Wanderwoche 7 a und 7 b


   
Kurzbericht zur Umwelt- und Wanderwoche der Klassen 7 a und  7 b
vom 18. bis 22. Oktober 2010

Anreisetag Montag 18.10.: Wir fahren mit dem Bus zunächst nach Nürnberg, wo sich Frau Hecht wieder einmal als hervorragende Fremdenführerin entpuppt und uns in zwei Stunden die Sehenswürdigkeiten des Nürnberger Stadtkerns (u. a. die Lorenzkirche und die Sebalduskirche) erklärt (siehe Fotos). Anschließend haben wir Zeit, um zum Shoppen und zum Essen zu gehen, bis es um ca.15 Uhr weitergeht zu unserer Jugendherberge. Nach einer guten Stunde erreichen wir Hartenstein und beziehen unsere Zimmer. Der kleine, etwas abgelegene Ort liegt ca. 30 km  nordöstlich von Nürnberg, in der sog. Frankenalb. Von unserer Herberge aus haben wir bereits einen herrlichen Blick auf die alte Burg, die wir am nächsten Tag besuchen wollen.

Dienstag 19.10.: Nach dem Frühstück brechen wir auf zur Burg Hartenstein. Dort erwartet uns eine nette Dame, die uns Fragebögen zu der Ausstellung auf der Burg überreicht. Für das Lösen der Aufgaben erhalten wir später eine kleine Belohnung. Wir lernen einiges, das hervorragend zum Geschichtsstoff unserer Jahrgangsstufe passt: über Ritter, Turniere, Waffen, Minnesang usw... Anschließend gibt es Mittagessen in der Jugendherberge. Am Nachmittag  steht ein „Dorfquiz“ auf dem Programm. Ausgestattet mit Fragebögen sollen wir, in Gruppen eingeteilt, das Dorf erkunden, und die Fragen zum Ort und der Burg beantworten. Manchmal müssen wir dazu auch Einheimische befragen, oder uns im Rathaus umsehen, bzw. umhören, denn die Fragen sind ganz schön schwierig. Aber man hat uns schöne Preise versprochen, so geben wir unser Bestes. (Am letzten Abend erhalten die drei besten Gruppen Preise, der erste Preis ist ein Halsband mit schönen Schmucksteinen). Für den Abend haben einige Gruppen kleine und meist lustige Sketche vorbereitet. Anschließend besteht die Möglichkeit für Gesellschaftsspiele. Dabei beteiligen sich auch unsere Begleitpersonen Frau Hecht, Frau Schmaderer, Frau Mayer und Herr Huber sehr eifrig, z. B. bei UNO, oder TABU.

Mittwoch 20.10.: Der Tag ist ziemlich regnerisch und kühl - aber wir lassen uns nicht davon abhalten, so oft als möglich ins Freie zu gehen. Morgens unternehmen wir eine kleine Rundwanderung um die Herberge. Nachmittags treffen die nette Dame und der nette Herr von „Der mit dem Luchs tanzt“ ein. Diese sollen mit uns eine geführte „Naturerlebnis-Expedition“ durchführen. Nach Klassen geteilt geht es gleich los. Trotz des schlechten Wetters geht es wieder ins Freie, wo wir Spiele veranstalten, Hütten aus Ästen und Zweigen bauen, oder Strickleitern/bzw. eine Hängebrücke zusammenbasteln. Trotz der  Kälte und Nässe halten alle tapfer durch und keine wird krank. Und das, obwohl es an diesem Abend noch mal ins Freie geht, zu einer Nachtwanderung, die, teilweise bei Vollmond, ganz neue Eindrücke von der Natur vermittelt. Vorher aber, noch am Nachmittag, besucht die Klasse 7 a, zusammen mit Frau Jung und den Lehrkräften die Petershöhle, eine kleine Tropfsteinhöhle, in der man bei ihrer Entdeckung (ca. 1900) etliche Überreste aus steinzeitlicher oder mittelalterlicher Zeit gefunden hat (Höhlenbärenskelette usw...). Abends fallen alle müde in ihre warmen Betten.

Donnerstag 21.10.: Wir rücken nach dem Frühstück wieder aus. Es geht - man ahnt es schon - ins Freie. Das Wetter ist immer noch nasskalt, aber schon mit Auflockerungen. Unsere „Naturtrainer“ wechseln die Klassen und bieten jeweils das gleiche Programm, nur jeweils für die andere Klasse, so ist z. B. heute die Klasse 7 b dran, die Petershöhle zu besichtigen, während die 7 a Hütten errichtet, einen „Seiltanz“ aufführt, blinde Kuh mit Bäumen spielt und zu guter letzt eine überaus stabile Hängebrücke aus Seilen und Ästen konstruiert. Fast alle sind so stolz auf ihre „Waldhäuser“ oder Tipis, so dass sie sie auf keinen Fall wieder zerstören wollen (siehe Fotos). Es sei noch erwähnt, dass die beiden Naturtrainer uns auch viel über die Natur beibrachten, z. B. wie man Bäume bestimmt, den „Stimmen“ der Nacht lauscht oder bei einem Vortrag über Fledermäuse und Eulen im Speisesaal der Herberge. Nachmittags laden uns die ersten Sonnenstrahlen nach zwei Tagen zu einem letzten Rundgang um Hartenstein ein. Anschließend beginnen die Schülerinnen mit ihren Vorbereitungen für den Höhepunkt des letzten Abends: eine Modenschau und eine „Show“ unter dem Motto „Deutschland sucht den Superstar“. Man glaubt kaum, was die Schülerinnen an diesem Abend auf die Beine gestellt haben, wenn man nicht selbst dabei war. Ein riesiges Kompliment an beide Klassen war das Resultat.

Freitag 22.10.: Trotz der schönen und ereignisreichen Tage, die wie im Flug vergingen, freuen sich alle auf die Heimfahrt und ihr eigenes warmes Bett. Nach dem Frühstück und dem Saubermachen der Zimmer wartet schon der Bus und um ca. 11:15 werden alle wieder wohlbehalten von ihren Müttern, Vätern etc... in Cham in die Arme geschlossen.


Wanderwoche 7 a und 7 b
Blinde Kuh
Burg Hartenstein
Burg Hartenstein
Ritter auf Burg Hartenstein
Ausstellung Burg Hartenstein
Ausstellung auf Burg Hartenstein
Vortrag \'Tiere der Nacht\'
Geschicklichkeitsspiele
Die Gewinner des Quiz
Hängebrückenbau
Hängebrückenbau
Hängetest
In der Petershöhle
Eingang zur Petershöhle
Höhle
Jury für \"Deutschland sucht den Superstar\"
Der \'Schöne Brunnen\' in Nürnberg
Lorenzkirche in Nürnberg
Vor der Lorenzkirche in Nürnberg
Frauentor in Nürnberg
Rollenspiele
Rollenspiele
Seiltanz
Seiltanz
Bau einer Strickleiter
Strickleiter
Unsere Strickleiter hält!
Stuhlkreis bei Spielen
Viel Spaß im Stuhlkreis
Unser Waldhaus schaut aus wie ein Skelett
Waldhaus
Waldhaus
Waldhaus
Waldspiele
Bei den Waldspielen hatten wir viel Spaß