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18.11.2017 19:36
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8. Klassen

Geschichte einmal anders: Projekte der Klassen 8 b und 8 d
Frauen im 18./19. Jahrhundert

Dass Frauen – wenn auch nur wenige – in der Geschichte, Kultur, Politik, Schulbildung und in den Naturwissenschaften im 18./19. Jahrhundert mitunter auch eine bedeutende Rolle spielten, sollten die Schülerinnen durch die Beschäftigung mit den Biographien berühmter Frauen erfahren.

Im Mittelpunkt der Betrachtung standen deshalb folgende Personen: Maria Ward, Maria Theresia von Gerhardinger, Rahel Varnhagen, Wilhelmine Reichard, Josephine de Beauharnais, Luise von Preußen, Marquise de Pompadour und Lola Montez.

Die beiden Klassen berichten und schildern ihre Eindrücke über dieses Projekt wie folgt:

Klasse 8 b:

Auf der Reise durch das 18. und 19. Jahrhundert stellten unsere Gruppen in ihren Museen ihre Ergebnisse vor. Selbst gedrehte Filme, kleine Theaterstücke und Interviews mit den berühmten Frauen waren die Präsentationsformen, die viele begeisterten, unter anderem auch unsere Besucher Frau Huber, Frau Schmaderer, Frau Weber, Herrn Huber und die Klasse 5 c. Das Projekt hat uns viel Zeit gekostet, aber auch viel Freude bereitet.

Klasse 8 d:

Jede Gruppe gestaltete ihren eigenen Museumstisch mit Symbolen, die das Wirken und den Charakter der Frauen widerspiegeln. Der Kreativität und den Ideen waren keine Grenzen gesetzt. So wurde z. B. die berühmte preußische Königin Luise, liebevoll mit passenden Kostümen und Accessoires ausgestattet, mit der Zeitmaschine in unsere Zeit geholt oder ein Tänzchen im Stil der damaligen Zeit aufgeführt. Das Geschichtsprojekt hat jede Menge Spaß gemacht und war lehrreich. Am Ende waren alle erschöpft und zugleich glücklich, dass alles so gut gelaufen war.

Frau Kuhn, Klasse 8 b, Klasse 8 d


Lutherfahrt
Kultur pur

Gerhardinger on „Luder“-Tour

87 Mädchen der Gerhardinger Realschule in Cham  waren vom 20. bis 23. Mai 2011 zu den Wirkstätten  Martin Luthers und anderer berühmter Persönlichkeiten unterwegs. Die Tour dauerte 4 Tage und führte die Mädchen in die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Angeboten wurde diese Fahrt Mädchen der 8. Jahrgangsstufe.

Ende der 7. Klasse ist die Reformation ein wichtiger Themenbereich im Fach Geschichte. Der Lehrplan der 8. Jahrgangsstufe fordert auf, sich im Religionsunterricht mit  Martin Luther auseinanderzusetzen. Die Weimarer Klassik spielt im Deutsch- und Musikunterricht eine zentrale Rolle.

Mit dieser Fahrt auf freiwilliger Basis – will die Schule den Mädchen, aber auch ihren Eltern, einmal die Gelegenheit geben, sich sozusagen vor Ort einmal anzusehen, was sonst nur aus Büchern gelernt wird. 

Das umfangreiche Programm war von Lehrerin Inge Huber vorbereitet worden, als Begleitlehrkräfte für die zwei Busse fungierten noch Maria Zeitzler, Rektor Josef Krauß und Franz Summerer. Am Chamer Parkplatz an der Florian-Geyer-Brücke begann die Fahrt schon mit der bangen Frage: Wie lange bleiben wir denn weg? - Die 89 Frauen hatten Gepäck für Vier Wochen!! dabei.

Pünktlich um 13:00 wurde das Ziel erreicht und gleich nach unserer Ankunft führten uns Schüler des Luther–Melanchthon-Gymnasiums durch die Hundertwasserschule in Wittenberg. Anschließend war der Check-In in der nagelneuen Jugendherberge in Wittenberg, daneben sieht man noch die alte JH, die direkt an die Schlosskirche anschließt, wo Martin Luther einst seine 95 Thesen an die Schlosskirchentür genagelt haben soll, die leider wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist. Der Großteil der Schülerinnen genoss dann allerdings vom Turm der Schlosskirche nach 287 Stufen den herrlichen Blick über das „Rom der evangelischen Kirche“.

Anschließend marschierten alle ins „Haus der Geschichte“ und konnten dort sehen und hören, wie der Alltag in der ehemaligen DDR ablief, ehe die vorbereitete Stadtrallye die Gerhardinger buchstäblich in jeden Winkel Wittenbergs führte.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Torgau – vor allem bekannt seit 1945, als sich auf der Elbbrücke im April 1945 amerikanische und sowjetische Soldaten begegneten. Der Besuch des Jugendwerkhofes (geschlossene Umerziehungsanstalt für Jugendliche in der ehemaligen DDR) machte die Schülerinnen sehr nachdenklich.

Im Innenhof des Renaissanceschlosses Hartenfels mit dem Großen Wendelstein warteten dann Führungen durch Torgau auf die Mädchen – die Stadt, in der Luthers Frau Katharina von Bora nach einem Kutschenunfall starb. Den versöhnlichen Abschluss des anstrengenden Lern-Vormittags bildete  ein überraschender Besuch bei Mc Donalds ehe der Nachmittag geruhsam im bekannten Dessauer Wörlitzpark verbracht wurde mit Spaziergängen sowie Gondel- und Fährenfahrten.

Am Sonntag ging die Reise nach dem Frühstück  pünktlich um 08:00 in die Lutherstadt Eisleben, wo neben dem Geburtshaus des Reformators eine Stadtführung bis zur Andreaskirche mit der Lutherkanzel auf die Chamer wartete. „Kultur pur“ erlebten die Bayerwaldler dann in Europas Kulturstadt Weimar, wobei vom Cranach-Haus bis zum Gingko-Museum und der Bastille am Residenzschloss mit Tischbein-Cranach-Rodin Ausstellung, dem Goethe-Schiller-Denkmal auf dem Theaterplatz vor dem Bauhaus-Museum mit „Spraydosen-Kunst“ life buchstäblich alles geboten war. Sogar die Kanonenkugel in der Außenfassade des Gasthauses „Zum weißen Schwan“ aus den napoleonischen Kriegen wurde entdeckt, ebenso wie ein echter Weimeraner.

Nebenbei wurde stilecht getafelt, Eis gegessen – einfach selbst versorgt, ehe  dann in der Jugendherberge am Ettersberg im "Dschungelcamp" mehr "getagt" als "genächtigt" wurde, wobei der „Kutscher“ beim Spiele Abend seinen Beitrag dazu lieferte!

Nach einem guten Frühstück ging die Fahrt am Montag weiter nach Eisenach zum Luther- und Bachhaus, wo sogar eine Musikaufführung auf die Gerhardinger wartete. Als dann am Nachmittag die Wartburg gestürmt werden musste, fehlten leider die versprochenen Esel und statt einem Erlebnisritt erklommen alle das berühmte Bauwerk auf „Schusters Rappen“ im Schweiße ihres Angesichts. Doch am Ziel wartete im Innenhof der Burg das große Thüringer Wurstsemmelessen und frisch gestärkt  konnte man den Ausführungen bei der anschließenden Führung folgen.

Nach dem Frauen zwar nicht immer, aber immer öfter müssen, erreichten doch alle 91 Reisenden glücklich, aber müde um 21:30 Uhr wieder den von wartenden Eltern fast überfüllten Florian-Geyer–Parkplatz in Cham. Die Teilnehmer bedankten sich mit einem "big hand" bei den versierten Busfahrern, um am Dienstag wieder "normalen" Unterricht genießen zu dürfen.

Inge Huber/Franz Summerer



 

Kirchentag 2011

Die meisten Schülerinnen der vier achten Klassen waren "auf den Spuren Martin Luthers" in Wittenberg. 37 Schülerinnen, die nicht mitfuhren, hatten am Freitag ihren traditionellen Kirchentag.

Mit Herrn Salomon und Frau Lankes besuchten wir zuerst die evangelische Erlöserkirche. Frau Peschke, die Pfarrerin, erklärte uns in interessanter Weise die Unterschiede zu einem katholischen Gebetshaus. Es gibt zum Beispiel keinen Beichtstuhl, keine Marienabbildungen, keine Kniebänke und kein Weihwasserbecken. 1892 wurde die evangelische Kirche in Cham fertiggestellt.

 

Anschließend besuchten wir eine Kapelle die wir zuerst gar nicht als Kapelle erkannten: die "Grüne Kapelle" beim Chamer Friedhof. Die Mauern sind Hecken, der Altar ein Metallkreuz mit Heckenrosen. Viele Symbole beeindruckten uns wie z. B. der "Baum der Erkenntnis", der "Spiegel der Wiedererkennung", die "Schlange der Versuchung" und die "Eule der Weisheit". Ein Gang durch den Friedhof schloss sich an und dabei besuchten wir das Grab der Armen Schulschwestern und auch die Gräber von Franzi und Steffi.

Nach der Pause erzählte uns Herr Salomon viele interessante Details über die barocke Jakobskirche. Obwohl wir dort häufig Gottesdienste haben, erfuhren wir viel Neues über die Vorstellung der Lebensweise der Menschen, die die Kirche erbauten. Eine Besuchergruppe sang "Großer Gott wir loben dich". In der Spitalkirche, unserem letzten Ziel, bestaunten wir die vielen Votivtafeln. Zum Abschluss beteten wir gemeinsam ein Vaterunser. 

Michelle Beier, 8 d
Ramona Schmaderer, 8 a
Kerstin Petrus, 8 d
Katharina Galli, 8 a


 

 

8 a: Mittelalterquiz

 

„Ritter ärgert mich nicht“

Geschichte einmal anders. Anstatt wie üblich in der 7. Klasse das Mittelalter als eine Abfolge von Konflikten zwischen Herrschergeschlechtern, Reichsfürsten und Päpsten kennen zu lernen, hat im letzten Schuljahr die Klasse 7 a diese Epoche in Form eines selbst entwickelten Spiels entdeckt. 6 Teams befassten sich mit dem Sozialleben der Menschen: Außenseiter, Burg, Dorf, Handel, Kloster, Stadt. Alle Gruppen erarbeiteten jeweils 15 Fragen zu ihrem Bereich (leicht, mittel, schwer) und „bauten“ auf einem Brett diese in Miniform nach, sodass ein Bauerndorf, eine Burg, ein Kloster, eine Stadt, ein Galgen entstanden.

Eva Hecht

 


 

 

20. - 23.05.2011: Lutherfahrt
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