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Landestheater Bayern

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Junges Landestheater Bayern: 
Menschenerde – ein anderer kleiner Prinz
8., 9. und 10. Klassen zu Besuch im alten Cinema in Roding

  
Die 9. Klassen im alten Cinema in RodingGeschäftsführung und künstlerische
Leitung Matthias Fischer
  
Warten auf die Vorstellung
  
Vorfreude im Cinema RodingWarten auf die Schauspieler
  
Menschenerde - Antoine sucht die Liebe
in sich
Menschenerde - Antoine zeigt dem anderen
Prinzen die Schlange in sich
  
Menschenerde – einzigartige
visuelle Effekte
Menschenerde - Antoines Bestimmung

 
Menschenerde - Die Beschwörung

Die Schülerinnen der Gerhardinger Realschule Cham konnten am Dienstag und Mittwoch (27.02 bzw. 28.02.) die Theateraufführung des Landestheaters Bayern unter der künstlerischen Leitung von Matthias Fischer bestaunen. Die Bühne wurde dabei spektakulär gestaltet und technisch innovativ genutzt. Die Schülerinnen wurden während des Stücks mit den folgenden Fragen konfrontiert, die sehr zum Nachdenken anregten: 

Menschenerde – ein anderer kleiner Prinz: Erlebnisbericht der Schülerinnen Lena Pfeifer und Lisa Michl aus der Klasse 9 b:

Vorhang auf: Am heutigen Tage haben wir, die neunten Klassen der Gerhardinger-Realschule, die Theatervorstellung angeschaut. Im erhaltenen, alten Cinema in Roding durften wir die Schauspielkunst von außergewöhnlichen Menschen bestaunen. 

Nach der kurzen Busfahrt und dem eisigen Gang in den Theatervorraum, tauten wir erst einmal auf und hörten uns die einführenden Worte von Matthias Fischer an. Er wies uns darauf hin, dass schon der Eingang des eigentlichen Theatersaals als Bühne genutzt wird. Nach kurzer Zeit stellten wir beim Einlass fest, dass es sich dabei um ein Wohnzimmer handelte, das im Theaterstück einige Male eine Rolle spielen sollte. 

Dann ging es auch schon los! Mit einigen Kameras und Handys wurden Gesichter, Bilder und Naturereignisse auf verschiedene Leinwände geworfen. Beeindruckend waren auch die nachgebastelten Planeten im Bühnenraum, die ebenfalls bunt beleuchtet wurden und somit dem Ganzen eine geheimnisvolle Wirkung verliehen. 

Dazu kamen die spektakulären Kostüme der Protagonisten und ihre Ausstrahlung. Sie bezogen uns immer wieder in das Theaterstück mit ein und sorgten damit für einige Lacher im Publikum. Aber auch nachdenkliche Seiten hatte das Theaterstück. In einigen Szenen bekam man durch die verschiedenen Klangarten der Musik und der überzeugenden Redner immer wieder Gänsehaut. Auch der Nebel, der von den Nebelmaschinen produziert wurde, gab uns ein mystisches Gefühl des Erstaunens. Man fühlte sich in denjenigen Schauspieler hineinversetzt und fieberte mit ihnen mit. 

Da die Schauspieler auch zwischen den Reihen ihre Rolle spielten, wurde man immer wieder von ihrer Stimmung mitgerissen. Wahrscheinlich haben die meisten von uns noch kein so interessantes Theaterstück gesehen. 

Mit einem Lächeln auf den Lippen verließen wir am Ende das Kino und traten die Heimfahrt an, bei der wir noch lange an das Theater dachten.

Matthias Bierl

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