschule Cham professionell die Ergebnisse ihrer intensiven Arbeit zum Thema Jugendliche und Alkohol sowie den Umgang mit der Droge Crystal - Speed .

„Flatrate–Saufen“ und „50-Cent–Partys“ sind leider „in“ und gesetzlich kaum zu unterbinden und es ist „cool“, am Montag den anderen Jugendlichen erzählen zu können, wie „dicht“ man am letzten Samstag wieder war!
Erschreckende Einblicke in die brutale Realität, wie Jugendliche am Wochenende mit Alkohol umgehen, gaben die Gerhardinger-Schülerinnen bei ihrer Projektpräsentation im Rahmen des Unterrichts einem illustren Besucherkreis.

Bereits im Schuljahr 2011/12 hatte der damalige Rotary-Präsident Günther Lommer in einem Gespräch die Behandlung der Thematik angeregt, die Gerhardinger-Schulleiter Josef Krauß aufgriff. So konnte dieser mit Alex Hausladen den momentanen Rotary–Vorstand begrüßen, ebenso Dr. Helmut Axmann, Dr. Wolfgang Schoyerer, Hubert Ebertseder und Günther Lommer, die sich alle im Klassenzimmer der 9 b eingefunden hatten, sowie Christian Hausladen, den Präventionsbeauftragten der Polizeiinspektion Cham.

Über eine Woche hatten sich die Schülerinnen in Arbeitsgruppen eingehend mit der Suchtproblematik befasst, nachdem Projektarbeit mittlerweile zum Pflichtbestandteil des Unterrichts an der Realschule gehört. Die Klasse 9 b (Klassenleiter Robert Huber) beschäftigte sich mit Alkohol und Jugendlichen, die Klasse 9 c (Christa Riedle) belegte den wahnsinnigen Anstieg beim Umgang mit der lebensgefährlichen Droge Crystal Speed, die Klasse 9 d (Albert Degenhart) untersuchte in einer Talkshow „Jugendliche und Rauchen“, während die Klasse 9 a (Franz Summerer) in den Osterferien mit Compassion ein bereits seit mehreren Jahren etabliertes Sozialprojekt absolvieren wird. 

Und dann wurde es plötzlich ganz still unter den anwesenden Erwachsenen und Schülerinnen, als bei einem zunächst belächelten Kurzschauspiel auf einer Parkbank von der ersten Vierergruppe szenisch dargestellt wurde, wie eine „Neue“ in die Clique eingeführt wird und bereits darum bettelt, nichts mehr trinken zu müssen, ehe sie zusammenbricht.

Der schockierende Szenenwechsel lässt das Publikum erschaudern: Während die angeblich besten Freundinnen das Weite suchen, wird das Alkoholopfer mit über 1,4 Promille ins Krankenhaus eingeliefert und muss nach ärztlicher Versorgung gewindelt werden.

Eine andere Gruppe begrüßte die Gäste zunächst mit Versen in lustiger Reimform, ehe die Mädchen dann knallharte Fakten in einem Kurzfilm aufzeigten : Was Alkohol alles anrichtet – „Alkohol? Kenn dein Limit!“

Aber als die Schülerinnen ihre in Umfragen an den beiden Chamer Realschulen ermittelten Zahlen in erschreckenden Statistiken zeigten und die Fallzahlen erklärten, war plötzlich Schluss mit lustig!

Die in den Jahrgangsstufen 8 bis 10 bei Maristen und Gerhardingern ausgeteilten anonymen Fragebögen ergaben, dass mit insgesamt 210 Realschülern bereits 85 % der Mädchen und Jungen erste Erfahrungen mit Alkohol angaben. „Wenn die Erwachsenen das trinken dürfen, dann dürfen wir das doch auch!“ Einmal von Vaters Bier oder von Mamas Sekt kosten ist in einer Gesellschaft, in der Alkohol einfach toleriert wird, oft der 1. Schritt in den Alkoholkonsum.

Elternhaus und soziales Umfeld, die vermeintliche Steigerung des Selbstwertgefühls und der Freundeskreis üben einen entscheidenden Einfluss auf den Heranwachsenden aus. Werbeslogans tun ein Übriges und verführen zum Griff zur Flasche.

Die schockierenden Resultate der Umfrage setzten eine lebhafte Diskussion in Gang, wobei die Schülerinnen aufzeigten, dass Mädchen später mit dem Trinken anfangen als die Jungen, dann aber umso mehr saufen!

Und das kurze Theaterstück: Wie leicht kommen Jugendliche an Alkohol? erntete ungeteilte Zustimmung, da nur zwei von sieben Verkäufern die Abgabe verweigerten. So braucht es nicht zu verwundern, dass in der BRD umgerechnet 12,81 Liter reiner Alkohol/Jahr konsumiert werden. Jedes Jahr trinken ca. 750 000 Menschen das erste Mal Alkohol, für 10 % ist dies der Beginn einer schrecklichen Alkoholkarriere.


Eigentlich hat dieser ja einen beißenden Geschmack, der von Kindern und Heranwachsenden abgestoßen wird, aber versteckt in Süßigkeiten und Lebensmitteln und beworben mit Slogans, wie „Der frische herbe Energiemix mit Koffein–Kick“ wird die Gefahr, die von Koffein plus Aufputschmitteln ausgeht und zu gesundheitlichen Problemen führt, strikt verharmlost.

Rechtlich gesehen dürfen Jugendliche gar keine Alkopops trinken. Farbfolien, Flyer und ansprechende  Projektmappen mit detaillierten Informationen rundeten die  einzelnen Vorträge und Gruppenbeiträge ab.
In der Talkshow mit dem passenden Namen „Brennpunkt“ zum Thema Jugendliche und Rauchen mit dem Focus auf Jugendschutzgesetz, gesundheitliche Schäden und rechtliche Konsequenzen wurde auch ein auf dem Chamer Marktplatz gedrehter Kurzfilm vorgeführt. Das einhellige Ergebnis der verschiedenen Arbeitsgruppen mündete in der Aufforderung: „Be smart – don`t start !“

Die AG Crystal–Speed an der tschechischen Grenze, die in Furth im Wald und Regensburg recherchierte, wartete in ihrer Spielszene mit drastischen Infos aus der Schleierfahndung auf. So stieg die Zahl der ermittelten Drogenverstöße von 27 im Jahre 2008 auf unglaubliche 228 Fälle!!! im Jahr 2011, die Dunkelziffer kann nur erahnt werden.
Beifall und Lob in Superlativen erhielten die Gerhardinger-Mädchen dann am Ende ihrer Präsentationen von den überaus positiv überraschten Gästen.

Günther Lommer, selbst jahrelang Lehrer und Konrektor, zeigte sich schlichtweg begeistert von der Qualität der Schule und der Professionalität der Darbietungen und sagte neben der Übernahme der Projektkosten durch den Rotary Club Cham den erfreuten Mädchen als Belohnung spontan einen „erklecklichen“ Zuschuss für die kommende Abschlussfahrt zu.
"Dass die Gerhardinger-Realschule eine besondere Schule ist, wusste ich bisher nur vom Hörensagen, jetzt konnte ich mich selbst davon überzeugen!" sprachs und an den Schulleiter gewandt, bat er eindringlich darum, dass die Schülerinnen ihre Arbeit an anderen Chamer Schulen präsentieren dürfen. "Ihr seid die wirklichen und richtigen Multiplikatoren, die glaubhaft wirken, nicht wir alten Männer, die lediglich mit erhobenem Zeigefinger mahnen und drohen können", gratulierte der amtierende Chamer Rotary Präsident Alex Hausladen, "ihr seid sensibilisiert für das Thema und eure Wirkung auf jugendliche Zuhörer ist erheblich besser als bei uns alten Herren - geht bitte auch in andere Schulen!"
Der Präventionsbeauftragte der Polizeiinspektion Cham PHM Christian Hausladen machte den Mädchen ein besonderes Kompliment: "Ihr macht das besser als ich, euere sehr professionelle Arbeit bringt mehr als meine Vorträge - super!" Er appellierte auch an den Rat der Stadt Cham, bei jeder sich bietenden Gelegenheit Alkoholmissbrauch und Jugendschutzgesetz aufzugreifen.

Schulleiter Josef Krauß musste zugeben, um einige Erfahrungen reicher geworden zu sein und dankte "seinen Mädels" für die hervorragende und tolle Detailarbeit, versprach Kinofreikarten und endete mit dem Appell: "Habt Mut - sagt nein - Alkohol brauch ich nicht!"

Franz Summerer

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C. Dietl: Jugendcamp

Claudia Dietl, Klasse 9 A, erhielt aus den Händen von Schulleiter Josef Krauß eine besondere Auszeichnung. Die Urkunde bescheinigt der Schülerin die erfolgreiche Teilnahme am E.ON-Jugendcamp im Herbst 2012.
Nur drei Jugendliche aus dem Landkreis Cham durften eine Woche in Garmisch-Partenkirchen im Jugendcamp verbringen. Die gesamte Schulleitung der Gerhardinger-Realschule gratuliert der sympathischen Neuntklässlerin und wünscht weiterhin viel Erfolg für ihre schulische und später berufliche Laufbahn.

Romy Lankes

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Eine Woche „Extra-Ferien“

Claudia Dietl aus der Klasse 9 A erlebte zusammen mit 21 Schülerinnen und Schülern aus der Oberpfalz aufregende Tage in Garmisch-Partenkirchen im E.ON Bayern-Jugendcamp. Sport und Natur in und um Garmisch-Partenkirchen statt Mathematik und Englisch im Klassenzimmer.

Vom 30. September bis 5. Oktober war Claudia eine von drei Schülerinnen aus dem Landkreis Cham beim E.ON Bayern-Jugendcamp. Teilnehmen durfte nur, wer sowohl in der Schule, als auch außerhalb der Schule besondere Leistungen erbrachte oder ehrenamtlich tätig war.

Auf dem Programm standen Sommer-Biathlon, eine Gletscherwanderung, eine Führung durch das Schneefernerhaus und ein Besuch im Markus-Wasmeier-Bauernhof- und Wintersportmuseum am Schliersee. Dabei ist die Umwelt- und Klimabildung in der von E.ON Bayern und den Ministerialbeauftragten für Realschulen organisierten Erlebniswoche genauso wichtig wie das Sportprogramm.

Hier besuchten die Schülerinnen und Schüler den Olympia-Stützpunkt, bekamen Übungsstunden mit Motivationstrainerin Catrin Müller und nahmen an der Vortragsreihe „kalt-heiß-hoch“ von Olympiamedaillen-Gewinner Peter Schlickenrieder im Kongresshaus in Garmisch-Partenkirchen teil.

 

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Berufswahlseminar 2013

Berufswahlseminar an der Gerhardinger Realschule immer gefragter!
Rund 200 Schülerinnen und Eltern besuchten Vorträge



Hochkarätige Referentinnen "vom Fach" informierten die zahlreichen interessierten Jugendlichen und Eltern

Immer gefragter bei Schülerinnen und deren interessierten Eltern wird das Berufswahlseminar an der Gerhardinger-Realschule Cham. So herrschte beim Elternabend sehr reger Zuspruch und Konrektorin Romy Lankes konnte neben den einzelnen Referenten zahlreiche Mädchen der 9. Klassen und deren Eltern  begrüßen.

Insgesamt stellten zehn Vertreter verschiedenster Institutionen ihre Branche und die gebotenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der abendlichen Vortragsreihe vor. Die Jugendlichen konnten dabei in der parallel und hintereinander gestaffelten Vortragsreihe bis zu drei 45-minütige Veranstaltungen auswählen.

Bevor ein junger Mensch die Entscheidung über seinen künftigen Ausbildungsberuf trifft, sollte er Informationen aus erster Hand sammeln, um herauszufinden, welcher Beruf ihm passt.  Diese Intention war Maßgabe für den Elternabend, bei dem Berufsberatung der Agentur für Arbeit, Schule und heimische Wirtschaft kooperieren und Hand in Hand arbeiten. Bereits zum 5. Mal hatten Beratungslehrerin Regina Werner und Berufsberater Stefan Vogl erfolgreich die Veranstaltung organisiert.


Alle Referenten des lehrreichen Abends stellten natürlich zunächst die Schokoladenseiten", die Chancen und Möglichkeiten heraus, die der jeweilige Beruf zu bieten hat. Auch verdeutlichten sie ganz klar die geschlechtsneutrale Komponente der einzelnen Ausbildungsplätze, die für Frauen und Männer gleichermaßen zur Verfügung stehen, es wurde aber auch nicht versäumt, den Zuhörern die Anforderungen klar vor Augen zu führen. Motivation und Einsatzbereitschaft sind ebenso gefordert wie das Bewältigen von komplexen Theorieinhalten, auch Flexibilität im Hinblick auf Arbeitszeiten und Einsatzort steigen ständig.

Alle Referenten appellierten an die Jugendlichen, sich die in Frage kommenden Berufe im Praktikum anzuschauen und sich bereits in der Schule einen möglichst breiten Grundstock an Wissen anzueignen:

"Das Lernen hört nie auf und ist ein lebenslanger Prozess."

Von der Gerhardinger-Realchule sorgten Rosi Petzi und Birgit Oswald (Fachschaft Haushalt und Ernährung) dankenswerter Weise für Getränke und kulinarische "Versorgung".

Franz Summerer

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